Hund aus Spanien - Ein paar Macken weg trainieren
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hey.
ich werde mir demnächst einen hund zu legen. erst wollte ich einen hund vom züchter, jedoch habe ich mich jetzt dazu entschieden, einen hund zu adoptieren. der kleine kommt aus spanien und lebt seit ein paar wochen bei einer pflegefamilie. es ist ein 1,5 jahre alter 30cm kleiner beagle mix. er ist ein absoluter herzenseroberer! durch die fehlende erziehung gibts aber ein paar sachen die korrigiert werden müssen. er zb noch relativ unsicher. wenn es klingelt wird der besuch erstmal angebellt. als ich das erste mal zu besuch war, habe ich den hund einfach ignoriert und nach sehr kurzer zeit hat sich das bellen dann gelegt und er war wirklich sehr zutraulich. eine weitere sache die auf jeden fall korrigiert werden muss, ist der gang an der leine. der hund zieht sehr stark.
ich habe mich sehr viel eingelesen über hundeerziehung und hoffe das ich mein angeeignetes wissen auch vermitteln kann. in der theorie ist sowas ja immer recht simpel :).
ich nehme den hund für dieses wochenende testweise zu mir. macht es sinn hier schon zu trainieren? wenn alles klappt nehm ich den hund dann im januar (vorher gehts nicht, da ich umziehe).
ich denke der hund bellt aus unsicherheit. in seiner pflegefamilie wird er etwas verhätschelt und sieht sich nicht durch eine ruhige und bestimmende hand geführt. wenn es klingelt traut er seinem frauchen vermutlich nicht zu, dass sie die situation selber regeln kann. deswegen bellt er, da er sich der situation annimmt. ich denke es ist wichtig dem hund zu vermitteln, dass es nicht seine aufgabe ist. ich habe auf jeden fall vor dem hund die nötige sicherheit zu geben und ihm zu vermitteln, dass ich der rudelführer bin und das es mein besuch ist. dh ICH begrüße den besuch zu erst und nicht er. das wird vermutlich sehr schwer, da es einiges an disziplin verlangt, und gerade bei so einem süßem gesicht konsequent zu bleiben ist nicht sehr einfach :).
was denkt ihr darüber?
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Hallo!
Ich würde erstmal abwarten, wie der Hund sich bei dir zuhause verhält und ihn erstmal nicht überfordern. Wenn er am WE bei dir ist, würde ich sowieso erstmal keinen Besuch einladen, den er anbellen könnte.
Es hört sich für mich grade so an, als würdest du in erster Linie seine "Macken" sehen. Freu dich doch einfach auf ihn.
Andererseits ist es natürlich gut, dass du dich schon informiert hast, was Erziehungsfragen angeht.
Hast du vor, mit ihm in die Hundeschule zu gehen? Wenn ja (und der Hund im Januar erst kommt), dann hast du jetzt Zeit, dich mal nach einer guten umzuschauen. -
das sollte nicht so rüber kommen, das ich ihn jetzt zum perfekten hund drillen will :). ich freu mich wahnsinnig auf den kleinen! wir werden auf jeden fall in eine hundeschule gehen! hab da auch schon ein paar im auge.
die frage ist nur, wie bekomm ich heraus ob es eine gute hundeschule ist?
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Mich würde interessieren was du dir von dem Wochenende erhoffst. Du kannst nicht erwarten, dass sich der Hund in dieser Zeit bei dir so benimmt, dass du ihn wirklich kennenlernst. Die meisten Hunde sind im neuen Umfeld unruhig, unsicher und gestresst.
Ich kann das nur für mich persönlich sagen, aber ich würde auf so ein Probewochenende verzichten, es sei denn es geht um etwas Grundsätzliches wie zum Beispiel Katzenverträglichkeit (aber selbst da würde ich mich nicht darauf verlassen, dass der Hund mit Katzen gut klar kommt, nur weil er sie an dem Wochenende in Ruhe gelassen hat). Ich würde lieber regelmäßig den Hund auf der Pflegestelle besuchen (wenn das möglich ist) und ihn mit auf Spaziergänge nehmen...
Die "Macken" gehst du dann an, wenn dein Hund sich bei eingelebt hat.

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Zitat
Ich kann das nur für mich persönlich sagen, aber ich würde auf so ein Probewochenende verzichten, (...)Ich stimme dir da zu. Für den Hund ist es wahrscheinlich nur zusätzlicher Stress und er kann nicht einordnen, was passiert.
dansel:
Seine Macken werden sich wahrscheinlich auch erst zeigen, wenn er sich mal bei dir eingelebt hat. Am Anfang sind die Hunde meistens noch total unsicher und wirken eher "pflegeleichter". (Muss natürlich nicht bei jedem Hund so sein.)Besuch doch einfach mal die ein oder andere Hundeschule und schau bei ´nem "Anfängerkurs" zu.
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Zitat
was denkt ihr darüber?
Dass Du anscheinend noch nie einen Beagle-Mix hattest
Der Hund kommt aus dem Ausland, lernt seit einigen Wochen überhaupt mal das Leben in einer Familie kennen.
Das, was Du als Macken bezeichnest, sind jedoch keine.
Oder würdest Du bei einem Welpen auf von Macken sprechen, wenn er nicht stubenrein ist, hier und da knabbert, nicht alleine bleiben kann?Für mich gilt übrigens auch: Entweder ganz oder gar nicht. Zieht ein Hund bei uns als eigener Hund ein, dann bleibt der auch. Stell Dir mal vor, da kommen 4 oder 5 Familien oder jeder nimmt den Hund zu einem Probewochenende mit und gibt ihn dann aber wieder zurück, weil er doch nicht passt? Finde ich unmöglich.
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es kommen nicht so viele familien. wir sind ja jetzt die jenigen die den hund bekommen, falls nichts dazwischen kommt. wenn andere leute interesse haben, bekommen die gesagt, das der hund wahrscheinlich vergeben ist.
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Hallo,
erst mal: Toll, dass Ihr einen passenden Hund gefunden habt!
Bei uns ist selbst erst vor dreieinhalb Wochen eine Spanierin eingezogen. Paula hat ihr erstes Lebensjahr im Tierheim verbracht, war dann einen Monat auf Pflegestelle bei München und nun ist sie bei uns gelandet - und da bleibt sie natürlich!
Zu Deiner Frage, ob Du an dem "Probewochenende" schon was üben sollst wie Leinenführigkeit o.ä.: Da kann ich Dir nur empfehlen, definitiv nein! Wir haben Paula zwei ganz ruhige Wochen gegeben, ehe wir mit Hundeschule gestartet haben (was natürlich nicht heißt, dass sie in der Zeit Narrenfreiheit hatte, aber der neue Alltag ist anstrengend genug für sie). Und in der Hundeschule haben wir jetzt erstmal auch nur Einzelstunden, in denen es in erster Linie noch um die "Eingewöhnungsthemen" geht und weniger um Kommandos. Mehr um Themen wie "Wie gehen wir damit um, wenn sie nur mit mir Spazierengehen will und sich mit meinem Mann noch nicht so recht traut (Vertrauensaufbau)" oder "Wie reagieren wir, wenn...". Paula läuft im Alltag nun schon richtig gut mit, besser, als wir es auf die kurze Zeit erwartet hätten, aber "Sitz" kann sie noch nicht...
Da sind mir am Anfang einfach andere Dinge wichtiger!
Und ganz grundsätzlich kann ich mich einigen meiner Vorrednerinnen nur anschließen: Da mit dem Wochenende würde ich mir gut überlegen. Mir hat die Kleine schon ehe wir zum Abholen gefahren sind so leid getan bei der Vorstellung, dass sie nun schon wieder wildfremde Menschen (was anderes waren wir ja nicht für sie, als "große Retter" hat sie uns sicher nicht angesehen) ins Auto packen und aus der Pflegestelle rausziehen, kaum dass sie sich da etwas eingelebt hat. Es ist eh erstaunlich, wie wahnsinnig anpassungsfähig diese Tierchen sind, das muss man dann nicht überstrapazieren. Wie gesagt - ich würd´s mir gut überlegen. Die ersten beiden Tage wirst Du eh noch nichts vom "wahren Gesicht" erleben, das entwickelt sich über Wochen, ich bekomme das bei unserer Tag für Tag "live" mit und freue mich, wie sie mehr und mehr auftaut... Viel mehr würde es Dir wahrscheinlich bringen, immer mal wieder von der Pflegestelle aus mit ihm spazieren zu gehen und auch mal mitzuerleben, wie er sich dort zu Hause verhält. Ich wünsche Dir jedenfalls schon mal viel Spaß mit dem Kleinen! Klingt ja so, als hättet Ihr Euch eigentlich ohnehin schon für ihn entschieden? -
Hallo,
ich habe bei beiden Hunden gleich von Anfang an das unerwünschte Verhalten sanktioniert.
Emma kannte auch nur ziehen an der Leine.
Nach einer Woche:
Emma zieht > ich bleibe stehen > sie auch > ich steh weiter > sie geht einen schritt zurück und lockert den druck im halsband > ich lobe und laufe weiter
war das thema ziehen erledigt.melden in der wohnung habe ich mit "ist gut" beendet.
sie bellt aber auch nur so leise "wuuuuff?" und einmal bescheid geben ist erlaubt.auch alles andere, was ich nicht wollte (ungefragt aufs bett springen zb) habe ich von anfang an gemacht.
wenn du damit erst nach ein paar wochen anfängst ist der hund dann ja völlig verwirrt - schließlich durfte er es vorher?
ich bin ehr jemand der da klare grenzen setzt die auch immer eingehalten werden - damit fahren die tiere mMn besser als diesem vermenschlichen und "ausnahmen" machen. -
Das kam bei mir vielleicht nicht so rüber, aber die grundsätzlichen Dinge haben wir schon auch von Anfang an klar gestellt (Sofa, Bett, Nase auf der Kuchenplatte...;-) Mit anfänglichen Ausnahmen, die dann nach ein paar Wochen nicht mehr gelten sollen, tut man schließlich keinem Hund einen Gefallen. Aber bei einem Probewochenende schon "trainieren", und darum ging es ja, finde ich einfach zu früh und auf die kurze Zeit ohnehin nicht zielführend.
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