Das Problem mit den "Pferdeäpfeln" ...

  • Hallo!
    Ich habe ein Problem und möchte dieses so schnell wie möglich in den Griff bekommen.
    Und zwar liebt mein Collie-Mädchen Pferdeäpfel :headbash:, als würde da ein ganzer Sack Leckerlies liegen ... sie ist so verrückt danach und nimmt einen kräftigen Bissen, bevor ich überhaupt realisieren kann, das da ein Haufen liegt! :hilfe: Was kann ich tun? Das Zeug ist ja nicht gerade gesund und es können irgendwelche Entwurmungsmittel enthalten sein. ....In dem Moment hört sie auf NICHTS, weil sie total hingerissen ist von dem "mist", Nein sagen oder Aus bringt nichts, ihren Namen rufen und sie ablenken auch nicht, nur das wegziehen .. aber das finde ich auch nicht gerade liebevoll .... Auch beim freilaufen rennt sie sofort zu den Dingern und ich kann nur laut "Nein" rufen. Aber bringt nichts. :sad2: Das einzige was funktioniert ist eben das wegziehen wenn sie an der Leine ist oder den Pferdehaufen sehen und weitergehen, sie rufen und sozusagen daran vorbeileiten.
    Hat irgendjemand von euch einen guten Tipp? :???:

  • hey,

    sind denn Pferdeäpfel wirklich so ungesund? :? Neo hat die als Welpe andauernd von unseren Pferden gefressen, seit ein paar Monaten hat er aber einfach damit aufgehört, ohne das ich da groß was machen musste.

    LG

  • Sorry, meine Hund ernähren sich zu einem großen Teil von Pferdeäpfeln und ich finds zwar nicht den Renner, aber so dramatisch ist das auch nicht. Pferde werden meist im Frühjahr, im Herbst und im Dezember entwurmt - das sind also bei den üblichen Impfschemen die einzigen Zeiten, wo ich meine Hunde konsequent aus den Ställen halte. Ansonsten schadet ihnen das nicht und es schmeckt offensichtlich richtig gut.

    Du solltest das sichere Aus mit ihr üben und im Notfall muss man sie eben mal wegziehen - liebevoll oder nicht. Da hilft nur üben, üben und üben. Ist schon allein deswegen wichtig, weils mal deutlich gefährlichere aber leckere Dinge sein können als Pferdeäpfel.

    LG Birgit

  • Habe ich zumindest gehört, besonders bei Collies kann das irgendwie gefährlich sein wegen Medikamentenunverträglichkeit und den möglicherweise enthaltenen Entwurmungsmitteln der Pferde ... oder irre ich mich da? :???:

  • Zitat

    Sorry, meine Hund ernähren sich zu einem großen Teil von Pferdeäpfeln und ich finds zwar nicht den Renner, aber so dramatisch ist das auch nicht. Pferde werden meist im Frühjahr, im Herbst und im Dezember entwurmt - das sind also bei den üblichen Impfschemen die einzigen Zeiten, wo ich meine Hunde konsequent aus den Ställen halte. Ansonsten schadet ihnen das nicht und es schmeckt offensichtlich richtig gut.

    Du solltest das sichere Aus mit ihr üben und im Notfall muss man sie eben mal wegziehen - liebevoll oder nicht. Da hilft nur üben, üben und üben. Ist schon allein deswegen wichtig, weils mal deutlich gefährlichere aber leckere Dinge sein können als Pferdeäpfel.

    LG Birgit


    Danke, das beruhigt mich etwas. Kann gut sein, das ich das etwas dramatisiere... aber man hört so viele Dinge! Wahrscheinlich muss ich das gelassener nehmen :ops: :roll: trotzdem werde ich wohl konsequent üben müssen, bis sie freiwillig die Pferdeäpfel in ruhe lässt und zu mir kommt .. das wird schwer, aber ich denke da mal positiv. :lol:

  • Zitat

    Habe ich zumindest gehört, besonders bei Collies kann das irgendwie gefährlich sein wegen Medikamentenunverträglichkeit und den möglicherweise enthaltenen Entwurmungsmitteln der Pferde ... oder irre ich mich da? :???:

    Du irrst zwar nicht wirklich, aber richtig isses auch nicht echt... Es kann bei einigen Rassen vorkommen - darunter Collie, Sheltie und auch Windhund oder Schäfer - dass ein MDR1-Gendefekt vorliegt. Dann dürfen bestimmte Medikamente nicht verabreicht werden. Es betrifft nur die erkrankten Hunden - nicht jeder Hund dieser Rassen oder Rassenmixe hat den Gendefekt - und es betrifft nur bestimmte Medikamente. Es schadet nicht, mit dem TA mal zu sprechen, aber ich hab z. B. selbst nen Border hier und nen Schäfermix und beiden schaden die Pferdeäpfel nicht.

    Die betreffenden Medis sind Ivermectin, Doramectin, Moxidectin oder Loperamid - ich weiss nicht, ob diese Medis überhaupt bei Pferden eingesetzt werden und dann sind die ja quasi schon einmal komplett durchs Pferd durch und verarbeitet, bevor die am Ende im Pferdeapfel dem Hund schmecken. Ich würde mal fast vermuten, dass der Anteil an wirkfähigem Medikament dann nicht mehr echt hoch sein kann.

    LG Birgit

    hier ist noch ne Info zum MDR1 http://www.laboklin.de/pdf/de/service…mdr-1defekt.pdf

  • Also für MDR1 -/- Hunde sind die im Pferdemist enthaltenen Entwurmungsmittel meines Wissens nach immer noch schädlich. Den Status des Hundes sollte man aber unabhängig davon abklären lassen, da auch bestimmte Nakosemittel etc. gefährlich werden könnten. Bei diesen Hunden ist die Blut-Hirn-Schranke nicht richtig ausgebildet.
    Eventuell kann man beim Züchter nachfragen, die kennen zumindest den Status der Elterntiere. Ein guter Züchter verpaart im Normalfall so, dass keine -/- auftreten (Zumindest kenne ich es so vom Aussie).

    Ansonsten kann ich dir leider Erziehungstechnig wenig weiterhelfen. Ich hab selber zwei Pferde und einen halbstarken Aussie ... ganz ehrlich, ich hab's ausgesessen :tropf:. Irgendwann waren die Dinger nicht mehr annähernd so spannend und lecker. Heute schießt er die trockenen Äpfel nur noch durch die Gegend, aber mehr auch nicht.

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