positive Hundeschule, ist das gut?
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Heute war ich mit meinem Junghund (6 Mo) zum ersten Mal in einer sog. positiven Hundeschule,
erst ging es mit 15min Verspätung los (man hat noch auf den letzten Teilnehmer gewartet) . Dann Freilauf.Dann standen wir 45min im Kreis, wir mussten dabei auf die Leinen der Hunde treten und einen Wortschwall der Trainerin anhören. Es ging darum, dass Hund ohne Leckerlis sowieso nichts lernt.
Ich wollte es ohne Leckerlis versuchen (als einzige) und musste mich fragen lassen, was und ob ich arbeite, und weil nein, ob ich mir das erlauben kann (kann ich) , ob ich Eis esse , Cappucino trinke...
Danach Leinentrainig und Sitzübungen ( beides insges. 20min)
Meiner macht mit und ohne Leckerlis nicht Sitz...ich könnte natürlich eine Einzelstunde buchen...(!) Und eines der angebotenen Hundegeschirre erwerben...weil er so an der Leine zieht...(!)Danach wieder Freilauf und Teilnehmer abkassieren. 8h insges. 195 Euro im voraus.
Es ist mein erster Hund und er ist erst 2Wo bei mir. Muss er da schon ´Sitz machen´und an der Leine nicht ziehen?
Die anderen Teilnehmer waren da alle schon im Welpenkurs und haben ihm einiges voraus. Die zerren nicht und kennen die Leckerlis der Trainerin und machen brav ´Sitz´.
Selber habe ich keine Hundeerfahrung, habe es aber geschafft, ein Kind ohne Belohnung durch Leckerlis aufzuziehen und habe irgendwie so die Vision, dass auch ein Hund durch Lob, Zuneigung, Liebe, Fürsorge, Knuddeln etc. motiviert werden könnte, sich erziehen zu lassen, ohne ständig was ins Maul geschoben zu bekommen.
Obwohl ich es ohne Leckerlis haben wollte hat es die Trainerin es mit Leckerlis versucht und ihn auch damit nicht ins ´Sitz´gebracht.
Womöglich ist der Hund nicht so bestechlich?
Frage: Soll ich mir das noch paarmal ansehen/ mitmachen oder gleich eine andere Hundeschule suchen. Die Hundeschule muss ja für Hund und Halter gleichermaßen passen, und ich habe echt keine Lust , ständig mit Leckerlis um mich zu werfen.
- ODER LIEGE ICH JETZT VÖLLIG DANEBEN???- Und es geht nur mit Leckerlis?
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Hi,
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Mhhhh ich finde ja schon fast, dass es sich so anhört, dass die Trainerin Dich lächerlich vor allen gemacht hat, weil Du ihren "Regeln" (Erziehung mit Leckerli) nicht zustimmst.
Ich finde als Dienstleister, der Geld (ich finde die HuSchu teuer) damit verdient hat man sachlich zu bleiben und gute Argumente zu bringen.
Außerdem hätte sie meiner Meinung nach Rücksicht darauf nehmen müssen, dass Dein Hundi erst 2 Wochen bei Dir ist.
Natürlich könnt Ihr da noch nicht so weit sein, wie die anderen Teilnehmer, die schon länger die Hundeschule besuchen. Und ich finde nach 2 Wochen bei Dir muss der Hund nicht "Sitz" können und anständig an der Leine laufen. Ähhhh wir haben Sam seit er 8 Wochen alt ist und wenn er nen Splien im Kopf kriegt kann nicht mal er vernünftig an der Leine laufen und er ist jetzt 15 Monate alt
Ich hätte vielleicht noch ein wenig mit dem Besuch der HuSchu gewartet. Einfach damit Hundi sich gut einlebt und Ihr eine richtig gute Beziehung aufbauen könnt bevor das richtige Training anfängt.
Das ist natürlich nicht als Vorwurf zu verstehen
Natürlich kann man ohne Leckerli erziehen. Hier ist mal ein interessanter Bericht über die verschiedenen Ansätze.
http://www.canis-kynos.de/uploads/Pro_Co…eckerli_a6f.pdfSo wie Du die HuSchu schilderst würde sie mir nicht zusagen. Die Trainerin wird zu persönlich, 45 Min im Kreis stehen ohne was zu tun finde ich unsinnig, weil die Hunde total kirre werden (besonders wenn es alles noch so Jungspunde sind) und ich hab nirgends gelesen, dass Du irgendwelche Ansätze bekommen hättest, wie Du mit Deinem Hund in Zukunft umgehen sollst.
Oder hab ich da vielleicht was falsch verstanden?Außerdem finde ich man sollte sich in der HuSchu wohl fühlen

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Ich persoenlich finde nichts dabei meinen Hund mit Leckerchen zu erziehen, solange es dabei bleibt dass ich ihn ab und an damit belohne und es nicht als Bestechung einsetze.
Wenn dir diese Art der Erziehung aber nicht liegt, such dir eine andere HuSchu, es gibt fuer jeden Geschmack etwas.
Und nein, ich finde nicht dass dein Hund das shcon alles koennen muss, ich finde sogar nach 14 Tage schon eine HuSchu zu besuchen zu frueh weil der Hund noch nicht angekommen ist. Das ist aber auch meine persoenliche Einstellung, du musst wissen wie es fuer euch am besten ist.
Mein Tipp, besuch die naechste HuSchu ohne Hund und schau dir das Training in Ruhe an. -
Ich habe es damals so gemacht das ich mir mehrere Hundeschulen im Internet ausgesucht habe deren Vorstellung mir zugesagt haben. Bei denen hab ich dann erstmal nen Termin zum zugucken ohne Hund gemacht und mich dann am Ende für die entschieden die mir am besten gefallen hat.
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Da steht also eine Gruppe Menschen auf dem Platz. Du hast dich dorthin gewandt, weil Du Hilfe bei der Erziehung und dem Training deines Hundes suchst. Dann stellst Du dich auf den Platz und sagst im Grunde: "Ich bin hier, weil ich gerne Hilfe bei der Erziehung und des Trainings meines Hundes haben möchte - aber was Sie mir da vorschlagen, gefällt mir nicht, ich will es auf meine Art machen."
Meine Frage an dich: Wenn Du schon einschätzen kannst, dass Du keine Leckerchen für die Erziehung brauchst und/oder haben willst, warum reicht es dann nicht für den Rest? Und womit nimmst Du dir das Recht heraus, den anderen Teilnehmern die Zeit zu stehlen, in dem Du dich als Querschläger auf den Rasen stellst und deine Meinung vertrittst, statt dir den "Redeschwall" anzuhören und etwas über deinen Hund und dich zu lernen?
Eine Hundeschule, die positiv arbeitet, ist für die Beziehung und die Bindung zum Hund - gerade wenn er erst frisch bei dir ist - eine gute Sache. Du beschäftigst dich mit ihm, bist freundlich und er zieht Vorteile aus der Verbindung zu dir. Vor allem aber zieht er Vorteile aus der Zusammenarbeit mit dir.
Es ist ganz einfach: Du fütterst deinen Hund vorher nicht und nimmst Leberkäse mit. Dann schaltest Du nicht auf Stur und auf "Klugscheiß", sondern hörst dir an, was dir die Trainerin erklärt. Anschließend arbeitest Du ein paar Stunden mit deinem Hund und verbesserst eure Beziehung.
Wenn Du mit der Einstellung/Laune in eine Hundeschule gehst, in der Du deinen Post verfasst hast, wirst Du überall anecken und nichts lernen. In dem Fall suchst Du dir lieber einen Einzeltrainer und stiehlst wenigstens nicht den anderen die Zeit.
Und das Thema Leckerchen lässt sich auf eine einfache Formel runterbrechen: Im Training ja, im Leben nicht unbedingt.
Viel Erfolg.
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Das kann man sicherlich auch netter formulieren.

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Du scheinst ja mit einer Abneigung gegen diese Trainerin,diesen Post verfasst zu haben.Wenn dich da was ankotzt oder man vorgeführt wird,würde ich definitiv wechseln.
Warum sollte man sich in eine Stunde quälen,wo man sowas ausgesetzt ist.
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Zitat
Das kann man sicherlich auch netter formulieren.

...das schon, aber treffend ist es trotzdem

Grüße
Mäusemama -
Wenn du dich dort nicht wohlfühlst hat es mMn keinen Sinn da weiter hinzugehen.. Hundeschule ist v.a. auch Menschenschule und wie gut man lernt wenn man schon mit der Einstellung "och nö, die Alten wieder" iwo hingeht kennt bestimmt jeder noch aus der Schule :)
Vielleicht wäre ein Hundeverein eher was für Euch?
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Wenn ich als Trainerin Kunden habe, die mit meiner Methodik nicht einverstanden sind,
dann lasse ich das Training mit diesen Leuten bleiben.
Die lernen bei mir eh nichts, weil sie von vorneherein 'dagegen' sind.Es ist besser, Du gehst woanders hin, wo Dir die Methode zusagt.
- Vor einem Moment
- Neu
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