Kleine Probleme mit einem Schäferhund
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Och, da hab ich hier schon andere Fragen gelesen, die mich den Kopf schütteln lassen.
Diese hingegen finde ich für ein Forum ganz normal. Er hatte bereits einen Hund, wo er z.B. das Prob des Alleinseins nicht hatte. Wieso also nicht um Tipps fragen? Dafür ist so ein Forum schließlich da, gell? 

Zum Kater: kennt der denn euren alten Hund? Oder ist der bisher ohne Hund bei euch rumgeschlichen?
Zu dem Thema könntest Du oben mal die Suche anschmeissen. Zu Katze & Hund einander gewöhnen gibt's einiges.
Ich glaub der Hund gewöhnt sich aber schneller an die Katz als andersrum. Allerdings würd ich die beiden zumindest für den Anfang immer voneinander getrennt halten bis Du den Hund besser einschätzen kannst.Die wievielte Station seid ihr denn für den Kerle den ihr euch geholt habt?
Wenn der Vorbesitzer ihn auch nur kurzfristig hatte scheint der ja schon etwas rumgekommen zu sein.
Ist aber nur reine Neugierde :) - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Sorry für die etwas längere Abwesenheit :)
Wir sind jetzt die 3. Station. Der Vorbesitzer hatte ihn nur ca drei Wochen und musste dann feststellen das der Hund Katzen jagt. Ich habe mittlerweile festgestellt das es noch nicht mal böse von ihm gemeint ist. Er will spielen, nur finden das die Katzen nicht so toll
Auf Ben hört er mittlerweile auch besser. Zwar noch nicht perfekt, aber es geht.Heute ist auch etwas unerfreuliches passiert. Wir waren eine Zeit lang weg und als wir wiederkamen war auch Ben weg. Die Haustür war zwar extra abgeschlossen, aber er hat irgentwie die Balkontür aufgekriegt und ist dann da runter gehüpft. Zum Glück ist es nicht sonderlich hoch (damit hätte ich aber trotzdem nicht gerechnet) Nachdem ich ihn eine ganze Weile im Dorf gesucht habe, habe ich dann bei der Polizei angerufen die mir mitteilten das er im Tierheim ist. Da sofort hingefahren und fast einen Schock gekriegt weil er eine blutige Pfote hatte. Das war aber nur weil er nicht in den Zwinger wollte und sich an dem Gitter ein wenig aufgeratscht hat. Die Frau hat aber eine silberne Salbe draufgemacht.
Eigentlich war er nur drei Häuser weitergelaufen, aber ihn kennt im Dorf halt noch keiner und somit konnte er nicht zugeordnet werden. Ich bin froh das es so und nicht anders, oder eher gesagt schlimmer, gekommen ist.
Durch diese Aktion habe ich allerdings auch erfahren das er einen Tasso Chip hat, der noch auf den Erstbesitzer registiert ist. Hab noch die Transpondernr aufgeschrieben gekriegt, damit ich ihn im Netz umtragen konnte. Das war aber nicht so einfach da ich den Namen vom Erstbesitzer in der ganzen Aufregung vergessen hatte. Also bei Tasso angerufen. Die Dame war sehr freundlich und hat mir mittgeteilt das ein Halterwechsel bei meinem Hund nicht ganz so einfach wäre da der registrierte Halter gleichzeitig der Züchter ist (habe also wahrscheinlich einen reinrassigen scharzen Schäferhund :) ). Sie hat mir aber auch noch genaustens erklärt wie er auf mich registriert wird. Das habe ich vorhin gemacht und dann sollte ich in den nächsten Tagen Post kriegen.
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Hier im Forum gibt es auch jemanden mit schwarzem Schäferhund, der nicht alleine bleiben konnte. Inzwischen wurde sie an einen Kennel gewöhnt und kann wohl stressfrei allein zu hause bleiben.
Guck mal, das ist der Thread: https://www.dogforum.de/blackys-grusz-…da-t141142.html
Schreib sie doch einfach mal an, vielleicht kann sie dir helfen
Ansonsten würde ich gucken, dass dein Schäfer jetzt lernt, dass eine Katze nicht zum Spielen da ist. Eine Möglichkeit ist eine Hausleine dran zu machen und den Hund jedesmal auf seinen Platz zu bringen, wenn er Ansätze macht die Katze zu jagen. Erzwungene Kontakte sind nie gut, die würde ich gleich bleiben lassen.
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Danke dir für den Tip. Aber das wird wahrscheinlich nichts. Ich weis nicht was bei ihm mal schief gelaufen ist aber er wird schon fast panisch wenn er eingesperrt wird. Die Leute die ihn heute gefunden haben wollten ihn vorübergehend bei sich in den Schuppen sperren. Da hat er aber wohl richtig Randale geschoben. Im Zwinger des Tierheims wars auch nicht viel besser. Da hat er sich ja an der Kralle verletzt.
Ich mach morgen mal ein paar vernünftige Bilder und stell ihn mal ausgiebig vor :)
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Ja wahrscheinlich wurde er zu lange und zu oft einfach eingesperrt und hat es negativ verknüpft. Bei einem Zimmerkennel ist aber der Vorteil, dass du den Hund ganz langsam dran gewöhnen kannst.
Erstmal offen stehen lassen, oder vielleicht im Kennel füttern. Dabei dann später mal für ein paar Sekunden die Tür schließen und das dann langsam immer weiter ausdehnen. Bis dein Hund ihn positiv verknüpft. Immer die Tür öffnen wenn er ruhig ist, oder am besten bevor er das randalieren anfängt.Wenn ein Hund Panik davor hat ist es zwar schwieriger, aber trotzdem möglich seine Angst durch positive Verstärkung aufzuweichen.
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Danke dir für den Tip. Aber das wird wahrscheinlich nichts. Ich weis nicht was bei ihm mal schief gelaufen ist aber er wird schon fast panisch wenn er eingesperrt wird. Die Leute die ihn heute gefunden haben wollten ihn vorübergehend bei sich in den Schuppen sperren. Da hat er aber wohl richtig Randale geschoben. Im Zwinger des Tierheims wars auch nicht viel besser. Da hat er sich ja an der Kralle verletzt.
Ich mach morgen mal ein paar vernünftige Bilder und stell ihn mal ausgiebig vor :)
Das kenn ich von meinem.
Der ist damals trotz gebrochener Vorderpfote regelmaessig ueber 2 Meter Mauern gesprungen vor Panik wenn er alleine bleiben sollte, Einsperren ging garnicht, er drehte voellig ab.
Einmal als wir die Terrassentuer nicht ganz runter gemacht haben, hat er sie aufgemacht (bekommt Tueren nach innen und aussen auf) und ist durchs Dorf gewandert.
Zu deiner Beruhigung, er kann inzwischen alleine bleiben (hat aber gedauert) , ich gebe dir den Tipp dir das Buch "Lass mich nicht allein" von Nicole Wilde zu kaufen, das ist wirklich nuetzlich und besser als alles was ich an Literatur zu diesem Thema bisher gelesen habe. -
Hier gehts weiter: https://www.dogforum.de/topic157422.ht…stellt-sich-vor
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Nachdem ich dachte soweit alles in den Griff gekriegt zu haben, muss ich den Thread doch weiterführen.
Wir haben heute nochmal eine annäherung zwischen Hund un Katze versucht. Diesmal wollte ich die beiden eigentlich einfach gewähren lassen (so nach dem Motto "wird schon"). Auch wenn es den Anschein hatte das Ben nur spielen will, ist dem ganz und gar nicht so! Ben hat ihn irgentwann in die Enge getrieben und ist dann auf ihn los gegangen. Hätte ich nicht blitzschnell eingegriffen wäre der Kater totgebissen worden. So ist er jetzt unverletzt da raus gekommen. Irgentwas muss ich mir da einfallen lassen... -
Schon mal probiert, die Beiden in Sichtweite zu füttern?
Mit einem Türgitter und dann auf jeder Seite einer?
Das der Hund merkt, immer wenn die Katze in der Nähe ist, passiert was Tolles? -
Mein Hund und Katzen = Gar nicht gut für die Katze!
Ich war über Weihnachten und Neujahr bei meinen Eltern in Ostfriesland und habe den Hund mitgenommen.
Meine Eltern haben selbst zwei Hunde und hatten drei Katzen (jetzt sinds nur noch zwei).Meine Mutter wollte es unbedingt probieren meinen Hund an die Katzen zu gewöhnen.
Die hatte eine sehr dominante Katze die den Hunden wohl zeigen würde wo es lang geht.Erst saß sie fauchend auf dem Kratzbaum während der Hund nur hoch und runter gelaufen ist (so nach dem Motto: "was wollen die eigentlich von mir"). Dann hat er die Katze endeckt und wollte mal schnüffeln. Da hat er dann die Krallen zu spüren gekriegt. Das ging ein paar mal so, bis die Katze dann runtergesprungen ist und Ben hinterher.
Ab ins Bad, Ben stand vor der Tür, die Katze kam raus und hat dann grad das Genick gebrochen gekriegt.Mein Vater meint das es nicht das erste mal war das Ben eine Katze platt gemacht hat. Schon alleine weil er genau wusste was er macht. Unter anderem haben wir auch das Gefühl das er geziehlt drauf abgerichtet wurde.
Das ganze ging so schnell das ich gar nicht eingreifen konnte (diesen Text zu lesen dauert wahrscheinlich schon länger).Ben ist von seinem Charakter her immer noch so wie vorher. Er hat sich dadurch nicht verändert.
Ich habe mit einer Tante vom Tierschutzbund in Harlingersiel gesprochen weil ich befürchtet habe das Ben jetzt immer auf Katzen losgeht. Sie meinte das es bei Jagdhunden so ist. Ein Schäferhund wäre ein Hund der seinem Herrchen gefallen will und eigentlich alles dafür tut. Man kriegt das wohl trainiert.
Ich habe auch von einem reinen Schäferhundplatz abgeraten bekommen. - Vor einem Moment
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