Kleine Probleme mit einem Schäferhund

  • Hallo,
    Wie ich schon im Vorstellungsthread geschrieben habe, haben wir uns heute einen 1,5 Jährigen Schäferhund Rüden zugelegt. Es ist ein total liebes Tier der sich auch wunderbar mit der Schäferhündin vom Nachbarn versteht. Drei Probleme gibt es aber die ich mit meinem alten Hund nicht hatte (den hatte ich seit er ein Welpe war).

    1. - Der Name! Der Hund heißt ohne Witz Adolf! Der Vorbesitzer hat ihn deshalb nur Addi genannt. Er hatte ihn auch drei Wochen, dann kam ein Zeit Problem dazwischen. Da gehe ich aber auch noch näher drauf ein.
    Wie kriege ich dem Hund einen neuen Namen angewöhnt? Ich will ihn ungern weiter "Adolf" nennen (wir wollten ihn gerne "Ben" nennen).

    2. - Alleine sein. Der Hund kann absolut nicht alleine sein. Der Vorbesitzer hats geschafft, das er 15-20min alleine bleiben kann. Dann gibts Streß. Er hatte sich das nicht so schlimm vorgestellt und da er jetzt wieder arbeiten muss schafft er das nicht mehr.
    Wie kriege ich dem Hund am besten beigebracht auch mal alleine zu sein? Mein Berner hatte das von Anfang an gelernt so das es damit nie Probleme gab.

    3. - Katzen. Das ist eigentlich das größte Problem. Wir haben einen ca. 2 Jährigen Kater. Ich hab vorhin mal versucht die beiden miteinander bekannt zu machen. Ich hatte den Kater auf dem Arm und meine Frau hat den Hund festgehalten. Der Kater fing direkt an zu fauchen und als ich ein bischen näher kam ist der Hund sofort hochgesprungen und der Kater hat das weite gesucht. Dementsprechend sehen jetzt mein Arm und meine Brust aus :kopfwand:
    Wie kriege ich die beiden am besten aneinander gewöhnt?

    Ich danke euch schonmal im voraus für eure Tipps :)

  • Zitat

    Hallo,
    Wie ich schon im Vorstellungsthread geschrieben habe, haben wir uns heute einen 1,5 Jährigen Schäferhund Rüden zugelegt. Es ist ein total liebes Tier der sich auch wunderbar mit der Schäferhündin vom Nachbarn versteht. Drei Probleme gibt es aber die ich mit meinem alten Hund nicht hatte (den hatte ich seit er ein Welpe war).

    1. - Der Name! Der Hund heißt ohne Witz Adolf! Der Vorbesitzer hat ihn deshalb nur Addi genannt. Er hatte ihn auch drei Wochen, dann kam ein Zeit Problem dazwischen. Da gehe ich aber auch noch näher drauf ein.
    Wie kriege ich dem Hund einen neuen Namen angewöhnt? Ich will ihn ungern weiter "Adolf" nennen (wir wollten ihn gerne "Ben" nennen).


    Mein Schäfi heißt Eloy, hat aber noch etliche Kosenamen, die sich so mit der Zeit eingeschlichen haben. :roll: Er hört auf alle. ;) Lass einfach den Adolf weg und gewöhne ihn nach und nach an Ben. Sprich ihn mit dem Namen an und wenn er reagiert, lobe ihn, bspw. durch Zuwendung, Spiel oder auch Lecker. Er wird ganz schnell verstehen, dass "Ben" etwas gutes bedeutet und das er gemeint ist.

    Zitat

    2. - Alleine sein. Der Hund kann absolut nicht alleine sein. Der Vorbesitzer hats geschafft, das er 15-20min alleine bleiben kann. Dann gibts Streß. Er hatte sich das nicht so schlimm vorgestellt und da er jetzt wieder arbeiten muss schafft er das nicht mehr.
    Wie kriege ich dem Hund am besten beigebracht auch mal alleine zu sein? Mein Berner hatte das von Anfang an gelernt so das es damit nie Probleme gab.


    Du hast den Hund seit heute, stimmts? Dann solltest du ihm Zeit geben. Er ist in einer fremden Umgebung, bei fremden Menschen und wenn er es sowieso noch nicht gelernt hat, muss er das erst erlernen. Das geht stufenweise. Man verlässt den Raum, ohne das der Hund mitkann, man bringt den Müll runter, man geht duschen. Wichtig ist, das Ganze so normal wie möglich zu gestalten und keine Ausnahmesituation draus zu machen. :D Hier im Forum gibt es ganz viele Threads zu dem Thema. Da findest du mit Sicherheit etwas für euch. Ich würde ihn erstmal ankommen lassen und es dann langsam trainieren.

    Zitat

    3. - Katzen. Das ist eigentlich das größte Problem. Wir haben einen ca. 2 Jährigen Kater. Ich hab vorhin mal versucht die beiden miteinander bekannt zu machen. Ich hatte den Kater auf dem Arm und meine Frau hat den Hund festgehalten. Der Kater fing direkt an zu fauchen und als ich ein bischen näher kam ist der Hund sofort hochgesprungen und der Kater hat das weite gesucht. Dementsprechend sehen jetzt mein Arm und meine Brust aus :kopfwand:
    Wie kriege ich die beiden am besten aneinander gewöhnt?

    Ich danke euch schonmal im voraus für eure Tipps :)

    Dazu kann ich dir nicht viel sagen, da ich keine Katzen habe, aber es ist wichtig, dass die Katze einen Rückzugsort für sich hat, wo der Hund nicht hin kann. Katze auf dem Arm, sage ich jetzt mal so aus dem Bauch heraus, halte ich für nicht gut, weil ich mir vorstellen kann, dass die Katze so ein Gefühl von "ich-kann-nicht-weg" kriegt. Daher das Fauchen. Da kriegst du aber sicher noch Tipps von Fories, die Hund und Katze aneinander gewöhnt haben.

  • Was soll man da sagen. :???:
    Du hast den seit heute.
    Er mag den Nachbarshund. :???:
    Und deine Katze nich. :lol:
    Warum haste dir nen Hund geholt? :???:
    Erzähl mal ein wenig mehr von der Geschichte...............

  • Zitat

    Was soll man da sagen. :???:
    Du hast den seit heute.
    Er mag den Nachbarshund.
    Und deine Katze nich. :lol:
    Warum haste dir nen Hund geholt? :???:
    Erzähl mal ein wenig mehr von der Geschichte...............

    Warum so garstig? :???: Er hat doch ganz freundlich angefragt. Also manchmal....... :???:

  • Hallo und herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs :D

    Zu den Katzen.. Ich habe auch welche und würde sie NIE auf dem Arm halten zum bekannt machen. Selbst jetzt, wenn ich meine Katze auf dem Arm habe, wird mein Hund immer eifersüchtig!

    Ich habe meine Katzen und meinen Hund machen lassen. Gefauche ist vorprogrammiert, schliesslich dringt der Hund in das Terratorium der Katzen ein. Lass sie in Ruhe beschnuppern oder erstmal das Weite suchen, das ist völlig normal. Ich würde erst einschreiten, wenn die Katze auf den Hund los geht oder andersrum.

    So hat das bei mir wunderbar geklappt und ich habe drei von der Sorte :D

  • Zitat

    Warum so garstig? :???: Er hat doch ganz freundlich angefragt. Also manchmal....... :???:


    Dat hat mit garstig nix zu tun.
    Ich frag mich nur manchmal, warum ich mir nen Hund "hole", un nich weiss, was dann passiert.....

  • Zitat


    Dat hat mit garstig nix zu tun.
    Ich frag mich nur manchmal, warum ich mir nen Hund "hole", un nich weiss, was dann passiert.....

    Och, da hab ich hier schon andere Fragen gelesen, die mich den Kopf schütteln lassen. ;) Diese hingegen finde ich für ein Forum ganz normal. Er hatte bereits einen Hund, wo er z.B. das Prob des Alleinseins nicht hatte. Wieso also nicht um Tipps fragen? Dafür ist so ein Forum schließlich da, gell? ;)

  • Das klingt original so als würdest du von meinem Hund damals sprechen.. :lol:

    Also, ich gestehe das wir das ganze damals etwas blauäugig angegangen sind, aber zum Glück kann ich jetzt nach 2 Jahren über unsere erste Zeit lachen.

    Als Balou bei uns einzog kannte er fast kein normales Familienleben und Katzen hat er noch nie gesehen. Wir haben allerdings 2 davon gehabt. Nachdem er sie gleich prombt einmal durch die ganze Wohnung gejagt hatte haben die sich erstmal verzogen.
    Am nächsten morgen stand mein Mann auf zur Frühschicht und wurde auch gleich erstmal laut knurrend begrüßt.
    Ich sage ganz ehrlich am ersten vollständigen Tag hätte ich heulen können. Der Hund jagte weiterhin wie ein Irrer die Katzen und auch sonst war es nur ein Alptraum. Von der Leinenführigkeit ganz zu schweigen. Es war Winter und ich lag mehr auf der Nase als das ich lief. :lachtot:

    Also, lange Rede kurzer Sinn, du brauchst gaaaaanz viel Geduld.. Mit den Katzen haben wir es so gemacht, wenn er ein "Nein" schon gut kennt dann schon beim ersten angucken ein scharfes "Nein!", ich gestehe, das ich zeitweise echt so fertig mit den nerven war, das ich einfach einen Spielzeug Dino NEBEN ihn geworfen hab. Nach einigen Wochen ging es schon wesentlich besser. Heute kuscheln sie sogar zusammen. :smile: Allerdings hat die Katze auch die Abstellkammer für sich alleine. Wir haben ein Brett so gebaut, das sie unten ein Loch drin hat um dort rein zu schlüpfen und auf ihr Klo bzw. zum Fressen zu kommen.

    Es klappt mittlerweile echt prima, ein paar Baustellen haben wir zwar auch noch, aber sie sind nicht mehr so tragisch wie das Katzenjagen.

    Leider kann ich dir zu dem Rest nichts sagen, da mein Hund eine Namensänderung absolut nicht wollte.
    Und alleine bleiben konnte er zum Glück auch schon ein bisschen. Und da ich immer hier bin (ausser zum Einkaufen, Arzt usw.) hat er auch kein Problem damit.

    Auf jeden Fall würd ich erstmal raten ihn ankommen zu lassen und nicht zu viel zu erwarten.
    Fand diese Aussage damals auch Mist, aber es ist wirklich so, du wirst sehen wie sich alles Woche für Woche einspielt.

  • Achja zur Namensänderung, meine Kyra hiess vorher Jazzy und hat nach nur wenigen Tagen auf ihren neuen Namen gehört. Das ging bei ihr ganz flott obwohl sich die Namen auch nicht ähneln:-)

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