Endoskopische Kastra einer Hündin vs traditioneller??

  • Ok, ich weiss, Kastration ist ein heisses Thema hier im Forum. Ich kann eigentlich nur höflich darum bitten, diesen thread nicht ins OT Pro/Contra Kastra zu schiessen, denn es geht wirklich nur um eine ganz bestimmten Frage.

    Also: Ich lasse meine Hündin irgendwann in den nächsten zwei Wochen kastrieren. Sie war erst einmal läufig, ist 7kg leicht, meiner Meinung nach eher etwas untergewichtig (ausgesprochene Mäklerin), wird gebarft, ist ein Jahr alt und kerngesund. Sie ist mein erster Hund und ich gehöre zu den leicht neurotischen Helikoptermuttis, weshalb die Entscheidung für eine Kastra wirklich nur zustande kam, weil ich diesen Sommer durch die Läufigkeit meiner Hündin beruflich und privat in echte Schwierigkeiten kam. Mit dem Vorteil der KRebsvorsorge mache ich mir die Entscheidung leichter aber ich weiss, dass so eine OP auch schiefgehen kann. (Und, ja, ich bin über die Nachteile einer Kastra sehr gut informiert)

    Nun habe ich erfahren, dass es wohl auch nach der ersten Läufigkeit noch die Möglichkeit gibt, eine endoskopische Kastra machen zu lassen. Dabei werden 'nur' die Eierstöcke entfernt, die Gebärmutter bleibt drin. Kein grosser Bauchsschnitt bedeutet natürlich ein kleineres Risiko und eine schnellere Reha.
    Das ganze ist deutlich teurer als die 'Komplettausräuming' (ich weiss noch nicht wieviel teurer. Bei einem anderen TA in Westberlin kostet es 200Euro mehr - für mich eine recht schmerzhafte Summe) und ich frage mich, ob es sinnvoll ist.
    Die Gebärmutter wird atrophieren, sagte die Ärztin, und winzig sein. Die Möglichkeit einer Gebärmuttervereiterung sei sehr viel kleiner aber es gibt sie natürlich noch. Konkrete Vergleichszahlen wußte sie nicht.

    Die TÄ meinte, es sei sehr gut für Risikopatienten. Sie hat ein Diabetikerhündin zu dem Arzt geschickt (sie selber macht es nicht) und das lief prima. Ansonsten sei es eben für besorgte Hundehalter wie mich, die eine kleineren Eingriff für ihr Tier wollen. Meine Hündin sei topfit, bräuchte das also nicht unbedingt - meine Entscheidung. :/ Die TÄ hat einen guten Ruf, eine Beatmungsgerät, arbeitet mit Inhalationsnarkose und holt eine Kollegin bei einer Kastra-op dazu (alles Sachen, die bei meiner 'Haustierärztin' nicht vorhanden sind. Dafür ist die nebenan, billig, nett und super bei kleineren Sachen) Bei einer traditionellen Kastra wäre ich also recht gut bei ihr aufgehoben.
    Bei dem TA der die endoskopische Kastra in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Chirurgen macht, lasse ich mich erst nächste Woche beraten.

    Hat jemand zu diesem Thema irgendwelche Erfahrungen, die er mir sagen kann? Macht es Sinn, wenn man schon kastriert, die Gebärmutter drin zu lassen???

  • Ähhhhh, eine Kastra, wo die Gebärmutter drin bleibt, wo is der Sinn?
    Mann kann auch das ganze Orchester minimalinvasiev entfernen.

    Kastra bei ner Hündin, ohne Inhalationsnarkose und ohne Assistentin geht ja mal gar nich! Das war selbst Anno Dazumal, als ich Tierarzthelferin gelernt habe ganz normaler Gebrauch.

    Bauchschnitt hin, oder her............. Hunde verkraften das viel besser, als der Mensch. Mach dir ma kein Kopp.

    Liebe Grüße
    dody

  • Zitat

    Ähhhhh, eine Kastra, wo die Gebärmutter drin bleibt, wo is der Sinn?
    Mann kann auch das ganze Orchester minimalinvasiev entfernen.

    Kastra bei ner Hündin, ohne Inhalationsnarkose und ohne Assistentin geht ja mal gar nich! Das war selbst Anno Dazumal, als ich Tierarzthelferin gelernt habe ganz normaler Gebrauch.

    Bauchschnitt hin, oder her............. Hunde verkraften das viel besser, als der Mensch. Mach dir ma kein Kopp.

    Liebe Grüße
    dody


    Den Satz müßte ich mir wohl ausdrucken und an den Kühlschrank pinnen :smile:

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