Ängstlicher/Unsicherer Welpe/Junghund

  • Hallo, mein Dalmatinermädchen Fiby ist jetzt 5 monate alt, wir haben sie seit dem sie 10 wochen alt war, sie ist von einem seriösen züchter wo sie auch alle möglichen geräusche und autos usw kennen gelernt hat.

    Nur als sie bei uns war hat sie das wohl wieder vergessen das sie das eigentlich kennt, wenn man mit ihr gassi geht dann nur dahin wo sie es kennt, beispielweise bei unsrer gassi geh runde auf ne große wiese wo sie und ihre freunde frei laufen können, geht man allerdings in richtung innenstadt (wobei nicht so viel los ist usw, da es ne kleinstadt ist) wird meine Fiby unsicher und panisch, sie versucht vor kindern zu flüchten, vor erwachsenen, vor mülltonnen die plötzlich wo anders standen, einmal stand ein blumentopf vor der eingangstür der da vorher nie stand, schon hat sie angst und wird unsicher. Sie ist auch sehr geräuschempfindlich.

    Sobald ich also richtung stadt gehe ist sie nicht mehr ansprechbar, reagiert so gut wie gar nicht, spielzeug und leckerlie sind ihr in dem moment egal.

    Ich würde mich freuen wenn irgendwer einen rat weiß, wie ich ihr mehr selbstbewusstsein gebe, bzw ihr sicherheit gebe

    Ich will ihr helfen, damit sie diesen stress den sie dann immer hat nicht mehr ertragen muss

  • Hey :). Mein kleiner Welpe war auch rennen und tollen mit Geschwistern und Kindern gewohnt. Genauso auch Musik und Fernsehgeräusche. Getrennt von seiner Familie dann hat er permanent gezittert und hatte vor allem Angst. Am Anfang wusste er gar nicht wohin mit sich. Nach kurzer Zeit hat er sein Vertrauen durch in den Arm nehmen, Streicheln und aus der Hand füttern, sehr schnell in mich gesetzt. Manchmal hat er z.B. Angst vor Geräuschen, das Rascheln einer Tüte z.B. dann nehm ich ihn in meinem Arm und gehe mit ihm zu der Tüte und raschel dann öfters in Abständen mit Leckerlis, sodass er merkt, dass das nichts schlimmes ist. Gleiches war auch mit meinem Sitzsack, mittlerweile liebt er es darauf hin und her zulaufen.
    Was ich sagen möchte ist, dass da vielleicht zu viele neue Eindrücke auf sie wirken , die sie nicht kennt. Es hilft den Hund quasi zu sozialisieren, nimm sie in Schutz, zeig ihr, dass sie vor nix Angst haben muss, weil du da bist und tastet euch zus. langsam an alles heran. Lauf ihre normale Gassi Runde und statt dann mal links abzubiegen, lauft ihr rechts herrum. Immer ein kleines Stück verändern, nicht gleich alles aufeinmal. Wenn sie Angst vor nem Mülleimer oder iwas anderes hat, geh mit ihr dahin, zeig ihr dass da nichts schlimmes dran ist. Sieht in der Öffentlichkeit vllt albern aus, aber so sollte sie sich schnell sicher und beschützt fühlen und die Dinge alle langsam kennen lernen. Nicht alles aufeinmal, sondern immer n kleines Stück nachm Anderen, erfordert natürlich viel Geduld und Arbeit.
    Mein Kleiner hat auf diese Weise z.b. kaum noch Angst vor iwas. Hoffe ich konnte ein bisschen helfen.

  • hmmmm. ich weiß nicht ob ich richtig liege mit meiner Vermutung....aber kanns die beginnende Pubertät sein....
    Ich hatte mit Burli nie solche Probleme, weil der schon immer überall wie Rambo durchmarschiert.

    Aber in der Pubertät kommen doch diese unerklärlichen Ängste und wenn man einen sensiblen Hund hat, dann befürchte ich, dass es dazu kommen kann.
    Ich würde dann in der Stadt gar nicht mehr auf sie einreden, dass sie Ihr Spieli oder ihr Leckerlie anschauen soll. ich mein fast du stresst sie damit nur noch mehr, weil deine versuche Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen ja wie ein Zuspruch sind und weil sie das nur noch mehr durcheinander bringt.
    Ich würde einfach durchmarschieren wie wenn gar nichts wär, auch wenn du sie vielleicht mal etwas hinter dir her ziehst. und wenn sie schauen möchte, dann lass sie etwas schauen, damit sie selbst versteht, dass alles ok ist.
    oder richtig gute Leckerlie auf den Boden werfen, damit sie die Stadt mit was positivem verbindet.
    Das habe ich bei Burli auch gemacht, wenn er an einem Grundstück, wo ein arg bellender Hund wohnt, vorbeigehen sollte. danach ging er immer problemlos vorbei....

  • meine hündin war in dem alter auch recht unsicher gegenüber 'alltäglichen' geräuschen. ich würde versuchen die dinge so wenig wie möglich zu beachten und einfach weiterzugehen. beruhigende worte bestätigen das verhalten eher. ich hab sie einfach möglichst oft mitgenommen und irgendwann hat sie sich dran gewöhnt und sich in neuen situationen auch für leckerli etc. interessiert.

  • Also an der pubertät kanns nicht liegen, sie war von anfang an so, ich geb ihr keinen zuspruch oder dergleichen, also ich bestärke sie nicht in ihre angst, wenn es sowas ist wie ne mülltonne usw geh ich auch hin und zeig ihr das das nicht gefährlich ist, das nimmt sie dann auch an, sie geht dann hin schnuppert dran, darf ein leckerlie von der tonne essen und dann ist das kein ding mehr, das mit dem immer mal wieder den gassi weg ändern werde ich auf alle fälle mal versuchen

    wenn jemand noch ein paar tipps hat bitte melden

  • Also ich hab mir das jetzt mal so bisschen angeschaut, und da kann ich dann auch einfach anstatt hund einen menschen nehmen? kann ich das anfangs mit einer schon bekannten person machen, oder soll ich das mit fremden personen die an der strasse vorbeilaufen machen?

    Und bei den Geräuschen vor denen sie angst kann ich das wohl kaum einsetzten oder? :/ neuerdings sind autos mit die laute musik an haben schlimm, also eig nicht das auto sondern nur die musik

    und Lorixa mein mädel hat bereits 18,2kg da is nix mehr mit in den arm nehmen und so ;)

  • mein Junghund ist nun 5 1/2 Monate, hat auch immer wieder Angstphasen.. was uns sehr gut hilft sind andere Hunde. Also wenn es ganz schlimm ist, nimm eine Freundin und deren Hund mit. Dann kann er sich am souveränen Verhalten des anderen Hundes abschauen, dass alles ok ist..

  • :headbash: ach die 15,2 kg kannste doch eben aufn Arm nehmen :???: .
    Spaß bei Seite, meiner hatte auch Schiss vor Musik, hab ihn dann zu Hause ne kleine Musikkur verpasst.
    Wenn er geschlafen hat, hab ich leise Musik angemacht, wenn er z.B. mit meinem Freund gespielt hat hab ich leise Musik angemacht und immer so weiter, mittlerweile zittert und jault er nicht mehr, es ist ihm wurs geworden^^... klingt ja danach, als wäre deine "kleine" sehr ängstlich, hast du mal überlegt vllt nen Mensch-Hund Kurs mit ihr zu machen? Gibts auch schon günstig und stärkt die Bindung von Mensch und Tier und du lernst, wie du mit ihr an allem arbeiten kannst.

  • Ja das könnte ich machen nur hat unsre gassi geh freundin, in nächster zeit kaum noch zeit dafür :( und andere hunde / halter kenne ich nicht wirklich

    also dieser musikkur wurde sie auch schon unterzogen ^^ drinnen in der wohnung ist das alles kein problem ^^ das ganze fängt halt wirklich erst an wenn sie draußen ist ^^

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