was "muss" ein Hund können

  • Für uns wichtig:
    - Auto (auf die angezeigte Seite gehen und sich hinsetzen)
    - Leinenführigkeit
    - Rückruf
    - Sitz
    - leg dich
    - Nein/Schluss
    - Allein sein ohne Aufstand/Stress
    - Fuß
    - rechts als Fuß auf der rechten Seite
    - bleib
    - Stubenreinheit sofern keine Krankheit dahinter steckt


    Alter, in dem Hunde etwas können müssen, gibts hier nicht, das ergibt sich zum großen Teil aus dem Alltag und den Eigenschaften des Hundes.

  • Meiner soll abrufbar sein, stubenrein sein, alleine bleiben können, eine Handlung auf Zuruf unterbrechen bzw. abbrechen, lässig an der Leine gehen, und sich in Krisensituationen auf mich konzentrieren.
    All das kann mein Hund und Platz kann er, mehr nich... :lol:

  • Bei Maya waren mir die "Kunststücke" á la Sitz, Platz, Leinenführigkeit, etc. echt egal.

    Bei mir war Alltagstauglichkeit das wichtigste.

    Dazu gehören (für mich):

    * keine Angst vor mir als Frauchen/Herrchen -> Bindungsaufbau
    * keine Panik bei alltäglichen Situationen/Geräuschen (z.B. an Autos vorbeigehen, durch Unterführungen gehen, etc.)
    * das sie mal alleine bleiben kann
    * Autofahren
    * kein Essen klauen, Ruhe in der Wohnung, Stubenrein

    Mit der klassischen Erziehung habe ich nach einem knappen halben Jahr angefangen (dazu muss man sagen, das Maya ein Straßenhund aus Spanien ist), da war sie ein gutes Jahr alt.

  • Mir ist wichtig: Ansprechbarkeit, im Zweifelsfall "nachfragen". Gute Motivierbarkeit, Umweltsicher, Lob und Abbruchkommando je als solches Empfinden. Klar, Stubenreinheit und ein paar Stündchen alleine bleiben können ist auch nett ;) . Ein Ablegekommando (um den Hund zu "parken") und für den Notfall ein Abrufkommando.

  • Für mich:
    - Herkommen auf Ruf.
    - An der lockeren Leine gehen.
    - "Nein/Aus!", also ein allgemeines Abbruchsignal.
    - "Go/Lauf" als allgemeines Auflösewort.

    Diese Sachen finde ich für mich essentiell um entspannt rausgehen zu können.


    In der Wohnung am wichtigsten:
    - "Geh auf deinen Platz" (ja, das sage ich tatsächlich so... nicht das tollste Kommando, aber hat sich so ergeben). Heißt: "Leg dich auf deine Decke/in dein Körbchen und gib Ruhe."
    - Für meine Hündin: "RUHE!", weil sie ein wenig dazu neigt sich ins kläffen reinzusteigern wenn es klingelt, Besuch kommt oder sie glaubt sie hätte was verdächtigs gehört.


    Macht das Leben leichter aber wäre nicht zwingend nötig:

    - "Hier", heißt bei uns: "Geh neben mir", also sozusagen ein lockeres Fuß.
    - Hinlegen auf Kommando, ob er nur klassisch "Platz" macht oder sich auf die Seite flätzt ist mir ziemlich egal, hauptsache er macht es überall (Restaurant, Tierarzt, Bahnfahrt, Autokofferraum...).
    - Sitz finde ich auch manchmal nützlich, aber weit weniger wichtig als hinlegen.
    - "Hopp" für "Spring da rein/da rauf/da rüber" finde ich auch nützlich, wenn der Hund ins Auto oder aus dem Auto oder in die Badewanne oder beim TA auf den Tisch oder über einen Zaun springen soll.
    - Wegseite wechseln auf Ruf + Handzeichen (Bei mir "Geh da rüber" + zeigende Handbewegung), ist praktisch wenn Jogger oder Radfahrer kommen.
    - "Warte/Halt", ist im Prinzip wie "steh + bleib", ebenfalls nützlich wenn andere Leute/Hunde oder sowas kommt.


    Sowas wie allein bleiben und stubenrein werden, keine fremden Leute anspringen und nicht pöbeln natürlich auch, ist ja irgendwo auch Erziehung, aber halt nicht mit Kommando belegt, das lernen die halt einmal und können es dann (hoffentlich...).

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