Drei Backenzähne fehlen nun bald...

  • Hallo,

    wie mein Nickname schon sagt: wir haben gerade eine kleine Pechsträhne.
    Unser dreijähriger Labbi.Goldi-Mix (kastrierter Rüde) nimmt so ziemlich jedes Unglück mit.
    Vor nicht einmal sechs Wochen hatte er sich beim Toben im Bach an einem Stein einen Backenzahn (oben links) ausgeschlagen. Der Backenzahn direkt daneben war ohnehin nicht angelegt, sodass nun eine stattliche Lücke prangt. Gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt, besuchte der Herr heute früh seinen Kumpel in der Nachbarschaft, die beiden lieferten sich einen ihrer berühmt-berüchtigten "Freundschaftskämpfe", und zwar bevor wird sie beide enthalsbanden konnten, und was macht unser Räbchen? Er lädiert sich den nächsten Backenzahn, und zwar auch wieder oben links. Nun ist also der dritte Zahn derselben Reihe, neben den beiden anderen fehlenden, im Eimer: ein Riesensprung bis zum Zahnfleisch, es bröckelt bereits raus, morgen früh haben wir Termin beim Tierarzt.

    meine Frage dazu: wenn da nun der dritte Zahn nebeneinander fehlt, haben denn die anderen Zähne auf der Reihe überhaupt noch Halt?! Ich habe so meine Bedenken.... wäre es denn grundsätzlich möglich, sowas wie ein Implantat einzusetzen? Wenn der Herr mal einen Kauknochen kauen will, ginge das ja nun nur noch auf der anderen Seite, oder? Das ist ja irgendwie ganz schön blöd. Andererseits würde "Implantat" ja auch wieder "Narkose" bedeuten. Und davon hatte er in seinen drei Lebensjahren echt schon genug wegen diverser Unfälle (ausgerissene und entzündete Kralle, tiefe Bisswunde nach einer Attacke eines anderen Hundes auf ihn, die OP zur Entnahme des kürzlich zerschlagenen Zahnes...).

    Was meint Ihr?

    LG Unglücksrabe

  • Na wow, sooo viele Antworten....

    Der Zahn ist raus, leider wurde bei der OP die Nasenscheidewand verletzt und jetzt besteht erhöhtes Blutungsrisiko.
    Unser Bengel muss sich nun schonen (-.-) und darf drei Wochen (!!!) nichts kauen.

    Meine Implantatfrage steht übrigens immer noch. Die TÄ hatte heute leider nicht so viel Zeit für uns, weil wir zwischen andere OPs geschoben wurden, denn der Zahn sah wirklich böse aus. Daher habe ich auch noch keine Antwort von ihr auf die Implantatfrage.

  • Hallo Unglücksrabe ...
    das hört sich ja bescheiden an.
    So ein Pech.
    Eigentlich sollten die Zähne, die die Lücke begrenzen noch Halt haben, manchmal kippen sie aber auch leicht Richtung Lücke, dann stehen sie etwas "schief"

    Implantat beim Hund? Keine Ahnung. Beim Menschen: Zum einen braucht ein Implantat genug Knochenmasse, diese muss notfalls künstlich vergrößert werden. Dann erst kann der Stift gesetzt werden, der einheilen muss, dann erst Aufbauten, sprich Zahn.
    Zudem muss ein Menschenimplantat immer besonders gut gepflegt werden.

    Ich weiß nicht, ob das beim Hund alles so machbar ist.

    Mich würde aber mal interessieren, was Deine Ärztin sagt.

  • Hallo,

    die Ärztin riet mir davon ab - neue Narkose, neues Risiko. sie meinte, Hund bewältigen sowas in der Regel recht problemlos, und genau das dürfen wir momentan auch beobachten. Lediglich wenn er nen Kauknochen in der Mangel hat (seit einer Woche darf er wieder!), kommt es hier und da zu leichten Blutungen an der neuesten Naht. Aber die Fäden sind sogut wie raus und er scheint sich auch sehr wohl bzw. ganz normal zu fühlen.

    Danke Euch!

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