Körpergefühl verbessern - aber wie?
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TakeItIZZY -
5. August 2012 um 18:45
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Hallo!
Wenn man zwei Hunde hat, zieht man ja unweigerlich Vergleiche. Eines fiel direkt auf, als wir unsere kleine Nele zu uns holten: dieser Hund ist ein richtiger Tollpatsch
. Besonders häufig zieht sie sich kleinere Schürfwunden an Beinen und Pfoten zu. An sich kein Problem, aber mit unserer älteren Kira hatten wir das nie.
Nun mache ich ab und an bereits kleine Geschicklichkeitsübungen - über verschiedene Untergründe laufen oder z.B. über einen Baustamm balancieren. Kira hat sich beim Balancieren von Anfang an richtig geschickt angestellt. Nele dagegen rutscht oft ab, achtet kaum, wohin sie ihre Pfoten setzt... und wirkt ingesamt einfach richtig schlaksig in ihren Bewegungen.
Wir waren mit ca. 7 Monaten bereits bei einer Physiotherapeutin (allerdings nicht wegen ihrer Tollpatschigkeit
) und diese meinte, ihr fielen häufig vor allem Hunde mit langen Beinen auf, die ein relativ schlechtes Körpergefühl hätten. Sie empfahl auch Balanceübungen und das Führen über verschiedene Untergründe (ähnlicher Effekt wie bei einem Barfußpfad für Menschen, falls das jemandem was sagt).Kennt das vielleicht auch jemand von seinem Hund?
Nun meine Frage: Was tut ihr/ würdet ihr tun, um die Geschicklichkeit eurer Hunde zu verbessern? Welche Hundesportarten fändet ihr geeignet?
Ich dachte erst an Agility, aber bei Neles 'Talent'... habe ich doch irgendwie ein paar Bedenken wegen der Verletzungsgefahr.
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
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Hat es evtl auch was mit Aufmerksamkeit zu tun?
Ich weiß nicht, wie du auf die "Geräte" zu gehst, aber halt davor genügend Abstand, um diese frontal anzusteuern und gib ihr die Möglichkeit, die Hindernisse vorher anzuschauen.
Als weitere Übung kenne ich z.B. den Hund in Joghurtbecher oder auf Holzklötze zu stellen.
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Hallo!
Mia ist auch eher tollpatschig. Vor allem ist es ihr einfach egal, was unter ihr ist - Hauptsache mit Vollgas drüber. Passiert ist noch nix.
Ich mache mit ihr ab und zu "Dognastik" - da gibt es verschiedene Geräte. Wippe, Wackelbrett, Steg, Slalom, durch Reifen und über Stangen hüpfen, auf Podeste klettern, über Leitern gehen etc. pp. Da wird dann natürlich auch geübt, dass man da LANGSAM drüber geht, sich konzentriert, seine Pfoten bewusst setzt usw.
Ich habe das Gefühl, dass es ihr für ihre Koordination & das Körpergefühl durchaus was bringt.
Es geht bei Dognastik überhaupt nicht um Zeit oder so, sondern einfach darum, dass der Hund eben diese Aspekte lernt und Spaß dabei hat.Diese Dinge kann man natürlich auch super privat im Wald (oder wo es sich sonst anbietet) machen, das mache ich auch mit ihr. Aber im Verein/der Hundeschule gibt's eben doch sehr vielseitige Geräte.
Vielleicht findest du ja so was bei euch in der Nähe!
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Hallo,
wir haben/hatten ein ähnliches Problem bei Daisy (13 Jahre alt). Sie "schleifte" ab und zu die Beine hinterher, wenn sie ins Auto springen wollte oder sie hat das Springen ganz verweigert.
Für die Koordination haben wir dann auch über eine Leiter laufen gemacht. Leiter auf den Boden legen, wobei sie nur von einer langen und den zwei kurzen Seiten begehbar sein darf. Dann habe ich Leckerlie auf die Sprossen gelegt und Daisy langsam (!) drüber gehen lassen.
Das hat ihr sehr viel gebracht. Wir machen es allerdings nicht regelmäßig, sondern wenn wir gerade Lust dazu haben.
Als Steigerung haben wir dann Ordner unter die Leiterenden gelegt und darauf geachtet, dass nicht wackelt. Für Daisy hatte es mit den Ordner gerade nich richtige Höhe.
Manchmal ist Daisy auch einfach so über die Leiter gegangen, in der Hoffnung irgendwer hätte zwischendurch Futter hingelegt
.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen. -
Schonmal vielen Dank für die Antworten!
Joghurtbecher und Holzklötzchen finde ich gut, aber ich befürchte, ich hab kaum eine Chance, dass unsere Nele da drauf stehen bleibt. Aber versuchen kann man es ja aus Spaß mal. Hast du das schon einmal selbst probiert? Wie fängt man da am besten an? Eine Pfote auf ein Klötzchen üben und darauf aufbauen?
Leiter ist eine super Idee! Die steht hier sogar noch herum - das probieren wir doch morgen gleich mal aus

Nele ist bei Übungen meistens etwas übereifrig, sie schaut schon auf das Hindernis (z.B. den Baustamm), aber sie achtet trotzdem nicht wohin sie ihre Pfoten eigentlich setzt. Sie schaut meistens, würde ich behaupten, beim Baumstamm z.B. fast ans Ende des Hindernisses.
Nach guten Hundeschulen habe ich mich bereits umgesehen, bin aber nicht richtig fündig geworden. Ich wohne in Oberfranken, genauer Coburg, und ich kenne hier den Hundeclub, aber der bietet, soweit ich weiß, eben nur Agility an. Ich wäre ja auch bereit, wenn es machbar wäre, ein Stückchen zu fahren, Hauptsache ich hätte endlich mal das Gefühl bei kompetenten Trainern gelandet zu sein :/
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