Leptospirose
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Hallo ihr Lieben,
die Untersuchungsergebnisse von Niru's Schwester sind nun seit gestern da.
Die Diagnose: LeptospiroseJetzt habe ich natürlich das DF nach hilfreichen Beiträgen dazu durchforstet,die Angst steigt das unsere Hunde sich auch damit infizieren könnten.
Es gibt ja einen Impfstoff dagegen,der sehr umstritten ist.
Er hilft soweit ich mich erinnere nur gegen 2 von über 300 Arten und ist ausserdem ein "toter" (?) Impfstoff,was auch immer das bedeutet.Ich habe allerdings keine andere Möglichkeit gefunden der Krankheit entgegenzuwirken,als den Hunden zu verbieten aus stehenden Gewässern zu trinken. (???)
Im Verdacht stand erst auch noch Hepatitis C,dagegen gibt es doch auch einen Impfstoff,oder?
Ist es sinnvoll unsere beiden jetzt impfen zu lassen?
Oder was können wir sonst tun? - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich habe absolut keine Erfahrungen mit dieser Erkrankung, drücke aber beide Daumen, dass sich deine beiden Mäuse noch nicht angesteckt haben und die Schwester deiner Hündin auch wieder gesund wird :solace:
Sind deine Hunde nicht geimpft?
Leptospirose und Hepatitits sich doch bei der jährlichen Impfe mit dabei.
Im Zweifel frag nochmal bei deinem Tierarzt nach. -
Danke fürs Daumendrücken.
Seit gestern ist Kessie (die Schwester) nach einer Woche TK Aufenthalt wieder daheim und scheint übern Berg zu sein.Zwischenzeitlich dachte wirklich jeder daran das sie es nicht schafft...Doch sie sind geimpft,aber gerade bei Leptospirose heißt es ja,dass es nicht viel bringt.:/
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Mit welchem Leptospirosestamm ist sie denn infiziert?
Wenn du weisst welcher es ist, weisst du auch ob man dagegen impfen kann.Ich habe vor einem guten Jahr meine Frieda wegen Leptospirose verloren. Sie war mit Leptospira autumnalis infiziert, da gibts keine impfung gegen.
Leptospirose ist ansteckend, auch für Menschen. Als ich Frieda hier gepflegt habe, haben die Jungs vorsichtshalber Antibiotika bekommen weil sie bis zur Diagnose aus einem Napf getrunken haben und ich habe verstärkt auf Hygiene und Desinfektion geachtet. Auch im feuchten Erdboden halten sich Leptospieren monatelang, gehen erst beim Frost richtig kaputt und auch bei erfolgter Behandlung werden die Erreger noch eine weile ausgeschieden.Alles Gute fürs Hundi
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Mit welchem sie infiziert ist,weiß ich leider nicht genau.
Werde ich aber definitiv hinterfragen!Das tut mir Leid mit deiner Frieda.:(
Oh Gott..das klingt alles schrecklich...Aber was soll man jetzt tun?
Eine Woche bevor die Krankheit bei Kessie ausbrach sind wir ihr mit unseren Hunden auf den Feldern begegnet,mit dem Hund meiner Freundin ist sie kurz "zamgerumpelt",ich weiß nicht ob einer der beiden kleine Bissverletzungen abbekommen hat...Meine Hunde haben bis jetzt keinerlei Symptome,die beiden Rüden meiner Freundin auch nicht...aber der Ausbruch der Krankheit kann doch bis zu 2 Wochen dauern,könnte es also sein das sie sich angesteckt haben?
Wir gehen ja oft an den selben Stellen spazieren,wo sie natürlich auch rumschnüffeln usw.
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Meine Jungs haben sich auch nicht infiziert und ich auch nicht obwohl alle Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Urin) infektiös sind.
Ruf doch einfach in der Klinik an und frage welcher Erregerstamm es ist und ob die Impfung dagegen schützt, dann bist du beruhigt (oder auch nicht
)Sollte dein Hund irgendwelche Anzeichen wie fressunlust, verstärktes trinken, mattigkeit oder so zeigen geh zum TA und weise ihn auf den Leptospiroseverdacht hin.
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Kann es nicht schon zu spät sein wenn sie die Symptome zeigen?
Ich mache mir gerade einfach sehr große Sorgen.:// -
Zitat
Kann es nicht schon zu spät sein wenn sie die Symptome zeigen?
Ich mache mir gerade einfach sehr große Sorgen.://Hi Sarah,
ich denke, es ist Dir völlig klar, dass sich keiner der angesprochenen Hunde angesteckt haben muss bzw. die Statistik sogar eher dagegen spricht. Wenn Du im vorbeugenden Sinne aktuell etwas tun möchtest, dann bleibt nur eine prophylaktische Antibiose.
Gx
Ralph -
Zitat
Hi Sarah,
ich denke, es ist Dir völlig klar, dass sich keiner der angesprochenen Hunde angesteckt haben muss bzw. die Statistik sogar eher dagegen spricht. Wenn Du im vorbeugenden Sinne aktuell etwas tun möchtest, dann bleibt nur eine prophylaktische Antibiose.
Gx
RalphMeinst du ich mach mir umsonst Sorgen?
Einfach aufpassen das sie zB nicht aus stehenden Gewässern saufen und gut ist?
Profylaktische Antibiose klingt ja auch nicht so prickelnd.. -
Kommt darauf an welche Organe befallen sind, das kommt auf den Erregerstamm an.
Das Problem ist nicht die Leptospieren umzubringen. Die lassen sich gut mit Antibiotika behandeln.
Das blöde an den Leptospieren sind die Folgeschäden die durch die Entzündungen entstehen. Bei Frieda war die Niere befallen. Sie bekam Infusionen und Antibiotika und es wurde besser, wir dachten sie hätte es geschafft. Ein paar Wochen später verschlechterten sich die Nierenwerte dramatisch und letztendlich mussten wir sie wegen Nierenversagen einschläfern.
Als Folge der starken Nierenetzündung hat der Körper so viel Narbengewebe gebildet das keine normale Nierenfunktion mehr möglich war. Er hat sich sozusagen zu Tode repariert.Aber es infiziert sich nicht jeder, die Jungs haben sich ja auch nicht angesteckt.
Wende dich doch an die Klinik, vieleicht haben deine Hunde ja impfschutz gegen den Erreger.
Und wenn du dir allzugroße Sorgen machst kannst du mit dem TA über eine vorsorgliche Antibiose (haben meine Jungs auch 10 Tage lang bekommen) sprechen. - Vor einem Moment
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