Seltsames Sozialverhalten, Welpe
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Hallo,
ich hab mal eine Frage an euch bezüglich eines 3 Monate alten Border Collies, den ich heute kennenlernen durfte.
Mit anderen Welpen spielt er normal, doch wenn er erwachsene Hunde trifft schnappt er nach ihnen, und das doch ziemlich heftig und vehement. Am meisten, wenn diese sich ihm nähern um zu schnuppern, aber auch mal wenn sie nur an ihm vorbeilaufen.Ich habe mir das Ganze mit meiner Hündin angesehen, da ich weiß, dass sie mit Welpen gut kann und sich angemessen verhält. Sie war etwas interessiert, aber nicht aufdringlich, und auch kaum größer als der Welpe (laut Besitzer ist es bei größeren Hunden noch etwas schlimmer). Zweimal hat sie ihn zurechtgewiesen (beide Male nur einmal kurz zurückschnappen, und das auch nur in die Luft, untermalt von einem Beller), als er ziemlich heftig geschnappt hat und ihr am Kragen hing, dann aber auch wieder mit ihm gespielt (Rennspiel, bei dem er auch nicht wirklich hinterher kam :) ).
Zwischen dem ersten und zweiten Zurechtweisen, und auch danach hat sie sein Lefzenkräuseln und Schnappen so hingenommen und ist Bögen gelaufen oder hat ihn ignoriert.Also alles in Allem mit meiner Maus kein großes Problem, aber ich finde das Verhalten recht seltsam und wusste keine Antwort auf die Frage des Besitzers, wie er dieses Verhalten ändern kann :)
Der Welpe ist seit einer Woche bei ihm, 12 Wochen alt, Bauernhofwurf, hat zunächst an adulten Hunden nur Vater, Tante und Mutter kennengelernt, war dann erst anderweitig vermittelt, also schon 2 Wochen bei anderen Leuten. Was er da erlebt hat mit fremden Hunden steht natürlich in den Sternen.Meine Frage an euch also: Wie sollte man vorgehen?
Meine Vorschläge waren: nur mit wenigen, ausgewählten adulten HUnden mit gutem Sozialverhalten zusammenbringen, das dafür immer wieder, damit er die Chance hat die wirklich kennenzulernen.
Ansonsten Schutz bieten.
Auf die Frage ob er es unterbinden solle (wie auch immer er das vor hat :) er schlug "nein" vor, was der Hund aus anderem Kontext kennt) meinte ich "nein".Ich wäre ja der Meinung man müsste Alternativverhalten anbieten, nur wie das aussehen kann weiß ich nicht so recht.
Habt ihr gute Ideen? - Vor einem Moment
- Neu
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Mmh, Bauernhofwurf... da ist nicht zufällig Altdeutscher Hütehund mit drin? Klingt vom Verhalten sehr danach... die ticken so, wenn sie unsicher sind und nicht weiter wissen... lieber nach vorne gehen als sich zurückziehen.

Ich würde auch Sozialkontakte mit souveränen älteren Hunden suchen und sehen, ob das Hundekind was draus lernt. Wird es nichts, muss man trainieren. Da würde ich allerdings zu Trainerunterstützung raten.
Viele Grüße
Corinna -
Wer weiß, mag schon sein :) Er erzählte, dass die Mutter recht groß war und borderuntypisch struppigeres Fell hatte.
Dann ist das evtl. so einzuordnen.Mit meiner Hündin wird der Kleiner regelmäßig Kontakt bekommen.
Was ist deine Meinung zu Welpenkontakten? Da zeigt er das Verhalten nicht, wird aber auch nicht wirklich viel lernen, oder? Er war gerade das erste Mal in einer Welpenstunde, in der hauptsächlich mit dem Halter geübt wird, am Ende dürfen auch die Zwerge unter Traineraufsicht spielen, allerdings nur relativ kurz und in einer Gruppe von maximal 7 Welpen. Meist sind es wohl weniger. Die Trainer greifen ein, wenn es zu dolle wird.
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