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Ausschlussdiät - brauche Hilfe dabei
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Hi,
Für mich klingt das tatsächlich eher nach Pancreasinsuffizienz als nach Futtermittelallergie. Pancreasinsuffizienz und Futtermittelallergie müssen nicht zusammenhängen.
Wurde denn darauf nochmal genauer untersucht? Dafür würde auch sprechen, dass es ja mit den Enzymen scheinbar besser wurde?Eventuell ist dann eine Ausschlussdiät gar nicht nötig und die Fütterung der Enzyme ist die richtige Wahl.
Falls du trotzdem eine Ausschlussdiät machen willst, Pferdefleisch gibts auch in der Dose und Kartoffel kannst du auch als Flocken füttern. Beides gibt es z.B. hier https://www.lunderland-tierfuttershop.de/
Allerdings musst du eventuell noch Calcium zufüttern, da sie ja noch so jung ist. Das ist dann eher schwierig, optimalerweise bräuchtest du dafür dann Knochenmehl vom Pferd.
Ich würde es allerdings erstmal mit den Enzymen probieren, ohne Ausschlussdiät.
lg,
Sanne -
10. Juli 2012 um 23:41
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Ausschlussdiät - brauche Hilfe dabei - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Also die Enzyme werden auf jeden Fall erstmal beibehalten.
Der TA meinte halt, dass es durch den andauernden Durchfall, der ja wahscheinlich durch eine Futtermittelallergie ausgelöst wurde, zu einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse gekommen sein könnte, daher gab er mir die Enzyme mit.
Bin gespannt, was passiert, wenn die aufgebraucht sind. Reichen noch gute 30 Tage. Sollte danach der Durchfall wiederkehren, weiß ich ja, dass sie dann wohl doch eine Insuffizienz hat.
Der TA meinte zwar, wir könnten noch weitere Untersuchungen machen (Spiegelungen, Ultraschall, etc.), aber leider kann ich mir das momentan auch einfach nicht leisten, da die letzten Besuche einfach schon zu sehr ins Geld gegangen sind: Blutuntersuchung, 2 Kotuntersuchungen, verschiedene Futtersorten, 1x nachts Tieklinik.
Jetzt geht es ihr ja erstmal gut, die Enzyme reichen noch ne Weile und dann sehen wir weiter.Hab aber noch eine andere Frage: meint ihr, ich kann das RC bedenkenlos füttern? Es ist ja nun eigentlich auch eher für ausgewachsene Hunde gedacht. Ich hab einfach ein bissl Angst, dass ihr somit irgendwelche wichtigen Nährstoffe fehlen könnten, zumal ich sie im Moment auch etwas zu dünn finde.
Sie ist ja jetzt 21 Wochen alt, wiegt 15,7kg und hat aber schon eine Schulterhöhe von 49cm. Irgendwie finde ich das etwas wenig, da sie eben auch nicht aus der Arbeitslinie stammt.
Sollte ich in dem Fall vielleicht noch etwas an Nährstoffen zufüttern? -
Hi,
Es kann auch sein dass sie einfach nur eine Pancreasinsuffizienz hat, ganz ohne Futtermittelallergie. Die ganzen Symptome können auch daher kommen.
Ich würde das Royal Canin jetzt noch aufbrauchen und die Enzyme ebenfalls und einfach sehen wie es sich entwickelt.
Vom Gewicht her muss ich dir Recht geben, das ist evtl. etwas wenig. Allerdings würde ich an deiner Stelle jetzt deswegen nicht in Panik verfallen. Sie hat sicherlich durch die ganzen Probleme in der letzten Zeit weniger aufnehmen und umsetzen können als gut gewesen wäre.
Das macht aber nichts. Fütter sie jetzt mal völlig normal weiter, wenn sich die Verdauung normalisiert, dann pendelt sich das Gewicht auch ein. Keine Sorge!lg,
Sanne -
Hey, danke nochmal an alle, die mir hier schon so tolle Tipps gegeben haben :-)
Leider musste ich heute nochmal mit ihr zum TA, da der Durchfall heute wiederkam. Es wurde nochmal eine Kotuntersuchung gemacht (nur von heute) und tada: es sind doch Giardien

Es brauchte also 3 Untersuchungen, um die Dinger endlich bei ihr nachweisen zu können. Wir haben jetzt erstmal einen Sack voll Medis (Panacur und Metronidazol) bekommen. Hoffe, das Zeug schlägt schnell an und alles wird wieder gut.
Leider hab ich hier im Forum immer nur gelesen, wie furchtbar hartnäckig und schwer behandelbar Giardien sind. Gibt es hier auch positivere Erfahrungen? Bin gerade ganz verzweifelt... -
Hi,
Immer mit der Ruhe!
Die Leute die viel in Foren schreiben sind meist die, bei denen es sehr hartnäckig war.Wenn ich zwischen Futtermittelallergie, Pancreasinsuffizienz und Giardien wählen müsste, würde ich immer die Giardien nehmen
ist aus meiner Sicht mit Abstand das harmloseste.Meine Hunde hatten beide im ersten Jahr irgendwann mal Giardien, beide wurden behandelt und danach war alles gut. Also nicht gleich verzweifeln!
lg,
Sanne - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ja stimmt schon.
Ich bin eigentlich auch einfach nur erleichtert, endlich zu wissen, was los ist. Ich wusste langsam echt nicht mehr, was ich noch füttern soll oder was mit ihr nicht stimmt.Hoffe nur, die Giardien kommen nicht ein Leben lang immer wieder
Bei ihr geht das Ganze ja jetzt (unerkannt) schon gute 10 Wochen ohne Behandlung. Daher weiß ich nicht, inwieweit sich das jetzt festgesetzt hat. Zumindest sind die Durchfälle nicht täglich und auch nicht mit Blutbeimengungen. Das is ja schon mal was.
Beim RC soll ich jetzt trotzdem erstmal bleiben, weil es eben besonders leicht verdaulich ist und sie nicht schon wieder nen Wechsel über sich ergehen lassen soll. -
Hi,
Nur die Ruhe. Kenne auch einen Hund, der hatte monatelang Giardien. Die Besitzerin dachte immer, er wird nicht stubenrein, weil er oft nachts einen Haufen reingemacht hat. In Wirklichkeit hatte er einfach Verdauungsprobleme durch die Giardien. Als er behandelt wurde, wurde es schlagartig besser. Und das, obwohl er die wirklich schon seit Monaten hatte.
Mach dir nicht zu viele Gedanken! Ein Schritt nach dem anderen, erstmal die Giardien behandeln und dann weiterschauen. Manchmal macht man sich über Sachen Gedanken, die im Nachhinein absolut kein Problem waren!
lg,
Sanne -
Danke Sanne,
hab mich mittlerweile auch wieder etwas beruhigen können :-)
Bin zumindest schon mal beruhigt, endlich zu wissen was los ist. Futtermittelallergie oder Pankreasinsuffizienz wären wesentlich schlimmer...Sie bekommt ja nun sogar eine 2-fache Medikamenten-Therapie. Hatte vor allem immer gelesen, dass viele Behandlungen nötig wären, wenn nur Panacur gegeben wird. Sie bekommt ja gleich "die Harte" Medikation, daher wird es sicher gleich anschlagen - zumal ja glücklicherweise die Durchfälle "nur" breiig bleiben und ohne Blutbeimengungen sind. Wird bestimmt alles schnell wieder gut.
Blöd nur, dass jetzt wochenlang kein Hund in ihre Nähe darf und auch HuSchu, etc. wegfallen. Naja, ich wünsch das Giardien-Unglück keinem Hund/Hundehalter, daher werde ich alle Vorsichtmaßnahmen aufs Genaueste einhalten - hoffe nur, andere tun das auch!
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Hallo Cleo,
in deiner "fallbeschreibung" am anfang habe ich die Symptome unseres Welpen - jetzt 5 1/2 Monate - 100% wiedergefunden. Wochenlang waren wir beim TA wegen immer wiederkehrender Durchfälle mit Schleim ect. und hatten alle Untersuchungen durch, die möglich waren.
Um es abzukürzen: Die Futterumstellung auf RC Hypoallergenic hat vorerst geholfen und letztlich hat ein Allergietest ergeben, das verschiedene Fleischsorten, Mais und Kuhmilch die Auslöser für die Durchfälle waren. Seitdem kann der Futterplan individuell mit Reis, Kartoffeln, Fisch, Wild ect. gestaltet werden, so das man sich keine Gedanken mehr um evtl. Mangelernährung machen muß. Es funktioniert seit 4 Wochen wunderbar und ich hoffe, es bleibt so.
Einen Rückfall gab es durch einen ausgeschlabberten Joghurtbecher...
Ich kann nachempfinden, was du durchmachst und drück die Daumen, das sich die Ursache finden läßt.
LG
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