Baustellen oder seh ich's zu eng?
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Ja...klar sollte man sowas trainieren...aber da fange ich doch in Situationen an, in denen der "Reiz zu Bellen" eher gering und leicht umzulenken ist! Und das scheint ja bei einer "Gartenparty" eher nicht der Fall zu sein...
Schrittweise ranarbeiten, möglichst viele Erfolgserlebnisse (für beide Seiten) schaffen und wenn der Hund das wirklich verinnerlicht hat, dann fang ich auch an Fehlverhalten zu korrigieren... -
29. Juni 2012 um 19:20
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Baustellen oder seh ich's zu eng? - Vor einem Moment
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Nuja bei uns sind solche großen Gruppen aber fast täglich... Draußen kann man zeigen und benennen gut machen aber im garten Bzw. Wenn Menschen da sind, man gemütlich zamhockt und mal jemand aufs Klo geht ... Das muss doch anders gehen als den Hund daheim zu lassen... Ich denke nämlich nicht das er es im garten lassen wird wenn er es draussn lässt...andere Geräusche und evtl auch ein anderer Hintergrund wieso er es tut...
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Für mich klingt das nach einem ziemlich unsichern Hund (er will verbellen), der dazu noch gelernt hat, dass sich keiner richtig kümmert und er selbst regeln muss (Gartensituation).
Für die Gassigänge hast du ja schon gute Tipps bekommen.
Für den Garten würde ich folgendes raten: Lasst den Hund nicht nach eigenem Gusto rumwuseln.
Frauchen soll ihn bei sich in der Nähe halten (notfalls auch mit Leine) und ihn auf keinen Fall Leuten hinterher rennen lassen. Wenn er bei ihr ist hat er mehr Sicherheit und sie mehr Kontrolle.
Wenn er trotzdem bellt, und das wird er anfangs bestimmt, schon beim Ansatz korrigieren, wenn er trotzdem weiter bellt, mal versuchen ein anderes Kommando wie Sitz oder Platz geben (Hunde können sich nicht gut auf 2 Sachen gleichzeitig konzentrieren) wenn das auch nicht hilft dann die Leine nehmen und ein Stück weg gehen bis er sich beruhigt hat. Aber nicht einfach weiter bellen lassen. Ignorieren ist bei Angstkläffern die schlechteste Lösung. -
Ich verstehe Dein Problem nicht wirklich.
Die Halter des Hundes wollen offensichtlich nicht daran arbeiten, was willst Du dann daran machen?Wenn Du so genervt bist, dann bitte sie, den Hund in der Wohnung zu lassen oder gehe selbst nicht hin, ändern wirst Du die Besitzer vermutlich nicht. Wenn sie so massiv von dem Verhalten ihres Hundes gestört wären, wäre da ja schon etwas passiert.
Du wirst einfach einsehen müssen, es ist NICHT Dein Hund...
LG von Julie -
Äh Julie da kam wohl was falsch an?
Das Frauchen will schon dran arbeiten, haben gestern drüber gesprochen, sie weiß nur nicht wie.
Und da der Hund sehr oft hier ist, auch alleine ist fast sowas wie mein halber zweithund
und da "mischt" man sich schon ein, wenn es nur "irgendein" Hund von irgendwelchen Freunden wär wär es mir egal 
Und ich hab auch nie gesagt das ich "ach so sehr genervt bin"
Was habt ihr für Vorschläge den Hund das hellen zu Unterbinden? Wenn er nicht aufhört?
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Bring ihm bellen auf Kommando bei, wenn er so ein starker Kläffer ist. dann kannst du besser am Bellen/nicht bellen arbeiten. dann müsst ihr einen Abbruchbefehl aufbauen, damit ihr das zuverlässig nach dem ersten Beller unterbinden könnte und von dortaus dann einen Befehl aufbauen, wo er an bestimmten Stellen oder zum Beispiel dann an der Leine gar nicht bellen soll. Das ist aber ein laaanger Weg und aus ihm einen Schweiger machen? ...
Es klingt eben so, als ob bei ihm eine Rasse mitgemischt hat, die melden soll. Bei einem Wachhund wäre es doof, wenn er Menschen nicht mehr anzeigt, nur weil er sie schon mal gesehen hat. Das ist eine Veranlagung, wie andere Triebe auch, die der Mensch züchterisch verstärkt hat. Dass er keine Angst hat, zeigte ja die Begegnung mit dem Ehepaar, ein ängstlicher Hund hätte eher keinen Kontakt aufgenommen.
Mit dem Vorschießen, würde ich an einem Platz arbeiten, das er selbst nicht auflösen darf, auch da zeigt sich für mich, dass er ein klassischer Wachhund ist, die Bank ist ein Ort, den es zu bewachen gilt und so reagiert er dann auch. Langfristig braucht er, würde ich meinen, Zeiten, wo er "arbeiten" darf und Zeiten wo er "frei" hat.
Insgesamt ist die Situation aber denkbar ungünstig für einen Hund der anschlägt, sehr viel Arbeit für ihn durch die Unruhe im Haus. Bei spaziergängen ist es wichtig, nicht darauf einzugehen, nicht schon Angst vor der nächsten peinlichen Begegnung bekommen. Menschen freundlich grüßen, bevor er knurrt, freu dich über jeden Menschen, denn je unwohler sich der Mensch fühlt, um so mehr hat er Grund zu wachen. Ich denke, deshalb ist das auch immer schlimmer geworden, weil die Menschen in seiner Umgebung immer gestresster werden. Deshalb wäre zeigen und benennen als Anleitung sicher auch eine gute Idee, ihm beizubringen, das kucken reicht.
Und lobe deinen Hund, wenn er nicht miteinsteigt. Du kannst auch versuchen, dass sie mit ihrem freundlichen Wesen vorläuft und er ihr vertrauen muss. Leine nicht straff halten, viel auf die eigene Körpersprache achten. Also das schwerste überhaupt, nicht besorgt sein. Das wäre mein Tipp. Viel Glück und Erfolg!Und Liebe Grüße!
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huhu,
Ich würde als erstes eine "Entspannungsdecke" aufbauen.
Infos, wie man Entspannung mit einem Signal (akustische, geruchliche, optische oder taktile) findest Du hier:
http://www.easy-dogs.net/home/blog/training/gastautor/dr_ute_blaschke_berthold/konditionierte_entspannung/entspannung_grundlagen.html<br>
hier:
http://cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/
und hier:
http://www.frauhund.de/hund/verhalten…rte-entspannungWenn der Hund auf Signal auf die Decke gehen kann
(hier ein schönes Video, wie man das fix aufbauen kann: http://www.youtube.com/watch?v=EP7Soe…ture=plpp_video - achte darauf, wie sie den Hund erstmal aufwärmt, zurück zu ihrem Stuhl zu kommen, und erst wenn das klappt sie die Decke so hinlegt, dass der Hund da drauf/drüber läuft, wenn er zu ihr zurück kommt, sie dann den Ort der Leckerchengabe so nutzt, dass der Hund aus unterschiedlichen Richtungen zurück kommt, und erst dann das ganze so einrichtet, dass der Hund von ihr weg zur Decke gehen muss. So kann man ganz schnell ein Signal für "geh auf Deine Decke" verknüpfen. Ich würde dann so weiter machen, dass ich den Click etwas rauszögere, um die "Dauer auf der Decke" zu verlängern und um den Hund auf die Idee zu bringen, sich zu setzen oder zu legen. Sobald ich an der Dauer und am sitzen/liegen arbeite, gebe ich die Belohnung so, dass der Hund auf der Decke/in der Position bleiben kann, tadaaaaaaaa, wir können "geh schlafen". Hunden, die noch nicht selber auf die Idee kommen, sich zu setzen/legen, kann mann mit einem sitz/liegen signal helfen, wenn sie das schon können, oder man lockt sie ins sitzen/liegen - ich mach es lieber ohne Signal, weil ich möchte, dass die Decke zum Signal für "liegen" wird - aber es spricht nichts gegen ein wenig Hilfe),
sich drauf legt und entspannen kann, könnt Ihr die Decke für gezieltes Training mit nach draussen nehmen.
Ich würde den Hund dafür anleinen und mich entweder selber auch mit auf die Erde setzen, oder in einen Gartenstuhl neben die Hundedecke setzen. So übt ihr erstmal in einer ruhigen Ecke - am Besten durch einen Sichtschutz etwas geschützt, "entspannt auf der Decke liegen". Diese Decke wird Eure "Entspannungsstation".Wenn das ganz gut klappt, erweitert ihr das.
Erstmal Hund wieder auf die Decke, damit er "in den Entspannungs-Groove" kommt. Dann stehts Du auf - gehst mit ihm hinter dem Sichtschutz hervor, sodass er das Geschehen (das anfangs ehr sturzlangweilig sein sollte) sehen kann und dann clickst Du ihn für "ruhiges gucken". Ich würde diese "Geschehen angucken"-Sessions so kurz halten, dass möglichst keine Aufregung aufkommt. Im Zweifelsfall halt nur ein paar Sekunden, dann wieder ab auf die Entspannungsstation.
Das ganze macht ihr ein paar Mal im Wechsel. Nach und nach deht ihr die "Angucken"-Zeitdauer aus. Wenn "ruhiges angucken" aus der ruhigen Ecke heraus für ein paar Minuten gut klappt, rückt ihr näher ans Geschehen heran. Dafür macht ihr aber die Zeit erst wieder kürzer um sie dann wieder schrittweise zu steigern.
Dann kann auch die Entspannungsdecke näher ans Geschehen wandern. Als erstes würde ich die Decke so "stationieren" dass der Hund von da aus "Gartengeschenisse beobachten" kann - also quasi Z&B auf der Entspannungsdecke - aber ihr notfalls mit einem Schritt wieder "in Deckung" gehen könnt. Dann rückt ihr immer näher an den Ort, wo die Decke irgendwann mal dauerhaft liegen soll.
Achte darauf, dass sie immer so plaziert wird, dass der Hund da auch möglichst ungestört liegen kann - also nicht so, dass ausgerechnet da ständig irgendwer vorbei oder gar rüber laufen muss.Ich würde das ganze so lange an der Leine üben, bis alle Puzzelteile klappen: also dass
- "auf Deine Decke" auf Signal auch bei größerer Ablenkung klappt
- "auf der Decke sein" das Signal für "entspanntes Liegen" ist
- Menschen, die sich bewegen angezeigt und nicht verbellt/angesprungen werden, oder er hinrennen willDas klingt aufwendig, aber im Prinzip kannst Du das alles bequem "nebenher" aus dem Gartensessel raus üben. Hat den Vorteil, dass Du selber eine ruhige Körperhaltung hast, die den Hund auch selber zum ruhigsein anregen kann.
Hilfreiche kann sein, dem Hund auf seiner Entspannungsstation alternative, nichtaufputschende Beschäftigungsmöglichkeiten zu geben: Kopfhautplatten oder ähnliches zum kauen
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oder gefüllte Kauspielzeuge http://www.hundespiele.com/hundespielzeug…all-monster.php
(Die kann man mit Hundedosenfutter o.ä. befüllen und zusätzlich einfrieren, das kühlt im Sommer ausserdem noch schön ab ;D)
Kauen oder Futterspielzeug auslecken hat mehrere förderliche Komponten: viele Hunde entspannt es, zu kauen oder zu lecken. Ausserdem wird ihre Aufmerksamkeit geteilt: nicht mehr nur auf die Geschehnisse im Garten, sondern auch auf Kauen und Essen. Und obendrein wird "Im Garten sein" mit guten Sachen klassisch verknüpft.
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