Hinstürmen zu anderen Hunden
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Hallo zusammen,
Mein Malteserrüde (1 Jahr alt) muss immer uuunbedingt zu jedem Hund RASEN und kann sich dem Hund einfach nicht normal nähern
Mittlerweile hab ich's schon geschafft, dass er nicht bereits aus 500m Entfernung losstürmt..aber trotzdem nervt es mich. Find's blöd, wenn mein Hund sich nicht anständig und ruhig nem anderen Hund nähern kann.
Ach ja, dazu muss ich sagen, dass er ein ganz sensibler Hund ist und nicht "direkt" auf den Hund zurast, sondern eher "ausweicht", sobald sich der andere Hund bewegt und nen Bogen macht.
Nerven tut mich eben dieses losrasen..Hoffe mir kann jemand helfen.
LG xeandra
- Vor einem Moment
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Hi,
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Hat denn niemand einen Rat? :/
LG xeandra
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Ich würde es mit Schleppleinentraining probieren und das Kommando "Fuß" festigen.
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Ich kann dir folgenden Tip gegeben:
Ich würde deinen Hund im Moment nur noch in sehr übersichtlichen Gebieten ableinen. Sobald du einen anderen Hund siehts rufst du deinen Hund zu dir lobst ihn eventutell mit Leckerchen, leinst ihn an und lobst ihn wieder auch wieder eventuell mit Leckerchen. Dann gehst du mit deinem Hund an der Leine mit guter Leinenführigkeit weiter auf den anderen Hund zu. Sobald er gut neben dir läuft bestätigst du ihn wieder. Wenn ihr Beiden dann so Nahe am anderen Hund seid, daß du sagst aus dieser Entfernung ist es oK das er zu anderen Hunden losläuft leinst du ihn ab. (Natülich nur dann wenn ein Kontakt zum anderen Hund in Ordnung ist. Sollten die anderen Halter ihren Hund anleinen, weil sie sehen, daß du deinen anleinst sprich ruhig mit denen, ob ein Kontakt o.K ist und erkläre warum du angeleint hast. Gut wäre, wenn dein Hund dann so oft wie Möglich auch Kontakt mit dem anderen Hund haben könnte)
Auf diese Weise lernt der Hund
a) Wenn ich einen anderen Hund sehe geht es erst einmal zurück zu meinem Halter. Durch das Loben
und das Leckerchen wir es deinem Hund angenehm gemacht und er speichert es als ein sich
lohnendes Verhalten ab. Was bedeutet er wird dieses Verhalten in Zukunft immer häufiger zeigen.
b) Dadurch, daß du ihn anleinst verhinderst du, daß dein Hund durchstartet und löscht somit nach und
nach das unerwünschte Verhalten. Zudem gibst du dem Hund durch die Anforderung Leinenführig zu
laufen eine Aufgabe und zeigst ihm ein klares, erwünschtes Alternativverhalten. Durch das Loben
und die Leckerchen, machst du dieses Verhalten für ihn Lohnend. Dadurch, daß er am Ende
Hundekontakt haben darf lernt er, daß es Zielführend für ihn ist zu dir zurück zu kommen und mit
dir gemeinsam hinzugehen.LG
Franziska mit Till
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Und den Hund dann erst auf "Ok" zum anderen Hund lassen?
Haben nämlich ein lockeres Fuß, was ich dazu nutze, um Radfahrer und Spaziergänger vorbeizulassen.LG xeandra
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Super Tipp Maus1970, danke!
LG xeandra
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Zitat
Und den Hund dann erst auf "Ok" zum anderen Hund lassen?
Haben nämlich ein lockeres Fuß, was ich dazu nutze, um Radfahrer und Spaziergänger vorbeizulassen.LG xeandra
Genau...oder eben nicht hinlassen, wenn kein Kontakt gewünscht wird.

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Zitat
Genau...oder eben nicht hinlassen, wenn kein Kontakt gewünscht wird.

Stimmt, ich vergaß.
Gerne geschehen xeandra. Viel Spaß beim trainiren.LG
Franziska mit Till
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Weiß denn jemand, warum mein Hund hinstürmt?
Hängt es damit zusammen, dass er so unsicher ist? Wenn ein anderer Hund auf ihn zurast, macht er sich ganz klein, duckt sich und zieht den Schwanz ein und rennt panisch zu mir ^^
Will er sich durch das Anstürmen quasi selbst schützen? Dass er selbst nicht angestürmt wird?
Oder was hat das zu bedeuten?LG xeandra
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... *schubs*
- Vor einem Moment
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