Leine beißen & ziehen
-
-
Hallo,
ich kenne das. Nur die Leine hat ihn nie interessiert. Er war da allerdings schon was älter ...... Und hat nicht die Leine sondern die Arme gebissen. Nicht richtig gebissen das mir der halbe Arm fehlte oder ich blutete..
Bei ihm war es Überforderung und Frust. Wenn wir zu den Feldern gingen ist das nur 3 mal oder so passiert. Aber wenn wir am Fluss hergingen wo Leinenpflicht herrscht und viele andere Hunde sind.....dann konnte es ihm schon mal passieren das es ihm zu viel wurde.
War nicht schön, ist aber jetzt nicht mehr so!
Ich hab ihn einfach am Halsband festgehalten das er mich nicht beissen konnte. Und wenn er soweit ruhig war versucht weiter zu gehen, wenn das nicht ging wieder ins Halsband greifen. Oder ich hab ihn einfach irgendwo festgemacht und bin ein paar Meter weggegangen..
Heute ist das fast gar nicht mehr, bzw wirklich total selten. Aber - ich bin und bleibe das Frustablassventil. Wenn mein Mann abends die Runde mit ihm geht dann kann es ab und an sein das der Hund dann zu Hause nochmal richtig abdreht. Zuerst schmeisst es sich ins Körbchen geht über Tische und Bänke und dann rennt er zu mir und will dieses Verhalten weiter abspulen. Entweder gehe ich schon vorher in einen anderen Raum und mache die Tür zu oder beim ersten Ansatz wird er festgehalten und rauskomplimentiert.
Also nicht so sauer sein mit dem Hund - er macht das nicht um dir weh zu tun oder dir zu schaden. Er weiss es einfach nicht besser. Kannst du ihn zwischendurch denn mal frei rennen lassen? Meiner macht dann immer 5 minuten den Hund auf Speed und Wilde Wutz und dann ist gut - Stress weggelaufen!lg
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Leine beißen & ziehen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo,
Danke für die vielen Antworten. Ich versuche mal so gut wie möglich alles zu beantworten. ;-) ...
ZitatAlles anzeigenHallo, Du schreibst, sie war vorher mit Ball abzulenken.
Was machst Du sonst, um sie auszulasten?
Mit 6 Monaten wird sie "Junghund" und testet auch schon mal aus. Ging das sonst grundsätzlich mit Leinenführigkeit? Gibt ansonsten gute Threads hier im Forum......
Auch was Übungen und Auslastung angeht wirst Du hier fündig.
Wenn sie schon beißt geht das gar nicht
Vielleicht sollte sich das mal einen Trainer ansehen wenn Du nicht weiter kommst, der kann es sicher besser beurteilen als hier aus der Ferne!
Lass Dich nicht entmutigen, bleib konsequent und werde nicht unsicher, das merken die Fellnasen sofort...
Liebe Grüße!Hi Jui123! Wir arbeiten vor allem mit Schleppleine, da ich Mia leider nicht laufen lassen kann. Dementsprechend ist zumindestens für mich sonstige Auslastung echt schwer.. Zur Zeit trainieren wir halt wirklich das Abrufen und die Grundkommandos, und spielen mit einem Leckerli-Dummy. Dann gehen wir natürlich Wege, wo sie auch mal - trotz Schleppleine - ordentlich laufen kann, und auch andere Hunde zum Spielen trifft.. Ich dachte, das würde erstmal reichen, und wenn wir dann den Grundgehorsam geschafft haben, könnten wir weiter gehen, und mehr machen..
ZitatSehe ich auch so.
Dex macht das auch teilweise, und zwar immer genau dann wenn ich ihm das spielen und toben an der leine verbiete. Ich kenne den zeitpunkt wann er das macht, nämlich immer dann wenn wir von unserer Gassi Runde heimkommen und er mit mir spielen will im Hausgang oder er an der leine mit Thay spielen will und er nicht darf.
Davon ist er natürlich gefrustet, aber ich sags es mal dezent so,da muss er durch, das Leine beißen und zerren wird auch nicht toleriert, aber er lässt es nach ein oder zweimal sein..Hi Honig, hi Dexterthay. Ich habe darüber nach gedacht, und dann fiel mir auch prompt ein.. klar.. immer, wenn Mia das macht, war vorher ein Hund zu sehen, wo sie nicht hin durfte. Mia ist da immer sehr pentrant, und sobald sie einen Hund sieht, will sie hin.. Da durfte sie dann nicht hin.. und dann ging das Theater los. Dann ist das also ja theoretisch eine Zickenhandlung?
"Ich darf nicht mit dem Spielen, das hast du nun davon" ?ZitatIch finde dass er dich beißt schon sehr heftig, das sollte man nicht einfach unter "ach der ist gefrustet" abtun, sondern ernst nehmen.
Was für eine Rasse ist dein Hund?
Ich würde versuchen ihn zu beobachten und herauszufinden in welchen Situationen er so reagiert um solchen situationen besser vorbeugen zu können.Hi lilifeeFFM. Sie ist ein Border Collie-Mischling, so genau weiß man das leider nicht. Wie oben geschrieben, bei genauerem Nachdenken darüber, fiel mir direkt auf, dass es immer ist, wenn ein anderer Hund kurz vorher war, zu dem sie nicht hin durfte..
ZitatEr beisst dich? Er knurrt dich an? Wie ist denn sonst so euer alltag? Erzähl mal bisschen mehr. Washast du getan nach dem er dich gebissen hat?
Hi Schafi. Sonst tut sie es halt gar nicht. Sie ist sonst wirklich sehr lieb zu mir. Wir verbringen eigentlich den ganzen Tag zusammen, gehen raus, Mia schläft viel..
Nach dem sie mich gebissen hat, war ich ganz ehrlich erstmal geschockt, und blieb erstmal stehen. Und ging dann erstmal einfach weiter, weil ich echt nicht wusste, wie ich reagieren sollte. Mia ging dann auch weiter, neben mir her, ohne ziehen, beißen, oder sonstigem. Ich muss gestehen, dass ich dann ein bisschen vor mir her stänkerte, also im relativ leisen Ton Sachen wie "das kann doch nciht wahr sein, scheiße, weißt du nicht, dass das weh tut", etc. .. Also mehr vor mir her gepöbelt.. Ich wollte Mia nicht anschreien, oder sonstigen, ich wusste nur einfach nicht, wie ich reagieren soll.Zitat
Nun, das in die Leine beissen kann auch eine Stresshandlung sein, weil eben zuviele Eindrücke auf den sehr jungen Fiffi einprasseln und da wäre noch mehr Auslastung eher kontraproduktiv.
Es ist wichtig zu wissen, warum dieses Verhalten auftritt. Ist es Spiel für sie? Ist es eine Übersprungshandlung, weil sie entweder gefrustet ist, oder gestresst genug um ein Ventil zu suchen bei dem sie den Stress los werden kann?
In welchen Situationen genau passiert es? Was ist kurz vorher auf dem Spaziergang gewesen?
Hi PocoLoco. Sie oben - es passiert vor allem, nach dem wir andere Hunde gesehen oder auch gehört haben, und sie nicht hin durfte/konnte. Ich habe teils das Gefühl, dass sie mich dann zum Spielen auffordern will, aber ich will sie dadrin dann naütrlich auch nicht unterstützen.
ZitatAlles anzeigenIch sag es mal ganz offen so, wie es sich für mich liest: das klingt alles ziemlich chaotisch und unruhig.
Leine beißen und auch das Ausrasten klingen für mich nach Übersprungshandlung, weil es einfach zu viel wird. Trotzdem ist das natürlich keine Entschuldigung für das Verhalten. Es geht so einfach nicht.
Ich habe bei meinem Krawallo die Erfahrung machen müssen, dass der Richtungswechsel ein Auslöser für ähnliches Verhalten war. Hast du schon mal andere Dinge außer Richtungswechsel probiert und geschaut, ob das dann immer noch auftritt?
Was mir noch auffällt: du reagierst einmal mit Richtungswechsel und dann mit »Kaspereien« auf das Ziehen. Ich würde da ganz strikt bei einer Linie bleiben, um Ruhe und Klarheit in das Thema zu bekommen.
Um das Ausrasten und Leinebeißen zu verhindern, gibt es aus meiner Sicht zwei Wege. Aber bei beiden ist für mich absolute Ruhe eine Grundvoraussetzung. Kommandos, Spielzeug und Futter halte ich da sogar für kontraproduktiv. Die erste Möglichkeit, ist den Hund »runterzukühlen«, in dem du ihm erst mal den Spielraum für Hampeleien nimmst. Dazu könntest du ihn irgendwo anbinden oder dich auf die Leine stellen. Zusätzlich könntest du dem kleinen Punk was zu kauen geben (Stock, Kauseil oder ähnliches, aber ohne damit zu spielen und natürlich musst du schauen, ob sie überhaupt auf einem Level ist, um das anzunehmen), um das Ganze zu beschleunigen. Weiter geht es erst, wenn absolute Ruhe eingekehrt ist.
Der zweite Weg, wäre es auf Vorboten für das Verhalten zu achten und dann schon eine Pause einzulegen, um den Hund wieder runterzubringen.
Wenn du unsicher bist, würde ich persönlich einen Hundetrainer für eine oder zwei Einzelstunden hinzuziehen. Das kann schon eine Menge bewirken.
Viele Grüße
FrankHi schnappi42. In solchen Moment ist es auch absolut chaotisch. Ich bin da einfach auch absolut überfordert, und weiß gar nicht, was ich tun soll. Sie springt und hüpft um mich herum, zieht, wickelt die Leine um mich herum, dreht total auf. Ich habe es sonst, wenn sie gezogen hat, mit stehen bleiben und ran rufen probiert. Das klappte aber leider dauerhaft nicht, sie zog immer weiter, und es gab absolut keine Besserung, sie schnappte sich da nur öfter die Leine, und zog dran. Eine Bekannte, die schon mehrere Hunde hatte, auch schon ältere absolut "unerzogene", sagte mir dann, ich soll wirklich nur Richtungswechsel machen, stehen bleiben würde einfach nichts bringen. Sonst bringt der Richtungswechsel ja auch was, und sie zieht eigentlich nicht mehr. Wirklich nur, wenn sie andere Hunde trifft. Ich habe jetzt schon angefangen, mit ihr stehen zu bleiben, wenn ein anderer Hund kommt, sie neben mir sitz machen zu lassen, und sie zu "beruhigen", sie zu loben, wenn sie sitzen bleibt.. Versuche halt, ihre komplette Aufmerksamkeit zu kriegen. Das klappt so weit ja auch immer ganz gut, es ging jetzt die 2x halt wirklich danach los..
ZitatIn dem
Alter ist es vermutlich Stressabbau und wichtig ist, nicht darauf zu reagieren, mit jeder Aktion von dir Aus- Rufen, Ablenken mit Spieli wird sie ja bestätigt und sie soll sich ja beruhigen. Das geht aber nur, wenn du selber ruhig bist und keinen Grund zur Aufregung lieferst.Was ich mich frage
wie kommt sie an deinen Arm, wenn sie an der Leine ist ? Springt sie hoch ? Ist der Hund so riesig ? 
Ich würde das Verhalten komplett ignorieren und quasi erstarren, um ihr keine Spiegelungsfläche zu bieten.
Und sobald sie innehält ruhig bestätigen.
Meiner hat in dem Alter übrigens auch auf dem Nachhauseweg in die Leine gebissen, er war aber mit einem klaren Kommando davon abzubringen.
Manchmal durfte er die Leine dann auch nach Hause tragen
Hi muecke. Naja, Mia ist schon ungefähr 50-60cm hoch, und ich bin gerade mal 1,54m.. Dementsprechend kommt sie schon gut an Arme und Hände ran. Wobei sie in solchen Momenten auch springt.
Mit komplett ignorieren habe ich es jetzt gestern nochmal versucht.. Sie zog wieder und biss in die Leine.. Ich blieb dann einfach ruhig stehen, und guckte in eine andere Richtung. Dann hörte sie auch relativ schnell auf, und ich ging dann auch weiter und lobte, als sie ruhig neben mir stand. Also das klappte schon gut.ZitatAlso nicht so sauer sein mit dem Hund - er macht das nicht um dir weh zu tun oder dir zu schaden. Er weiss es einfach nicht besser. Kannst du ihn zwischendurch denn mal frei rennen lassen? Meiner macht dann immer 5 minuten den Hund auf Speed und Wilde Wutz und dann ist gut - Stress weggelaufen!
Hi LilaElvis. Frei laufen lassen geht so gut wie gar nicht, nur auf eingezäunten Plätzen, aber die gibt es hier kaum.. Ich glaube, das ist für Mia auch ein großes Problem. Aber so lange das Abrufen nicht 100%-ig klappt, kann ich sie einfach nicht frei laufen lassen. Die Angst, das was passiert, ist zu groß.
So.. ich hoffe, ich habe jetzt alles so weit beantwortet.
LG Rebecca -
Von Ignorieren halte ich bis auf ein paar Ausnahmen (betteln, fiepen, Aufmerksamkeit erhaschen wollen) nicht viel, denn was soll der Hund daraus lernen? Allerdings bringt ein "nein" auch nix mehr wenn der Hund voll aufgedreht hat und nicht mehr ansprechbar ist.
Deswegen würde ich schon die kleinsten Ansätze zu diesem Verhalten korrigieren und darauffolgendes ruhiges Verhalten belohnen. -
Das heißt dein Junghund kann so gut wie nie frei laufen ?
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!