Distanz aufbauen - Aber wie?
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Meine Hündin geht nun auf die sieben Monate zu und wie das mit so einem jungen Hüpfer ist, gibt es ein Auf und Ab. Mal geht es nur auf. Und dann geht es wieder tagelang nur bergab. Aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich zufrieden mit ihr und in diesem Alter ist es selbstverständlich, dass es die ein oder andere Kommunikationsproblematik gibt

Zum Einen habe ich immer viel daran gesetzt, dass die Bindung zwischen mir und meiner Hündin sehr stark ist. Grundvorraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben. Und ich denke, dass das zwischen uns ein super, auf Vertrauen basierendes Verhältnis ist.
Allerdings: Ich wurde nun darauf gestoßen, dass diese Sache natürlich auch nach hinten losgehen kann: Der Hund entwickelt Trennungsängste, wenn seine Person nicht anwesend ist. Wenn ich die Kleine alleine lasse, um zum Beispiel arbeiten zu gehen, gibt es kurz Radau an der Türe, aber dann ists auch gut. Das Allein-Bleiben daheim klappt also.
Aber es geht los, wenn sie woanders ist. Am Wochenende musste ich sie mit zur Arbeit nehmen und dort für kurze Zeit in eine der Boxen stecken. Sobald ich aus dem Raum bin, gab es ein riiiiesen Theater (Eigentlich auch verständlich; Ungewohnte Box, ungewohnte Umgebung, ihr Leitbild verschwindet einfach... Aber auch DAS muss irgendwann möglich sein.). Zweite Situation: Ich ließ meine Hündin kurz mit meinem Chef im Raum. Immerhin war eine Person anwesend, allerdings ging sie auch da voll in die Leine, um hinter mir her zukommen.Nun habe ich mir Gedanken dazu gemacht und selbst ein Blinder würde auf die Ursachen stoßen; Sie befindet sich zu 80% meiner Anwesenheit bei mir in meinem Zimmer. Sie schläft bei mir im Bett. Ich gehe nur mit ihr spazieren. Ich füttere sie drei mal am Tag. Und und und.
Und da würde ich dann ein paar Cuts machen;-Schon vorher habe ich eingebürgert, dass sie NICHT jedes Mal, wenn ich das Zimmer verlasse, hinterherkommen kann (Türgitter sei Dank
)
-Jetzt würde ich sie auch des Öfteren aus meinem Zimmer "werfen" und sie im Flur liegen lassen.Habt ihr noch ein paar Ideen, wie ich die Bindung zwar aufrecht erhalte, ihr aber gleichzeitig auch aufzeigen kann, dass sie NICHT immer bei mir sein kann? Tipps für den Alltag.
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9. April 2012 um 15:38
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Distanz aufbauen - Aber wie? - Vor einem Moment
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Hallo von anderen Weißen!
Hier sind ein paar Überlegungen. Da ich den Weg schon 2 mal gemacht habe, kann ich mitreden...
1. Bindung heißt nicht aufeinander kleben (gilt auch für Menschen in Sachen Leibe!). Wenn du aus d.Zimmer weg gehst oder für Stündchen einkaufen oder für ein paar Stunden arbeiten - heiß nicht, dass das beeinträchtigt eure Bindung negativ! Bei Wölfen: Erwachsene gehen jagen, Kleine sind zu hause... Man muss also kein schlechtes Gewissen dabei haben, sonst merk dein Hund das und fühlt sich unglücklich. Wenn aber das ab-und-zu-allein-sein immer wieder passiert - dann ist es für dein Hund nichts mehr als Alltag.
Ein Hund schläft ca.17-18 Stunden pro Tag. Fäng an mit "wenn du schläfst, dann bist du manchmal allein" (lass ihn in ander Zimmer, Flur usw) und wandele das langsam um in "wenn du allein bist, dann schläfst du".
Mach sein Platz (Decke, Körbchen ) attraktiv. Gib deine Süße Leckerli nicht wenn sie hinter dir zur Küche tapsert, sondern NUR, wenn sie auf ihrer Decke liegt! Du wirst sehen, dass bald wird sie sich demonstrativ auf ihre Decke schmeisen, um Leckerli zu bekommen! Kuschele mit ihr auf ihre Decke und nirgendwo anders (nicht in deinem Bett und nicht auf Sofa). Ihre Decke muss der Ort sein, wo solche schöne Sachen passieren, wie Leckerli (auch mal unerwartet, einfach für´s da bleiben) oder Schmussen.
Gib Kida Gefühl, dass DU und nur du entscheidest, was in ihr Leben passiert: du bestimmst, wann und wo gekuschelt wird, wann und wie lange gespielt wird - und.... ja, richtig, wann und wo geschlafen wird. Wenn dein Hund versteht, dass DU die Regel bestimmst, dann wird sie auch akzeptieren, dass du aus dem Raum weg gehst - und sie auf ihre Decke bleibt. Und wenn du in ein paar minuten zurück kehrst und sie NICHT auf ihre Decke liegt - schick sie auf die Decke und gib ihr dann Leckerli.
Es ist lang geschrieben, in Wirklichkeit eingentlich keine lange Sache. Ah ja, wenn du vor hast einbisschen länger weg zu bleiben - mach sie voher müde (fast unmöglich in diesem Alter, ich weiss!)
Schöne Grüße von Tanja, Shameera (fast 4J.) und Leona (genau 1 J.)
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