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  • Hi!
    Ich wollte nur mal aus Neugierde fragen, ob es noch andere Leute gibt, die einen SO ballvernarrten Hund haben wie ich!
    Ich weiß ja, das Border ne Aufgabe benötigen und meiner hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf seinen Ball aufzupassen und ihn mir ( & der Family) zu bringen. Findet er mal seinen Ball nicht, wird er absolut nervös und rennt schnüffelnd durch die Wohnung und setzt sich vor jede geschlossene Tür und gibt Laut, da er dahinter seinen Ball vermutet!
    In seinem bisherigen Hundeleben (4 Jahre) hat er bestimmt schon weit über 100Bälle gehabt (viele in unserem Bach hinterm Haus versenkt :wink: ) und es werden bestimmt noch vile hinzukommen!

  • Hallo Dominik!
    Habe zwar keinen BorderCollie, sondern einen Schäferhundmix, der aber ebenfalls ein absoluter Balljunkie ist.
    Bälle sind einfach ihr Leben...allerdings registriert sie nichts anderes mehr, wenn sie ihren Ball hat.
    Ist toll, weil sie absolut alles dafür macht und ihr Lieblingsball auch ihre Motivation bei der Rettungshundesuche ist.


    Ist aber manchmal auch überhaupt nicht toll, weil sie so darauf fixiert ist, dass sie z.T. ihre Umwelt dadurch nicht mehr wirklich wahrnimmt, sich überhaupt nicht mehr auf irgentwas konzentrieren kann. Hab den Ball früher beim Fussgehen genommen, aber das hatte nicht viel Wert, weil sie nicht wirklich "bewusst" Fuss gelaufen ist, sondern nur den Ball angeglotzt hat. Daher wird jetzt mit Lob und Leckerlies gearbeitet, den Ball gibts wirklich zum Schluss.
    Wenn sie allein mit ihrem Ball spielt und gerade etwas unausgelastet ist, kommt ein richtig "krankhaftes" Verhalten auf: Sie versteckt sich den Ball unter ner Decke, holt ihn wieder raus, versteckt ihn wieder...alles mit weit aufgerissen Pupillen, Stresshecheln,...zieht wirklich nicht nach Spass aus.
    Im Sommer, als es so heiss war und sie nicht arbeiten konnte, war das besonders extrem.



    Ich glaube, dass ich bei meinem Hund diese Ballsucht unbewusst auch geschürt habe, da ich eigentlich beim Spazierengehen früher immer einen Ball mithatte. Aus Gewohnheit, für meinen Rüden, der auch gern spielt, aber eben kein Balljunkie ist.
    Heute gibts Spielis nur noch dosiert: Wir spielen zusammen, dann wird der Ball einkassiert. Nur "langweilige" Spielsachen, in dem Fall für sie Z.B ein Spieltau, liegen frei herum.
    Unsere Spaziergänge haben dadurch an Wert gewonnen: sie schnüffelt, ist entspannt, geniesst einfach mal, und ist nicht so aufgekratzt, wenn wir zwischendurch mal was üben.



    Was die Bälle betrifft, die im Teich versenkt werden: Mir gehts da nicht besser! Zwar verliert sie sie nicht, dafür zerlegt sie sofort alles. Will gar nicht darüber nachdenken, wieviele Bälle sie schon auf dem Gewissen hat :wink: !


    Liebe Grüsse, Marta&Ballmonster Ronja

  • Hallo!
    Tja, die Ballsucht unseres Hundes haben wir auch geschürt, da meine Mutter schon immermal nen Hund haben wollte, der "so schön den Ball bringt" :wink:


    Unser Carlos konnte eher Ballspielen, als das er stubenrein war!
    Denn beim Ballspielen vergaß er, wie du auch schon sagtest, einfach alles um sich herum (und in ihm drin) und so landete so mancher Liter in der Wohnung! :wink: :D


    Bei unserem Hund ist allerdings meiner Meinung nach der Punkt erreicht, an dem er nicht mehr ohne Ball kann!
    Es ist ja auch nicht schlimm, so hat er wenigstens ne Aufgabe (wer weiß, was er sonst für Sachen machen würde, wenn er diese Aufgabe nicht hätte)


    Etwas krankhaftes Verhalten legt unser auch an den Tag und zwar klemmt er sich manchmal den Ball zwischen die Vorderpfoten und läuft dann rückwärts durch die Wohnung (sieht zwar lustig aus, aber wenn man sich dann den Gesichtsausdruck ansieht, ist es nicht mehr so witzig, da er nämlich dann auch stresshechelt und die Augen weit geöffnet hat!)


    Jaja, es ist schon ein kleiner Psycho, unser Rüde, aber wir könnten nicht mehr ohne ihn! :D

  • Naja, eigentlich solltet Ihr schon versuchen, diesen Zustand zu ändern und nicht nicht als "Psycho" zu akzeptieren!
    Ich würde seine Ballsucht auch nicht als "Aufgabe" verstehen. Versucht doch eher, ihm eine Aufgabe zu geben, durch die er seinen Ball erarbeiten kann.
    Und danach ist Ruhe-ohne Ball! Wie gesagt, wenn er wirklich auch so ein zwanghaftes Verhalten zeigt wie mein Monster, müssen wirklich auch Pausen ohne Spielzeug eingelegt werden.



    Liebe Grüsse, Marta&Monster

  • Zitat

    Versucht doch eher, ihm eine Aufgabe zu geben, durch die er seinen Ball erarbeiten kann.


    Das versteh ich jetzt nicht so ganz... Kannst Du mir das mal etwas erklären bzw. ein Beispiel geben?


    Zitat

    Naja, eigentlich solltet Ihr schon versuchen, diesen Zustand zu ändern und nicht nicht als "Psycho" zu akzeptieren!


    Naja, das mit dem Psycho war auch nicht wirklich ernst gemeint! :wink:
    Aber ich hatte eigentlich gedacht, das er sich das sozusagen als Aufgabe gemacht hat...


    Wie gesagt, für Tipps und Beispiele bin ich sehr dankbar!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo !


    Naja, ich meine halt eben, dass sein Ball nicht seine Aufgabe, sondern seine Belohnung darstellen sollte. Nicht jeder hat die Möglichkeit, mit seinem Border Collie zu hüten, aber Aufgaben gibt es genug:


    Wenn er zb gerne seinen Ball in der Wohnung sucht, dann lass ihn suchen!
    Bring ihm ein Suchkommando bei und baue dann Stück für Stück eine richtige Suche auf. Denk Dir schwierige Verstecke aus, wo er wirklich was leisten muss, um seinen Ball zu finden. Und als Belohnung für die Suche spielst Du gemeinsam mit ihm.


    Lass ihn unter mehreren gleich riechenden Bällen den heraussuchen, den Du in der Hand hattest (angelehnt an die Geruchsidentifikation im Obedience).


    Ronjas Lieblingsspiel: Ball wird geworfen, sie darf ihn nicht holen , sondern muss mit mir mitlaufen (verfolgt mich mit gespannten Blick und lässt meinen Mund nicht mehr aus den Augen), bis ich das Kommando "HOL" sage-dann flitzt sie los. Mittlerweile läuft sie schon 2-3 Minuten von mir weg, also richtig ausser Sichtweite, daher gehts nur auf dem Feld, um ihren Ball zu holen. Das fordert auch viel von ihr ab!


    Mach Hundesport mit ihm, Agility, THS, auch Unterordung-für tolles Arbeiten gibts das Spiel!


    Möglichkeiten, seinen Hund zu beschäftigen, gibt es viele!
    Wenn Du an Buchtipps interessiert bist, schreib mal!


    Lieb Grüsse, Marta&Monster

  • Hmmm... werd´s mal probieren, obwohl es bestimmt schwierig wird, denn er läßt seinen Ball keine 2min aus den Augen!
    Ich glaube auch, daß es sehr schwer (beinahe unmöglich) wird, ihm seinen Ball abzugewöhnen und nur noch als Belohnung einzusetzen, da es sein ein und alles ist!
    Ihr müsstet das mal sehen, wie nervös und ängstlich er wird, wenn er seinen Ball nicht findet!

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