Husky, flach wie eine Flunder

  • Hallo ihr Lieben!
    Alle paar Monate bin ich bei meinem Vater an der Nordsee. Seine Freundin hat einen Husky, 5 Jahre ist er alt. Ein Kneipenhund, was mir total leid tut, kommt kaum raus.. Deswegen gehe ich mit ihm, wenn ich da bin, stundenlang raus und habe ihn den ganzen Tag bei mir.

    Aber!

    Wenn Asko und ich rausgehen und uns kommt ein Hund entgegen, dann legt er sich flach auf den Boden. Da er in einem Kurort haust, wo viele Menschen mitsamt Hund unterwegs sind, dauert ein 5 Minuten weg gute 20 Minuten. Er legt sich einfach hin. Kein Leckerli hilft, kein ziehen, kein rufen, kein gar nichts. Er wartet so lange, bis der Hund auf seiner Höhe ist, um dann schnell aufzuspringen und den Hund anzustarren. Komplett verrückt. Wieso tut er das!? Er kläfft die Hunde nicht an, aber dennoch.
    Er verursacht ständig Stau's in der Fußgängerzone. Und bitte sagt nicht, wir sollen wo anders lang gehen - das ist nicht möglich. :smile:

    Kommt ein Hund allerdings von hinten oder von der Seite, dann bleibt er stehen, schnuppert, lässt sich aber von mir leicht mitziehen, sodass sie dann egal sind, er trabt dann weiter neben mir.

    Wisst ihr, warum er das tut und wie man ihm das abgewöhnen kann? Mit Leckerlis geht das nicht, die nimmt er nur zu Hause an, draußen nie.

    Anbei ein Foto, damit ihr euch vorstellen könnt, wie Monsieur da liegt. (Es ist ihm auch egal, obs nass ist, oder nicht. Wenn ein Hund von vorne kommt, legt er sich hin. Aber wenn er Sitz machen soll, und es nass ist, dann macht er das nicht. :muede:)

    http://www.abload.de/img/img_5488hvkrw.jpg


    Edit by Mod: Bild als Link umgewandelt, da es viel zu groß war!
    Bitte auf die max. Bildgröße von 640 x 640 achten!

  • Macht meine auch, bei ihr ist es Unsicherheit. Wenn es möglich ist, kannst du evtl. Bogen laufen, anstatt frontal auf den Hund zu zu gehen. Das reicht bei uns meistens schon.. allerdings stelle ich es mir zickzack durch die Fußgängerzone auch etwas kompliziert vor :D
    Leckerchen nimmt meine in der Situation nicht, sie ist dann voll auf den anderen Hund fixiert. Ist aber sicherlich einen Versuch wert :) Meistens nehme ich sie einfach kurz am Halsband und zwinge sie vorbei, wenn mir das Spielchen zu blöd wird.

  • naja, frühzeitig einen anderen hund zu erkennen, ist schwierig. durch die menschenmasse sehe ich nicht wirklich was (dort ist immer viel los), aber sobald asko pfoten sieht, die auf ihn zukommen (sei es in 20m entfernung), dann liegt er schon. und ich kriege ihn nicht vom fleck bewegt. ich will ihn dann auch nicht durch die fußgängerzone schleifen, das bringe ich nicht übers herz. aber ich verstehe nicht, warum er das macht. leckerchen nimmt er gar keine an, er hört auch nicht.
    kanns sein, dass das auch unterwürfigkeit ist?

  • Monty macht das auch! Er ist aber ein Aussi und fixiert den anderen! Wir versuchen das strikt zu unterbinden! Genau in den Weg stellen, das er den anderen Hund nicht mehr sieht.... Sobald er sich dann bewegt mit Lecker ablenken.

    ich glaube für die anderen Hunde ist dies sehr unangenehm, wenn sie so fixiert werden!

  • Wenn man denn noch ablenken kann ;) Ich habs auch so probiert, sie ist aber dann nur damit beschäftigt links und rechts an mir vorbei zu gucken und gar nicht ansprechbar. Halt komplett auf den entgegenkommenden Hund fixiert. Nichtmals die Leberwursttube unter der Nase ändert das.
    Bei uns gibt es 2 Varianten: entweder sie befindet den anderen Hund für okay und springt dann irgendwann auf und macht Spielaufforderungen oder der Hund ist ihr nicht geheuer und sie bleibt liegen und lässt sich abschnüffeln. In beiden Fällen gehts danach normal weiter und es sind keine Aggressionen o.ä. im Spiel.
    Übrigens sind die entgegenkommenden Hunde davon meist wenig bis gar nicht beeindruckt und kommen ganz entspannt angetrabt. Ich denke, für die Halter sieht das manchmal bedrohlicher und schwerer einzuschätzen aus aus als für die Hunde selbst.

    Es nevt halt nur, wenn man ständig stehen bleiben muss und von daher ist es für mich am praktikabelsten, sie einfach kurz zu nehmen und strammen Schritts weiter zu gehen (geht aber nur am Halsband, im Geschirr lässt sie sich wie ein nasser Sack fallen und ich müsste sie quasi tragen).

  • Nee, ich habe leider kein Foto, aber es sieht genauso aus wie bei dem Husky auf dem Foto oben bzw. alternativ klappt sie manchmal alternativ noch eine Vorderpfote unter den Körper.

    Wie ich darauf komme, dass es Unsicherheit ist.. nun ja, sie ist allgemein immer sehr unsicher und nervös bei Hundebegegnungen (Ausnahme sind nur die Hunde, die sie sehr gut und von Welpe an kennt) und nimmt es auch immer sehr dankbar an, wenn ich durch Bogenschlagen den Kontakt zu fremden Hunden vermeide. Bei frontalem Aufeinanderzulaufen habe ich es aber bisher leider nicht geschafft ihr zu vermitteln, dass sie auch einfach vorbeigehen kann an meiner Seite. Ich habe den Eindruck sie denkt, dass sie nicht einfach vorbeigehen "darf", sondern erstmal abwarten muss, wie der andere Hund zum Vorhaben des Weitergehens steht. Kann sie den Hund nicht einschätzen, bleibt sie liegen, lässt sich abschnüffeln und dreht sich dabei quasi prohylaktisch meistens direkt auf den Rücken. Bei den Hunden, bei denen sie losstürmt und Spielaufforderungen macht, nähert sie sich zwar schnell, aber gleichzeitig auch immer extrem geduckt, unterwürfig und beschwichtigend (wahrscheinlich gab es deswegen auch noch nie Probleme, weil sie körpersprachlich eben schon sehr deutlich kommuniziert, dass von ihr nichts Böses ausgeht).
    Der "Fehler" liegt wahrscheinlich darin, dass ich ihr bisher nicht vermitteln konnte, dass sie sich an mir orientieren soll und nicht an dem entgegenkommenden Hund. Sie weiß sich einfach nicht alternativ zu verhalten und das ist wohl ihre Form der Konfliktbewältigung bei Hundebegegnungen. Ich würde das ja auch echt gerne ändern, aber sie ist einfach 0 ansprechbar, wenn ein Bogenlaufen nicht möglich ist :ka:

  • Also, Asko hat gar keine Angst. Er wartet immer, bis die auf seiner Höhe sind, springt urplötzlich auf, sodass der andere Hund einen Schreck kriegt, und dann wird geschnüffelt. Bellt der andere Hund, nachdem er aufgesprungen ist, trabt Asko einfach an meiner Seite, anscheinend hat er keinen Bock auf Rangeleien. Allerdings ist es manchmal so, dass er aufspringt und auch selbst kläfft und mit ihm rangeln will. Dann suche ich ganz schnell das Weite.

    Manche Leute bleiben stehen, lachen über Asko und fragen mich sowas wie: "Na, hat der keine Lust mehr?" Das finde ich irgendwie ja noch lustig, aber da Asko das wirklich alle paar Minuten macht, nervt es irgendwann. Er hört KEIN BISSCHEN, und Leckerlis gehen auch nicht. Umwege gehen, das hilft, natürlich, aber ich möchte mit dem Fratz auch mal gemütlich durch die sogenannte "Geh-Straße" wandern, ohne, dass er sich auf den Boden schmeißt.

    Am Geschirr kann ich ihn auch nicht festhalten, der lässt sich einfach fallen, wie hier auch schon erwähnt wurde. Und ihm am Halsband zu packen und nach oben zu zerren halte ich auch für keine gute Idee.

    Ich bin echt ratlos, weil ich nicht weiß, was das soll. Er hat die Schnauze auch immer auf den Boden gedrückt.. aber wenn Hunde von hinten oder von der Seite kommen, dann schaut er nur, bleibt vielleicht kurz stehen, zeigt anschließend Desinteresse und läuft mit mir weiter. Komisch. :???:

  • Zitat

    Also, Asko hat gar keine Angst. Er wartet immer, bis die auf seiner Höhe sind, springt urplötzlich auf, sodass der andere Hund einen Schreck kriegt, und dann wird geschnüffelt. Bellt der andere Hund, nachdem er aufgesprungen ist, trabt Asko einfach an meiner Seite, anscheinend hat er keinen Bock auf Rangeleien. Allerdings ist es manchmal so, dass er aufspringt und auch selbst kläfft und mit ihm rangeln will. Dann suche ich ganz schnell das Weite.

    Manche Leute bleiben stehen, lachen über Asko und fragen mich sowas wie: "Na, hat der keine Lust mehr?" Das finde ich irgendwie ja noch lustig, aber da Asko das wirklich alle paar Minuten macht, nervt es irgendwann. Er hört KEIN BISSCHEN, und Leckerlis gehen auch nicht. Umwege gehen, das hilft, natürlich, aber ich möchte mit dem Fratz auch mal gemütlich durch die sogenannte "Geh-Straße" wandern, ohne, dass er sich auf den Boden schmeißt.

    Am Geschirr kann ich ihn auch nicht festhalten, der lässt sich einfach fallen, wie hier auch schon erwähnt wurde. Und ihm am Halsband zu packen und nach oben zu zerren halte ich auch für keine gute Idee.

    Ich bin echt ratlos, weil ich nicht weiß, was das soll. Er hat die Schnauze auch immer auf den Boden gedrückt.. aber wenn Hunde von hinten oder von der Seite kommen, dann schaut er nur, bleibt vielleicht kurz stehen, zeigt anschließend Desinteresse und läuft mit mir weiter. Komisch. :???:

    Vielleicht weiss er einfach dass er liegend nicht weiter geschleift werden kann. Er will zum hund, schmeisst sich hin, hund kommt, Asko hat erreicht, was er wollte, nämlich Kontakt zum anderen Hund. Im Stehen könnte man ihn ja leichter mitziehen.
    Ist nur eine Idee.

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