• Als Ersthundebesitzer bräuchte ich mal wieder Rat.

    So langsam aber sicher tasten wir uns an den Gehorsam heran. Mittlerweile können wir ganz gut ohne Leine spazieren gehen, meistens sind wir auch allein auf Feld und Flur.....aber wehe, es gibt Begegnungen mit anderen Menschen oder Hunden....da sind die Ohren zu!!! Da gehts im "Sturmschritt" in Richtung neuer "Spielgefährte"! Attila sieht in jedem Mensch und Tier einen Spielgefährten...mittlerweile muss ich sagen....leider.

    Ich muss dazu sagen, bis vor einem halben Jahr haben wir in der Stadt gewohnt, da war das Spazierengehen an der Leine normal, weil es vorwiegend an vielbefahrenen Straßen stattfand. Mittlerweile wohnen wir auf dem Lande und hinterm Haus gehe ich fern jeglichen Autoverkehrs. Es ist immer eine Freude zu sehen, wie im das Herumtollen ohne Leine gefällt, am liebsten noch mit Frisbee....aber im Hinterkopf steckt immer die Angst, es könnte ein Spaziergänger kommen, vielleicht noch mit großem angriffslustigen Hund. Ich würde ihm ungern die Freiheit auf lange Sicht wieder beschneiden, nur fehlt mir der rechte Ansatzpunkt, ihm diese "Unart" wieder abzugewöhnen :gott:

    Ich sag schon mal im voraus Danke

  • Hallo,

    ich würde den Hund in übersichtlichen Gegenden durchaus ableinen wenn er hört. Nur in unübersichtlichen Gegenden würde ich eine Schleppleine verwenden.
    Diese gibt es in ganz unterschiedlichen Längen und der Hund kann sich trotzdem sehr gut bewegen, jedoch nicht einfach abdüsen und Kommandos ignorieren.

    Du musst halt auch lernen Deine Aufmerksamkeit auf die Gegend zu lenken um andere Menschen vor dem Hund zu sehen.
    Das klappt mit etwas Übung gut und ist dann auch nicht mehr anstrengend da es in Fleisch und Blut übergegangen ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Unsere Kleine findet aus der Ferne auch erstmal jeden Hund toll und läuft freudig darauf zu, allerdings weiß ich mittlerweile mit welchem Hund es wieder Krach geben wird, weil dieser z.B. auf sie springt oder welchen wir eben noch nicht kennen und somit einschätzen können.

    In beiden Situationen kommt meine Hündin einfach schnell an die Leine. Fertig. Stellt sich heraus, dass der unbekannte Hund doch lieb ist, wird in gegenseitigem Einvernehmen die Leine (bei einem/beiden) entfernt. An den Krawalltüten gehen wir schnurstracks vorbei.

    Ich muss zugeben, dass dieses Vorausschauende manchmal nervig ist (z.B. wenn wir in fremden Gefilden herumwandern), aber allemal besser, als dass doch irgendwann einmal etwas passiert, nur weil meine nicht angeleint war bzw. frei auf den anderen Hund zurannte.

  • Erstmal vielen Dank für die Antworten..mit dem Vorausschauendem ist das hier so eine Sache, unsere Gassirunden gehen durch hügeliges, mit Bäumen und Sträuchern durchsetztes Gelände....bevor ich was sehe oder höre, hat Attila schon lange gerochen....da ist nix mehr mit an die Leine....sind ja auch nicht nur fremde Hunde, jeder Spaziergänger ist potentieller Spielgefährte und jeder große Hund sowieso, seine "Freunde" fangen bei 60 kg aufwärts an....

  • Hast Du gerade meinen Hund beschrieben? ;)
    Casmir sieht es genauso wie Dein Attila - fremder Hund = Spielgefährte. Leider sind hier in der Gegend nur eine Handvoll Hunde, die wirklich als Spielgefährten geeignet sind (und deren Besitzer damit auch einverstanden sind).
    Der Großteil besteht (leider) aus unverträglichen Hunden. Wirklich schade.
    Wir gehen auch sehr oft offline - sehe ich andere Hunde/Leute rufe ich ihn rechtzeitig zu mir oder lasse ihn absitzen wo er gerade steht (je nachdem, was ich meine, was besser klappt). Peinlich, wenn der Hund außer Kontrolle zu einem Fremden rennt. Ja, der tut nix und ja, der will nur spielen :hilfe: .
    An unübersichtlichen Stellen lasse ich Casmir neben mir laufen. An Tagen an denen der Rückruf Glücksache ist, bleibt er eben an der Leine.
    Auch wenn es schon viel besser geworden ist, so müssen wir doch mehr "unter Ablenkung" üben.
    .
    VG Bianca

  • Ich kenne das von meinem Labbi, der leider nicht mehr bei mir ist. Alles und jeder (sei es nur ein einsamer Mensch auf weiter Flur) musste begrüßt werden. Ich hab so lange mit der Schleppleine gearbeitet, bis ich ihn sicher auf die Pfeife trainiert hatte. In solchen Situationen gabs dann immer ein "Superleckerli" (gekochtes Huhn). Funktionierte beim Labbi ganz hervorragend ^^

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