Angst. Bei Knall: Bedingungsloser Rückzug - was tun?

  • So ein Mist. Emil ist nun 14 Monate alt, ein HSH-Mix. Zu Anfang haben ihn laute Geräusche (Schuss vom Jäger in der Entfernung) kalt gelassen. Seit Sylvester, wo relativ nahe ein Knall war, ist das anders.

    Eben gingen wir gut gelaunt los. Dann ein Knall irgendwo, meinetwegen 500m weg und gar nicht so laut: Alarm: Emil will die Flucht antreten. Wahlweise nach Hause bzw. in den nächsten Graben. Es geht definitiv nicht mehr weiter. Ich kann dann nur noch mit ihm zurück gehen. Bzw. 40 kg ziehen mich nach Hause. Angst pur. Zuhause verkrümelt er sich in seine Ecke, in der er sich am sichersten fühlt.

    Was tun? Ich lasse ihn in solchen Momenten auch in Ruhe und versuche nicht, ihn entgegen seinem Willen zu zerren.

    Positive Verknüpfungen aufbauen? Leckerchen, Spaß und Freude machen, und dabei langsam Geräusche einbinden?

    Danke.

    P.S.: Seufz.

  • Mein Hund hat auch Angst vor Knallgeräuschen, es hat sich mit zunehmendem Alter etwas gelegt, aber ganz wird diese Geräuschephobie nicht verschwinden.
    Diego hat auch Angst vor Gewitter, das kommt noch dazu. :/

  • Es gibt da ja jede Menge Tipps.
    Gewöhnung durch Geräusche CD und was nicht alles.
    Wir haben jetzt unseren 4ten Hund, und alle hatten Schiss ohne Ende; mit in die Dusche verkrümmeln etc.
    Ich akzeptiere das jetzt einfach.
    Ich bedauere sie nicht, um die Angst nicht zu verstärken, aber wir doktern auch nicht mehr dran rum.
    Silvester gibt's 'ne Pille vom TA und aus die Maus.
    Das ist einfach total blöd für die Hunde und die dürfen da Angst haben...

  • Zitat

    Gewöhnung durch Geräusche CD und was nicht alles.

    Diese Geräusche CD hatte ich auch, aber das war ein Schuß in den Ofen, denn die Geräusche von der CD egal wie die Lautstärke war, haben ihm keine Angst gemacht. :smile:

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