Hunde ohne Leine
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Hi,
da hab ich den Enzo, das ist ein Mix aus Labrador und Schäfer, der Miko, auch ein Mix, denke aus Pointer und einer französischen Brakke.
Der Enzo wird im Juli zwei Jahre und der Miko jetzt im März zwei Jahre.
Zum Thema Schleppleine, alles probiert. Ich kann schon gar nicht mehr aufzählen, was wir alles gemacht haben.
Wie gesagt, Fakt ist, wenn ich nur einen von der Leine nehme, egal welchen, hören die, wie wenn die schon 20 Jahre zur Familie gehören. Sobald sie gemeinsam los sind, gehen die ab. Ich muss sagen, sie kommen immer wieder zurück, das muss ich betonen, aber es ist ja nicht Sinn. Wenn ich bei uns gehe, gibt es viele viele Äcker und Wiesen, allerdings auch viele Wege, wo viele Autos durchbrettern, obwohl sie dort nichts zu suchen haben.
30 km von uns entfernt gibt es einen eingezäunten Hundeauslauf, der sehr schön angelegt ist. Ist halt, wenn ich dreimal die Woche fahre, einen Haufen Kilometer und Benzin. Ich mache es, ich tue ja alles für die "Kinder", aber dennoch........

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Ich nehme mal an, sie gehen gemeinsam Jagen ...
Was machst du denn mit ihnen bei einem Spaziergang?
Spontan würde ich sagen, du musst mit beiden "jagen" gehen. Also zusammen buddeln, Reizangel, Futtersuchspiele. So wie es klingt, rennen sie ja ohne Wildsichtung auf Spur, da ist dann Fährtenarbeit in allen Variationen wahrscheinlich ihr Ding. Und dann wird die Zeit die Bindung stärken. Zwei ist ja noch nicht so alt und es lohnt sich in jedem Fall weiter am Grundgehorsam zu arbeiten und möglichst viele Dinge gemeinsam zu machen. Auch wenn der Erfolg nicht sofort zu sehen ist, das ist besonders bei den Rassen, die da mitgemischt haben ein sehr langfristiges Projekt. Hast du auch Schleppleinentraining unter Ablenkung gemacht? Also in einem Wildgehege?
Man könnte auch Fahrrad probieren, dann bist du auch schnell, wenn es primär ums rennen geht.
Aber so, hast du ja eigentlich noch Glück, dann ist eben immer einer abwechselnd angeleint, das ist mehr Auslauf als viele andere Jagdbegeisterte haben. Oder klebt der Unangeleinte dir dann am Rockzipfel?In jedem Fall, trotzdem den Spaß nicht vergessen mit den beiden Powerpaketen!
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Hallo WH1969
Dir wird wohl nix anderes übrig bleiben, als den differenzierten Gehorsam beim gemeinsamen Freilauf systematisch trainieren - du hast ja sehr unterschiedlich vearanlagte Hunde. Fang in der Wohnung an, übe, die Hunde einzeln und gemeinsam anzusprechen, angefangen bei Name + Belohnung. Ich habe bemerkt, dass mit der Zeit meine Althündin sich abgekoppelt hat, weil sie annahm, alles gelte eh dem unerzogenen Junior.... Ich muss immer wieder üben, Name + Kommando gilt für den Angesprochenen, Kommando allein für beide.
Fang nach dem Stubentraining an recht langweiligen Orten an, gut abgeschnüffelt, du hast kein Ziel, willst nirgendwohin. Dann mach kurze Trainingseinheiten, belohn auch scheinbar selbstverständliches (wenn Hund einzeln geführt) richtig hoch, sprich die Hunde immer mit Namen an. Übe das lieber nur kurz, für den Spaziergang lässt du einen Hund jeweils aln der SL. So würde ich das angehen.
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