• Hallo Leute,

    mir ließ es gerade keine Ruhe, sodass ich meine Frage jetzt mal ganz kurz in die Runde werfen muss.

    Ich kam gerade bei dem Aussi-Thread (kurz unter meinem) zum nachdenken, da ihr geraten habt, der Hund solle ja am Tag (bei 3 Monaten) nur 15 Minuten spazieren gehen. Das haben wir die ersten zwei Wochen auch NUR gemacht. Nun ist er 3 Monate und wir gehen bereits mit ihm in den Wald (waren 2x dort) und wenn wir die kleine Runde gehen, sind wir so 40 Minuten unterwegs. Das ist aber auch kein strammer Gang, sondern rumdöseln, schnuppern, anderen Hunden Hallo sagen. Zuhause schläft er dann auch erstmal seine 2 Stündchen, wirkt aber nicht gestresst oder als ob er sich unwohl fühlt. Ich hatte ja auch geschrieben, dass er generell "recht entspannt" ist. Er muss ja auch seine Wald- und Hundewiesenerfahrungen in dieser Prägungsphase sammeln, oder?
    Dahin gehen wir auch nur 1-2x die Woche.

    Ist das denn okay?

  • Hey...

    Ob das jetzt wirklich sooo schädlich ist kann ich gar nicht sagen.. aber wir nehme unsere kleine (4 Monate) auch täglich mit in den Wald wenn wir mit den großen gehen , da sind wir auch ca. 45 Minuten unterwegs. Genauso wie wir mit ihr auch schon auf der ,,Hundewiese,, waren , da waren wir auch ca. eine Stunde. Ehrlich gesagt mache ich mir da absolut keine Gedanken drüber. Ist ja nicht so das sie nur am hetzen ist , sie schnüffelt mal hier , mal da. Dann holt sie sich mal ihre streicheleinheiten ab oder muss paar Minuten neben mir stehen bleiben und warten bis meine Freundin mit den anderen beiden bissl trainiert hat.

  • Hallo,
    soweit ich das verstanden habe, gilt die 5-Minutenregel nur für Spaziergänge an der Leine. Also strammes, gleichmäßiges Laufen, bei dem der Welpe das Tempo und die Pausen nicht selbst bestimmt.
    Wenn er frei läuft oder an der langen Leine und ihr euch eurem Hund anpasst, jederzeit Pause macht, wenn der Kleine das so will oder ihr denkt, dass er mal 'ne Pause braucht und er viel schnüffeln und spielen kann, dann würde ich mir bei 40 Minuten überhaupt keine Gedanken machen.
    Vorallem, da Waldboden ja auch noch dazu weich und federnd ist.
    Ich bin eh der Meinung, dass starke, belastungsfähige Knochen, Bänder und Gelenke nicht davon kommen, dass man sie schont, sondern davon dass sie benutzt werden. Hohe Sprünge, ständiges Treppensteigen, langes, eintöniges Laufen auf hartem Untergrund, Radfahren etc. würde ich natürlich in dem Alter auch meiden. Aber gegen eine spannende Waldrunde spricht überhaupt nichts!

    Liebe Grüße
    Nele, die zwei Jungspunde hier sitzen hat, die als Welpen auch viel Bewegung und bislang noch nie ein Problem mit dem Bewegungsapparat hatten.

  • Solange das kein Tagesprogramm ist und solange du selbst sagst, dein Hund ist entspannt, nicht überfordert und kommt danach auch gut zur Ruhe, ist das total ok. Gerade wenn ihr eher nur rumtrödelt und einfach ein wenig die Welt entdeckt anstatt stramm zu gehen.

    Problematisch wirds dann, wenn der Welpe danach so überdreht ist, dass der HH denkt "der ist ja immer noch nicht platt" und noch anfängt, irgendwelche Auslastungsspielchen zu machen, aber das ist bei euch ja nicht der Fall.

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