Nächtlicher Terror

  • Hallo!
    Ich habe seit Dezember vor einem Jahr eine zwei Jahre alte Bardino-Mischlingshündin aus Fuerteventura. Sie kam bereits als Welpe nach D, war dann in ihrem ersten Zuhause, bis sich die Leute trennten und sie auf eine Pflegestelle und darüber zu mir kam.
    Sie hat sich echt prima gemacht und viel gelernt, aber seit meinem Umzug hat sie eine seltsame Angewohnheit, die ich nicht in den Griff bekomme.
    Ich wohne nun wieder bei meiner Mutter, vorher habe ich allein mit Kiwi (Hund) in einer Zwei-Zimmer-Wohnung gelebt. Wir haben zusammen in meinem Schlafzimemr geschlafen, die Tür war verschlossen. Nun handhabe ich das hier im Haus meiner Mutter auch so - meine Mutter hat aber noch zwei intakte Hovawartrüden, an die Kiwi sich sehr gewöhnt hat und die sie sehr gern mag.
    Wenn ich also abends den Hund mit in mein Zimmer nehme, bekommt sie den totalen Stress. Sie winselt, hechelt, ihr Puls geht total in die Höhe und sie kann nicht still liegen. Platz machen klappt nur noch mit Lautwerden und nach zig Aufforderungen und dann währt es nicht lange, und sie steht wieder vor der Tür und versucht, sie aufzumachen (weshalb ich immer abschließen muss). Sobald sie nachts ein Geräusch im Flur hört oder einer der Hovis bellt (die bewegen sich frei im Haus), ist natürlich wieder Rambazamba angesagt und das Gejammer geht von vorne los.
    Ich habe ihr schon eine Soft-Transportbox gekauft, weil ich dachte, sie fühlt sich nicht ausreichend sicher im Raum, aber da geht sie nur zwischendurch rein, ansonsten kriecht sie viel unters Bett.
    Ich habe schon Kontakt zu einer Hundetrainerin aufgenommen, aber die hat derzeit ihren Kalender ziemlich voll und ich weiß einfach nicht, was ich mit Kiwi machen soll :dead2: Meint ihr, es handelt sich mehr um einen Kontrollzwang oder eher um Verlustangst? Ganz offensichtlich stinkt es ihr ja, nicht beim Rest des Rudels sein zu können...
    Freundliche Grüße und vielen lieben Dank für euer Interesse!

  • Nur mal so.........warum muss sie in deinem Zimmer schlafen und kann sich nicht frei im Haus bewegen, sprich ihren eigenen Schlafplatz suchen? Im Zimmer hat sie ja, wie du auch schreibst, enormen Stress.

    LG Sabine

  • Das haben wir mehrfach versucht, das macht es nicht besser - im Gegenteil. Sie versucht dann das ganze Haus zu bewachen, rennt durch die Flure und Räume und bellt die ganze Zeit, sodass es gar nicht mehr ruhig wird.

  • Heute Nacht hat sie versucht, sich unter der Tür durchzugraben, was natürlich dank Beton und PVC nicht funktioniert hat... Hat denn niemand eine Idee? Ich hab gestern Abend alles ausprobiert - sie mit ins Bett geholt und mit mir kuscheln lassen, aber sie hat trotzdem gehechelt, gezittert, gejammert und mochte nicht liegen bleiben. Dann hab ich sie ignoriert und mir Oropax in die Ohren gesteckt und mitbekommen, dass sie noch ca. 20 Minuten weiter gejammert hat, rumgelaufen ist usw (und versucht hat, zu graben). Irgendwann hab ich sie dann nochmal auf ihren Platz geschickt (sie ist dann in ihre Box gegangen), danach ist sie noch mehrfach aufgestanden, aber jedes Mal wieder in die Box gegangen, wenn ich es ihr gesagt hab, nur eben unter Protest. Heute Nacht war sie auch noch ein paar Mal im Zimmer unterwegs. Was ist da nur los?

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