Umzug von Pflegestelle zu neuen Besitzern
-
-
Hallöchen.
Seit ein paar Monaten (5) bin ich Pflegestelle. Momentan hab ich einen kleinen Krümel, jetzt 11 Wochen alt, nunmehr seit 3,5 Wochen bei mir. Sie ist Fremden gegenüber sehr scheu, aber nicht ängstlich. Heute waren zum 2. Mal die zukünftigen Besitzer da. Dank meiner Hunde war die Kleine auch recht gut drauf (sie orientiert sich an der Stimmung der "Großen") kam sogar heran und ließ sich ein paar Mal aus der Hand füttern, bevor sie wieder in die Box oder unters Sofa verschwand. Nun hatte ich mit der Familie geplant, sie erst abzugeben, wenn sie sich von ihnen anfassen und streicheln läßt. Eine Bekannte (sehr Hundeerfahren/Trainerin) legte mir aber ans Herz, einen krassen Schnitt zu machen, sie Kleine würde sich dann direkt eine neue Bezugsperson suchen. "Bekannte Personen verunsichern Hunde in fremder Umgebung eher". Also ich denk da mal an unsere Urlaube, wo wir sind fühlen sich auch die Hunde wohl.
Stimmt das so? Sicherlich gehe ich den oben genannten Weg auch, um die Leute besser kennen zu lernen und die Maus mit einem gute Gefühl dort abzugeben. Aber vielleicht ist der Trennungsschmerz auch einfach so groß, dass ich das so hinauszögere?!

Kennt jemand diese Situation, was ist das Beste für den Krümel? Ich will das nicht unnötig hinaus zögern, wenn es für die Kleine nicht gut ist, nur weil ich sie so gern hab.
LG Mone
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Umzug von Pflegestelle zu neuen Besitzern*
Dort wird jeder fündig!-
-
Meine Eltern haben damals ihren Hund von privat übernommen.
Er war damals extrem auf seine Besitzerin fixiert und hat nichts anderes wahrgenommen.
Nach 3 Treffen ist er dann endgültig bei meinen Eltern geblieben und hat sich sehr schnell an die neue Situation gewöhnt.
Wenn du bei den Leuten ein gutes Gefühl hast und eine Vorkontrolle stattgefunden hat, würde ich sie zeitnah abgeben. Auch wenns schwer fällt...
-
Schweren Herzens ist es genauso gelaufen. Sind gekommen, Vertrag unterschrieben, Hund übergeben, Abfahrt..... Heulerei bei Frauchen

Auch jetzt noch, ich hätte den Krümel so gern behalten, die war soooo toll. Naja, so hab ich immer wieder andere Hunde, die alle tolle verschiedene Charakter haben.... und meine beiden sollen ja auch noch das Hundabi machen, dafür muß schließlich auch noch Zeit bleiben.
Pflegestelle zu sei ist schrecklich/schön :keks:
LG Mone
-
Hallo,
seh es so:
Du hast einer kleinen Seele zu einem guten Zuhause verholfen und wieder Platz bei Dir zuhause für eine weitere arme Seele geschaffen.
So weh es tut, so gut ist doch der Gedanke daran etwas Gutes getan zu haben.
Sie ist ja auch nicht aus der Welt und nach einer Zeit kannst Du sie bestimmt auch mal besuchen. Bilder werden bestimmt auch gerne geschickt von den neuen Besitzern.Liebe Grüße
Steffi
-
Zitat
Schweren Herzens ist es genauso gelaufen. Sind gekommen, Vertrag unterschrieben, Hund übergeben, Abfahrt..... Heulerei bei Frauchen

Auch jetzt noch, ich hätte den Krümel so gern behalten, die war soooo toll. Naja, so hab ich immer wieder andere Hunde, die alle tolle verschiedene Charakter haben.... und meine beiden sollen ja auch noch das Hundabi machen, dafür muß schließlich auch noch Zeit bleiben.
Pflegestelle zu sei ist schrecklich/schön :keks:
LG Mone
Genauso ist es mir auch ergangen...
War das dein erster Pflegehund ? -
-
Ich hab dir hier noch ' mal was aus kopiert.
All das was hier geschrieben steht, habe ich auch gedacht...Eure Kommentare zum Thema Pflegestellendasein
Es ist ja nur ein Pflegehund...
von Petra
Ich habe es mir einfach vorgestellt, man sucht sich einen Hund auf der HP aus, umsorgt ihn liebevoll, bereitet ihn auf sein neues Leben vor und wenn dann die richtigen Menschen für ihn gekommen sind, lässt man ihn guten Gewissens in sein neues Leben gehen. Doch mit dem ersten Pflegehund hatte ich sehr schnell begriffen, so einfach ist das alles nicht....
Es ist nicht anders, als wenn man einen Vierbeiner adoptieren möchte, es gibt immer einen Hund, dessen Geschichte, oder Bilder mich besonders berühren. Man lässt ihn in Spanien für die Ausreise vorbereiten und dann kommt die Zeit des Wartens. Die Tage werden gezählt, die letzten Vorbereitungen getroffen, die Vorfreude ist riesig.
Dann ist er endlich gekommen, der Tag der Ankunft. Für mich mit der schönste Tag im Zusammenhang mit meinem Pflegehund. Auch wenn ich es nicht möchte, ich habe es noch bei keiner Transportankunft geschafft, mal nicht zu weinen, weil ich gerade mit einem absoluten Gefühlschaos kämpfe.
Die Emotionen überschlagen sich, all die glücklichen Menschen, die endlich ihre langersehnten Nasen in die Arme schließen, all die Hunde die voller Freude und Energie in ihr neues leben rennen, ein Erlebnis, das man nie wieder vergisst.
Auch meine Pflegenase ist angekommen und alle guten Vorsätze sind dahin, mein Hund ist da... Ich zeige ihm eine neue Welt, er lernt meine Familie kennen, er betritt das erste Mal in seinem Leben ein Haus, er geht mit zum Spazieren. Er schleicht sich in mein Herz, tagtäglich ein kleines bisschen mehr. Er schließt sich mir an, fängt an mir jeden Tag mehr Vertrauen zu schenken, der Tag kommt, an dem er sich das erste Mal vertrauensvoll zu mir aufs Sofa kuschelt. Das Herz schlägt Purzelbäume und man wünscht sich, dieser Moment halte ewig an. Der Wunsch, keiner möge sehen, wie toll und einzigartig gerade meine Pflegenase ist und somit auch keine Interessenten für ihn zu finden, wird von Tag zu Tag stärker.
Dann, wenn man gerade am wenigsten damit rechnet, kommt er, der mit Angst erwartete Anruf, meine Pflegenase hat Interessenten. Menschen, die ihn genauso einzigartig und wundervoll finden wie ich, die ihn in ihr Herz geschlossen haben, obwohl sie ihn noch nicht einmal persönlich gesehen haben, die genauso viel Liebe und Fürsorge für ihn empfinden, Menschen, die ihm ein endgültiges Zuhause schenken wollen. Auch wenn ich es nicht will, ich werde eifersüchtig, fange an, das berühmte „Haar in der Suppe“ zu suchen, hinterfrage immer und immer wieder, mit der Hoffnung verbunden, die Menschen überlegen es sich doch noch anders. Doch bereitwillig beantworten sie mir all meine Fragen, sind geduldig und voller Hoffnung, dass ich zufrieden bin und meine Pflegenase ihr neues Familienmitglied wird.Ich fühle mich schlecht, kann nicht mehr essen, Zweifel plagen mich, mach ich das Richtige, wenn ich ihn gehen lasse? Ich versuche, vernünftig zu sein, sage mir immer und immer wieder, dafür hast du dich entschieden, für einen Pflegehund, den ich ein Stück weit auf seinem Lebensweg begleiten darf, der dann geht und somit einem neuen Pflegehund den frei gewordenen Platz gibt, damit auch er seine Chance auf ein sorgenfreies Leben erhält.
Die Entscheidung ist gefallen und nun brechen die Tage der Zweifel und Wehmut an, meine letzten Tage mit meinem Pflegehund. Schaut er mich vertrauensvoll an und kuschelt sich liebevoll in meine Arme, breche ich in Tränen aus, immer noch ein wenig die Hoffnung, die Familie überlegt es sich anders und mir wird noch ein wenig Zeit mit meinem Pflegehund geschenkt.
Doch dann kommt er, der Tag, der mir am meisten Angst macht, seine Familie reist an, die selben Gefühle, die mich bei seiner Ankunft begleitet haben hegen diese Leute nun auch, nur mit dem Unterschied, dass mein Pflegi nun in sein endgültiges Zuhause zieht.
Vertrauensvoll begleitet er mich zu ihrem Auto, steigt ein, in der Hoffnung, er macht mit mir einen Ausflug. Ich kann nicht einmal mehr warten, bis das Auto außer Sichtweite ist, ich fühle mich schlecht, 1000 Gedanken gehen mir durch den Kopf. Das schlimmste jedoch ist, dass Gefühl, diesen Hund verraten zu haben. Ich sitze in einem stillen Wohnzimmer, die Tränen rennen mir unaufhörlich die Wangen runter und ich warte. Ich warte auf den ersten Anruf seiner Familie, damit sie mir mein schlechtes Gewissen ein wenig nehmen können, mir erzählen, dass es ihm gut geht und er sich wohl fühlt und ich doch das Richtige getan habe.
Es ist schön, auch nach langer Zeit immer wieder etwas von der Pflegenase zu hören, denn auch wenn er gegangen ist, seinen Platz in meinem Herzen hat er sich erhalten.(PH)
-
ZitatAlles anzeigen
Ich hab dir hier noch ' mal was aus kopiert.
All das was hier geschrieben steht, habe ich auch gedacht...Eure Kommentare zum Thema Pflegestellendasein
Es ist ja nur ein Pflegehund...
von Petra
Ich habe es mir einfach vorgestellt, man sucht sich einen Hund auf der HP aus, umsorgt ihn liebevoll, bereitet ihn auf sein neues Leben vor und wenn dann die richtigen Menschen für ihn gekommen sind, lässt man ihn guten Gewissens in sein neues Leben gehen. Doch mit dem ersten Pflegehund hatte ich sehr schnell begriffen, so einfach ist das alles nicht....
Es ist nicht anders, als wenn man einen Vierbeiner adoptieren möchte, es gibt immer einen Hund, dessen Geschichte, oder Bilder mich besonders berühren. Man lässt ihn in Spanien für die Ausreise vorbereiten und dann kommt die Zeit des Wartens. Die Tage werden gezählt, die letzten Vorbereitungen getroffen, die Vorfreude ist riesig.
Dann ist er endlich gekommen, der Tag der Ankunft. Für mich mit der schönste Tag im Zusammenhang mit meinem Pflegehund. Auch wenn ich es nicht möchte, ich habe es noch bei keiner Transportankunft geschafft, mal nicht zu weinen, weil ich gerade mit einem absoluten Gefühlschaos kämpfe.
Die Emotionen überschlagen sich, all die glücklichen Menschen, die endlich ihre langersehnten Nasen in die Arme schließen, all die Hunde die voller Freude und Energie in ihr neues leben rennen, ein Erlebnis, das man nie wieder vergisst.
Auch meine Pflegenase ist angekommen und alle guten Vorsätze sind dahin, mein Hund ist da... Ich zeige ihm eine neue Welt, er lernt meine Familie kennen, er betritt das erste Mal in seinem Leben ein Haus, er geht mit zum Spazieren. Er schleicht sich in mein Herz, tagtäglich ein kleines bisschen mehr. Er schließt sich mir an, fängt an mir jeden Tag mehr Vertrauen zu schenken, der Tag kommt, an dem er sich das erste Mal vertrauensvoll zu mir aufs Sofa kuschelt. Das Herz schlägt Purzelbäume und man wünscht sich, dieser Moment halte ewig an. Der Wunsch, keiner möge sehen, wie toll und einzigartig gerade meine Pflegenase ist und somit auch keine Interessenten für ihn zu finden, wird von Tag zu Tag stärker.
Dann, wenn man gerade am wenigsten damit rechnet, kommt er, der mit Angst erwartete Anruf, meine Pflegenase hat Interessenten. Menschen, die ihn genauso einzigartig und wundervoll finden wie ich, die ihn in ihr Herz geschlossen haben, obwohl sie ihn noch nicht einmal persönlich gesehen haben, die genauso viel Liebe und Fürsorge für ihn empfinden, Menschen, die ihm ein endgültiges Zuhause schenken wollen. Auch wenn ich es nicht will, ich werde eifersüchtig, fange an, das berühmte „Haar in der Suppe“ zu suchen, hinterfrage immer und immer wieder, mit der Hoffnung verbunden, die Menschen überlegen es sich doch noch anders. Doch bereitwillig beantworten sie mir all meine Fragen, sind geduldig und voller Hoffnung, dass ich zufrieden bin und meine Pflegenase ihr neues Familienmitglied wird.Ich fühle mich schlecht, kann nicht mehr essen, Zweifel plagen mich, mach ich das Richtige, wenn ich ihn gehen lasse? Ich versuche, vernünftig zu sein, sage mir immer und immer wieder, dafür hast du dich entschieden, für einen Pflegehund, den ich ein Stück weit auf seinem Lebensweg begleiten darf, der dann geht und somit einem neuen Pflegehund den frei gewordenen Platz gibt, damit auch er seine Chance auf ein sorgenfreies Leben erhält.
Die Entscheidung ist gefallen und nun brechen die Tage der Zweifel und Wehmut an, meine letzten Tage mit meinem Pflegehund. Schaut er mich vertrauensvoll an und kuschelt sich liebevoll in meine Arme, breche ich in Tränen aus, immer noch ein wenig die Hoffnung, die Familie überlegt es sich anders und mir wird noch ein wenig Zeit mit meinem Pflegehund geschenkt.
Doch dann kommt er, der Tag, der mir am meisten Angst macht, seine Familie reist an, die selben Gefühle, die mich bei seiner Ankunft begleitet haben hegen diese Leute nun auch, nur mit dem Unterschied, dass mein Pflegi nun in sein endgültiges Zuhause zieht.
Vertrauensvoll begleitet er mich zu ihrem Auto, steigt ein, in der Hoffnung, er macht mit mir einen Ausflug. Ich kann nicht einmal mehr warten, bis das Auto außer Sichtweite ist, ich fühle mich schlecht, 1000 Gedanken gehen mir durch den Kopf. Das schlimmste jedoch ist, dass Gefühl, diesen Hund verraten zu haben. Ich sitze in einem stillen Wohnzimmer, die Tränen rennen mir unaufhörlich die Wangen runter und ich warte. Ich warte auf den ersten Anruf seiner Familie, damit sie mir mein schlechtes Gewissen ein wenig nehmen können, mir erzählen, dass es ihm gut geht und er sich wohl fühlt und ich doch das Richtige getan habe.
Es ist schön, auch nach langer Zeit immer wieder etwas von der Pflegenase zu hören, denn auch wenn er gegangen ist, seinen Platz in meinem Herzen hat er sich erhalten.(PH)
Schöner Text - kommt mir auch vieles bekannt vor

-
Jetzt heul ich schon wieder

Nummer eins war 4 Monate bei mir und hat hier echt die Bude gerockt. Der bin ich einfach nicht gerecht geworden und da war der Abschied nicht schwer, weil ich mir absolut bewußt war, dass ich ihr nicht geben kann, was sie braucht. Außerdem bin ich mit den neuen Besitzer über FB befreundet und wir tauschen uns regelmäßig aus, wir haben uns ein wenig angefreundet, gleiche Wellenlänge, da passt einfach alles.
Die Kleine war mein 2. Pflegi, aber eben der erste Welpe. Kam mit 8 Wochen krank und verängstigt zu uns und wir haben sie gepäppelt und ihr alles gezeigt. Sie IST (sie lebt ja schließlich noch) ein sehr ruhiger ausgeglichener Hund, sehr zurückhaltend Fremden gegenüber. Sie hat immer oben auf der Sofalehne gelegen, den Kopf an meinem Hals. Ach mensch. Sie hat tolle Leute bekommen, lebt auf einem Großen Grundstück mit einem 2. Hund und Katzen und Pferden. Es geht ihr dort richtig gut! Und ich bin trotzdem traurig.
Zur Zeit hab ich einen 5 Monate alten HH-Mix. Total schmusig, lieb, ruhig. Eigendlich sollte er schon vermittelt sein, aber kurzfristig haben die Bewerber ein Verbot vom Vermieter bekommen. Jetzt ist er seit einer Woche da, schöpft Vertrauen, läßt sich rufen .... und gestern waren wieder Bewerber da. Vielleicht bin ich nicht zur Pflegestelle geeignet. Ich hab den Kleinen schon voll ins Herz geschlossen, das ist soooo ein toller Hund!
LG Mone
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!