Aufwachen und !schnell! raus
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Hallo an Alle,
ich brauche euren Rat.
Leni ist inzwischen 11 Monate alt. Es ist immernoch so, dass man morgens, sobald man wach ist, mit ihr raus muss. Da ist keine Zeit um z.b. selber nochmal aufs Klo zu gehen. Jetzt gerade im Winter ist es ein Akt sich schnell genug Winterfest anzuziehen.Meine Frage: Ist das noch normal in dem Alter? Oder ist es inzwischen vielleicht sogar anerzogen?
Ein zweiter Punkt, der auch irgendwie mit dem ersten zusammenhängt: Ich wohne in einer WG zusammen mit meinem Freund und noch einer Mitbewohnerin. Sobald sich einer von den anderen Beiden rührt, muss Leni raus. Kann ich schon verstehen, sie wird oder ist wach und hört da ist noch jemand - mach ich mal Alarm weil ich muss.
Wie lange wird das noch so sein? Es ist so Schade (für mich) wenn ich bis 9 Uhr (für Leni grundsätzlich kein Problem) schlafen könnte, von den anderen beiden aber jemand schon um 6.30 Uhr aufsteht und ich dann auch mit der Kleinen raus muss.Vielleicht nochmal als Anmerkung: Leni hat relativ lange gebraucht um Stubenrein zu werden. Zwischendruch dachten wir immerwieder "Jetzt hat sie es verstanden" und dann aufeinmal ging sie wieder zum Teppich und entleerte sich. Inzwischen aber Grundsätzlich kein Problem mehr (vielleicht noch zwei mal im Monat?)
Zur Schlafstätte: Als "frischer" Welpe hatte sie bei uns im Schlafzimmer im Karton geschlafen. Als sie dann Nachts Stubenrein war, hat sie einen schönen Platz auf dem Flur vor dem Schlafzimmer bekommen, wo sich auch wohl gefühlt hat. Dann kam die Zeit, wo meine Mitbewohnerin nachts unterwegs war und Leni wieder auf den Flur gepinkelt hat. Seitdem schläft sich wieder im Schlafzimmer, weil sie dann nicht immer mitbekommt, wenn sie nach Hause kommt.Nochmal Zusammengefasst

Ist dieses Verhalten in dem Alter noch normal?
Wie lange werde ich noch damit "Leben müssen"?
Irgendwelche Erfahrungen/Ideen, wie ich damit umgehen kann?Dankeschööön.
- Vor einem Moment
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Also ich meine eher, dass das mit 11 Monaten nicht "normal" ist. Wobei manche wohl einfach länger brauchen, bis sie das verstanden haben.
Ich habe meinen Hund mit 16 Wochen bekommen. Er hat nicht einmal in die Wohnung gemacht. Er war von Anfang an stubenrein.
In der Früh kann ich auch ohne Probleme in Ruhe frühstücken o.ä. bis ich mit ihm raus gehe. Ab und zu weckt er mich auch auf. Wenn ich dann wach bin legt er sich wieder in ne Ecke. Vielleicht weil er weiß, dass ich in der Früh oft länger brauch...und bis er dann dringend muss, ist das Frauchli schon wach genug
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Hat mit dem Alter nichst zu tun. Meine ist jetzt 7 Monate alt und stubenrein seid 2 oder 3 Monaten. Morgens wacht sie immer so um 8 Uhr auf und weckt mich, dann hab ich ca. eine Stunde bis sie raus will/muss.
Ist bei uns immer das gleiche, Tag für Tag.
Zögere doch das pinkeln nach dem aufstehen ein wenig raus und versuche Routine reinzubringen.
Also mit 11 Monaten sollte sie es lange genug halten können. Sie darf nur keine Möglichkeit haben sich im Haus zu leeren da sie ja anscheinend kein Problem damit hat das zu tun wenn du dich nicht beeilst. :) -
Hallo,
so von hier aus würde ich mal stark vermuten dein Hund hat(te) Stress a) durch das alleine sein im Flur (tagsüber ist das immer was anderes als in der Nacht) und b) durch die Mitbewohnerin die Nachts umher lief.
ZitatDann kam die Zeit, wo meine Mitbewohnerin nachts unterwegs war und Leni wieder auf den Flur gepinkelt hat. Seitdem schläft sich wieder im Schlafzimmer, weil sie dann nicht immer mitbekommt, wenn sie nach Hause kommt.
Macht sie denn auch ins Schlafzimmer wenn sie bei euch ist? Bzw. was ist wenn du sie "ignorierst" wenn sie aufspringt weil dein Freund aufsteht?
Wurde denn eine Erkranung der Harnwege ausgeschlossen?
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Danke erstmal für die schnellen Antworten.
ZitatWurde denn eine Erkranung der Harnwege ausgeschlossen?
Da ich erst seit kurzem an dem Punkt angekommen bin, dass das nicht normal sein kann - noch nicht. Denke aber auch eher nicht, da es tagsüber ja gut klappt. Da ich wegen einer Mandelentzündung zur Zeit eh wöchentlich beim Tierarzt bin, werde ich es morgen direkt mal ansprechen. Danke für den Tipp!
ZitatMacht sie denn auch ins Schlafzimmer wenn sie bei euch ist? Bzw. was ist wenn du sie "ignorierst" wenn sie aufspringt weil dein Freund aufsteht?
Sie fiebt dann die ganze Zeit, so das an weiterschlafen oder ruhe nicht zu denken ist. Da kommt auch meine Überlegung her, dass ich dacht es könnte mit anerzogen sein, weil ich ja immer (fast) sofort reagiere. Ansonsten würde sie wahrscheinlich in die Wohnung pinkeln, vorzugsweise auf Teppiche.
Zitatso von hier aus würde ich mal stark vermuten dein Hund hat(te) Stress a) durch das alleine sein im Flur (tagsüber ist das immer was anderes als in der Nacht) und b) durch die Mitbewohnerin die Nachts umher lief.
Das Gefühl habe ich eher nicht. Das ist so "ihr Platz" in der Wohnung. Dorthin zieht sie sich auch zurück, wenn sie Ruhe möchte, aber auch schicken wir sie da hin und sie geht gerne. Wir haben sie da langsam dran gewöhnt, erstmal immer nur hingeschickt, dann auch weggegangen und dann auch kurz Tür zugemacht usw. Aber so ganz kann ich ja leider nicht in den Kopf schauen
Es ist eigentlich immernoch so, dass sie abends/nachts bevor wir ins Schlafzimmer gehen da viel liegt.
So grundsätzlich hat sie jedoch "Stress" wenn jemand kommt. Sie dreht völlig auf, freut sich wie bekloppt und ist eine Freudenpinklerin.
Bei mir macht sie das inzwischen nicht mehr, da ich sie erstmal ignoriere wenn ich komme. Hat sie sich beruhigt, ist das alles kein Problem mehr. -
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Vielleicht gibt es auch Nachts einfach etwas was halt tagsüber nicht auffält. Geräusche von draußen oder vom / im Haus selber und da ja Nachts alles ruhig(er) ist fallen die dann auf und machen evtl. angst.
Hast du mal probiert wie lange du das ignorieren im Schlafzimmer rauszögern kannst? Kannst sie ja dabei beobachten und wenn sie anstalten macht sich nen Pipi-Platz zu suchen springst du auf bzw. sprichst sie vorher an.
Mein Hund hatte mich nämlich auch mal ganz gut im Griff was das angeht. Morgens um 5, Hund war wach, gefiepe, ich springe aus dem Bett um den Hund in den Garten zu lassen.
Nur war der gute Herr auch schon länst stubenrein und konnte auch einhalten. Das "risiko" einer pfütze im flur war es mir damals wert und siehe da... ihm war nur langweilig...
Ich kann übrigens auch nicht liegen bleiben wenn mein Freund schon augestanden ist, bzw. dann muss die Schlafzimmertüre aufsein damit mein Hund immer kontrollieren kann ob ich noch atme
Freudenpipi ist aber auch immer ein anzeichen von Stress. So nach dem Motto "friss mich nicht".
Und wie irre "freuen" wird von uns leider auch sehr oft missverstanden. Eigentlich "freut" sich der Hund nicht uns wieder zu sehen. Ich kann das leider nicht so wiedergeben wie es ist, war aber vor kurzem hier Thema. Versuche mal dein Glück über die Suchfunktion.
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Das ist von hier natürlich sehr sehr schwer zu beurteilen...
Bei meiner Hündin war es anerzogen. Ich bin sehr lange bei jeder Regung von ihr aufgesprungen und mit ihr raus. Grund war einfach der das sie sehr lange gebraucht hat bis sie Stubenrein war (sicherlich 8-9 Monate, sie kommt aus einer Tötungsstation). Sie hat sich davor nie gemeldet sondern einfach an für sie passender Stelle hingemacht. Natürlich hat man sich dann über jedes noch so kleine "melden" gefreut und ist sofort mit ihr raus. Gleiches morgen nach dem Aufstehen. Allerdings war es bei mir recht einfach da ich immer einen Garten zur Verfügung hatte.
Sie musste auch regelmäßig nachts raus. Irgendwann ist mir aber mal aufgefallen das es tagsüber ja auch mehrere Stunden geht. Nur nachts war dann das Problem. Und es war tatsächlich so: sie hatte es sich angewöhnt. Ich habs dann langsam abgebaut. Es war ein schmaler Grad, denn ich wollte ihr ja das "melden" (sie steht schwanzwedelnd vor meinem Bett, mehr macht sie nicht :D) nicht wieder abtrainieren. Ging auch 2-3 mal schief, da musste sie dann tatsächlich raus weil sie wohl durchfall hatte.
Momentan ist es so das sie sich nur meldet wenn sie muss. Allerdings wird es wohl immer so bleiben: wenn sie 2-3 Nächte tatsächlich raus musste dann meldet sie sich in den darauffolgenden Nächten wieder ständig obwohl sie eigentlich nicht muss.
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