Mein Hund lässt mich verzweifeln
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Ich persönlich habe Reizangeltraining noch nicht ausprobiert. Habe immer im Hinterkopf, dass das vielleicht den Jagdtrieb fördern könnte. Hund soll Gegenstand, der sich bewegt fangen...

Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, daß ein Reizangeltraining den Jagdtrieb fördert, da man dabei ja nach ganz bestimmten Regeln mit dem Hund spielt und immer wieder Gehorsamselemente gefordert werden. Die Hunde lernen eher ihren Trieb zu kontrolieren und werden dabei Rassegerecht ausgelastet.
LG Franziska mit Till
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10. Februar 2012 um 21:58
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Mein Hund lässt mich verzweifeln - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo Vany!
Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.
Mein Hund Till hat eine kurze Zeit lang auch einmal versucht mit mir solche Fangspiele anzufangen. Zum Beispiel ist er dann bei uns aufs Bett gesprungen, was er nicht sollte. Wenn ich ihn dann gerufen habe um mit ihm aus dem Schlafzimmer zu gehen ist er immer wie wild auf dem Bett hinundher gesprungen und wollte, daß ich ihn fange anstatt zu kommen. Ich habe ihn dann stumpf ignoriert; was bedeutet ich habe mich sofort umgedreht, bin aus dem Raum gegangen und habe die Tür geschlossen. Ein paar Sekunden später habe ich die Tür wieder geöffnet und er stand schon von innen davor. Kurze Zeit später war das Thema erledigt. Wie reagiert dein Hund wenn du ihn ignorierst? Ich habe festgestellt, daß ich Till auf diese Art und Weise am leichtesten unerwünschtes Verhalten abtrainieren kann.
Du hast berichtet, daß die Situation beim Hundesport recht problematisch ist, weil er dort häufiger wegläuft und sich nicht wieder einfangen läßt. Hast du schon einmal überlegt, ob der Hundesport unter Umständen nicht das Richtige für deine Hund ist und ob es möglicher Weise Sinn machen würde damit zunächst einmal zu pausieren? Ich meine die Beschäftigung mir deinem Hund sollte ja auch dir Spaß machen und für euch etwas Schönes sein. Wenn du nach dem Training regelmäßig total gefrustet bist erfüllt die Sache meiner Meinung nach seine Sinn momentan nicht. Das Wegaufen deines Hundes zeigt, daß auch dein Hund Stress hat, weil er die Anforderungen zur Zeit noch nicht erfüllen kann. Vielleicht solltest du dich nach einer Freizeitbeschäftigung für dich und deinem Hund umschauen, die man gut an der Leine machen kann um ihr auszulasten.Du hast beschrieben, daß dein Hund den Kontakt zu anderen Hunden liebt. Hast du die Möglichkeit ihm solche Kontakte auf einem gesicherten Terrain wie z.B einer eingezäunten Hundewiese, Garten oder dem Trainigsglände einer Hundeschule regelmäßig zu ermöglichen? Ich kann mir Vorstellen, daß das wesentlich zur Ausgeglichenheit deines HUndes und damit zu seiner Konzentrationsfähigkeit beitragen könnte.
Ansonsten wäre es bestimmt gut sich bei eurem Weg von einem kompetenten Trainer unterstützen zu lassen.LG Franziska mit Till
Zu dem Aspekt mit der HUndeschule: Ich denke schon, dass es ihm spaß macht. Es gibt ja auch Tage an denen kann ich alles ohne Leine laufen und man merkt schon wie er den HIndernislauf laufen möchte.
Regelmäßig kann ich ihn nicht mit anderen Hunden laufen lassen, da ich in der Woche selber nur nachmittags Zeit habe, wegen schule und abi und so, daher kann ich nur samstags richtig lange mit anderen hunden spielen lassen. Ansonsten, kann er manchmal morgens spielen, wenn meine mutter mit ihm spazieren geht.
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Hast du schonmal über eine reine Handfütterung bei ihm nachgedacht?
Das heißt er bekommt kein Futter mehr aus dem Napf sondern nurnoch draußen und nurnoch wenn er auf dich achtet, nach dir sieht und gehorcht. So solltest du interessant werden weil er lernt das er hungern muss wenn er nicht mit dir kooperiert. -
Handfütterung kann ich auch empfehlen. Oder er bekommt sein Futter nur noch aus einem Futterdummy (das machen wir gerade, es dauert eine Weile bis er wirklich auf diesen Beutel fixiert ist, aber uns hilft er jetzt in verschiedenen Situationen. Natürlich nur, wenn er sich fürs Apportieren ein wenig begeistert. Dann kann man damit tolle Übungen machen, das Herkommen belohnen etc.
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rockychamp
Ich fütter ihn eh nie aus dem Napf, da er viel zu schnell frisst. Er bekommt jetzt immer nach dem Morgen-Spaziergang und abend etwas. Bei uns bekommt er das Futter im Badezimmer in einer flachen Wanne. Zuerst setzen wir ihn aber auf den Flur auf seine Decke und dort muss er warten. Dann wird das Futter in der Wanne verteilt und dann sagt man :Ready steady go, und bei go darf er dann erst loslaufen. -
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wenn ich das recht versteh, hast du einen 4 monate aten hund aus dem tierheim übernommen, und jetzt ist der zwei jahre sowas beu dir... richtig?
wie siehts denn aus mit der fütterung? handfütterung? wie machst du dich interessant? sucht ihr zusammen trockenfutter im gras, und du zeigst ihm das sogar an, wo es liegt? sucht ihr zusammen den dummy? habt ihr ansonsten spaß zusammen? kuschelt ihr? wer beendet denn das schmusen?
erst mal: nix ist für einen hund langweiliger, als fußarbeit.. es sei denn, es ist existenziell wichtig... also laß mal deinen hund mehr hungern... halbe tagesration, und die wird erarbeitet... damit bist du schon mal wichtig... dann guck mal den hund viiiiiiiiiiiel weniger an, und faß ihn nicht so oft an... und wenn er wegrennt auf dem hundeplatz, dann renn du auch weg, und zwar in die andere richtung, und wenn er dich eingeholt hat, dann gib ihm ne hand voll futter... und hier sind wir wieder beim hungrigen hund...
mach dich durch desinteresse interessanter... freier wille, zwing ihn zu nix, aber dräng du dich auch nicht auf... lass ihn doch mal zwei wochen nach dir hungern... halt so der normale ablauf, aber nicht anfassen, ausser zum anleinen halt.. keinen achwieniedlichergradguckt blick, kein futter für nixtun... das 4 wochen lang... halt du nur etwas gradliniger und unabhängiger von deinem hund, dann kommt der schon...
was sind denn da für rassen drin?
und wenn ich lese, die prägephase war vorbei, da geht nix mehr, dann kotz ich fast.. jeder hund lernt immer!!! ein hund, der alles in den hintern geschoben kriegt, brauch sich ja nicht anstrengen, um beachtet zu werden, da kommt ja alles von alleine...
solange er keine notwedigkeit sieht, auf dich zu achten, wird er das auch nicht tun. warum auch?
ich rede hier nicht von isolation, sondern nur von ignoranz... also den hund dabei sein lassen bei allem, aber ihn weniger beachten... und das während des gesamten tagesablauf... vorbeigehen ohne streicheln, drübersteigen ohne einen kleinen spruch, nicht auf entfernung mit ihm reden.. wozu überhaupt mit ihm reden? wenn du auf sichtzeichen umsteigst, muß er noch mal mehr auf dich achten.... die wenigstenhunde verstehen deutsch, und einen dialog führen sie auch nicht mit uns menschen

funzt aber alles nur,wenn er für sein futter arbeiten darf.
arbeiten ist für einen hund wichtig. daraus ziehen sie stolz auf ihre leistung, und wenn er mit dir zusammen arbeitet, dann ist er stolz auf euch als team.
gib dir einfach mal die 4 wochen unabhängigkeit, er kann eh nicht weg, er ist an der leine draußen. und dann entspann dich, acuh dass ist wichtig.. und was die anderen von dir denken, dass kann ich dir sagen:
die auch probs haben, sind froh, dass ihr da seid, alle anderen finden deinen hund witzig... der einzige mensch, der sich schämt, bist du... kein mensch macht sich gedanken, und wenn doch, nur für kurz.. jeder hat eigene sachen zu denken, und dazu müssen die konzentriert sein während die arbeiten.
und dazu kommt, dass der vollpubertär ist! und falls er nicht kastriert ist, hat der gaaaaaaaaaaanz andere sachen im kopf

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Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, daß ein Reizangeltraining den Jagdtrieb fördert, da man dabei ja nach ganz bestimmten Regeln mit dem Hund spielt und immer wieder Gehorsamselemente gefordert werden. Die Hunde lernen eher ihren Trieb zu kontrolieren und werden dabei Rassegerecht ausgelastet.
LG Franziska mit Till
Aahh, okay so habe ich das noch gar nicht betrachtet. Ich habe das gleich abgetan ohne mich damit näher zu befassen.
Du könntest mal versuchen, wenn dein Hund dich wieder zum Clown macht indem er sich nicht fangen lässt, einfach auf der Stelle stehenzubleiben, mit dem Zeigefinger den du wie ein Zielrohr benutzt den Hund fixieren und böse anschauen. Ihm mit Zeigefinger und deinem Blick verfolgen. Ganz ruhig und langsam. Wenn er noch keine Anzeichen von Unterwürfigkeit zeigt (Ohren nach hinten und Schwanz nach unten), dann gehst du ganz langsam, immer noch mit Finger auf ihn zeigend, zu. Nicht sprechen einfach nur versuchen durch Körpersprache und wirklich seeehr bösem Blick, auf ihn zu gehen und ihm so zeigen, dass du das jetzt total Scheiße findest was er tut. Du musst es auch wirklich glauben und fühlen und denken. In der Regel zeigt der Hund sich dann devot und legt sich ins Platz. Sobald er dann im Platz liegt, drehst du dich rum um gehst in die entgegengesetzte Richtung, jetzt müsste der Hund hinter dir her laufen und versuchen wieder "gut Wetter" zu machen. Ignoriere das noch ein paar Meter und dann zeig ihm deine Aufmerksamkeit indem du ihn abstreichst.
Diese Methode hat bei Eddy Wunder gewirkt. Wir hatten auch das Problem dass der damit anfing mich für blöd zu verkaufen und anfing fangen zu spielen.
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rockychamp
Ich fütter ihn eh nie aus dem Napf, da er viel zu schnell frisst. Er bekommt jetzt immer nach dem Morgen-Spaziergang und abend etwas. Bei uns bekommt er das Futter im Badezimmer in einer flachen Wanne. Zuerst setzen wir ihn aber auf den Flur auf seine Decke und dort muss er warten. Dann wird das Futter in der Wanne verteilt und dann sagt man :Ready steady go, und bei go darf er dann erst loslaufen.Es geht nicht darum das er keinen Napf mehr hat sondern er soll lernen das es nurnoch für richtiges Verhalten Futter gibt.
Und vorallem nurnoch draussen. Er würde dann sein Futter nur Bröckchenweise bekommen wenn er ein richtiges Verhalten zeigt.
Wenn er sich mal nach dir umschaut, wenn er ein Kommando befolgt usw.
Du willst ja das er draussen bei dir bleibt. Da bringt es nichts wenn du ihm das Futter drinnen aufeinmal aus der Hamd oder einer anderen Schüssel gibst.
Er muss lernen draussen auf dich zu achten. Macht er das nicht und gehorch er einen Tag nicht gibts auch kein Futter. Umso öfter er nach dir schaut und auf dich hört umso mehr Futter gibt es. Aber eben nur draussen beim Spazieren gehen und üben. -
Was ich hier son bissel vermisse ist die (eindeutige) Kommunikation zwischen Besitzer und Hund.
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Hi Vanyyyx,
erstmal schön, dass ihr das Hunderl nicht gleich wieder weiter gegeben habt, wie es davor bei ihm offensichtlich schon vorgekommen ist.
Auch Hunde aus dem Tierheim verdienen ihre Chancen. Und dafür Daumen hoch.

Hier wurden ja schon viele gute Tipps gegeben (nur noch per Hand füttern und nur noch als Belohnung, auch wenn das sehr aufwändig ist).
Wenn es soviele Dinge gibt, an denen man arbeiten kann, wäre ein eigener Hundelehrer wohl nicht das Schlechteste, auch wenn das schon einiges an Geld kostet (vor allem, wenn man noch in die Schule geht).
ZitatIch fütter ihn eh nie aus dem Napf, da er viel zu schnell frisst.
Ist doch klasse, wenn er einer ist, der so gerne frisst (ist viel einfacher zu erziehen als ein Hund, bei dem das nicht so der Fall ist).
Würde jetzt erstmal die Bindung zwischen euch stärken. Da kann das mit dem Hand-füttern schon sehr hilfreich sein. Er bekommt also nur noch von Dir Futter, er bekommt nur noch von Dir sein (Lieblings-)Spielzeug, er darf nur noch spielen, wenn du mit ihm spielen willst und und und...
Was das mit den Hundekontakten angeht - einmal pro Woche (oder so um den Dreh rum) ist schon wenig. Bei meinem gibt es jetzt auch mal Tage, wo wir keinen Hund treffen, mit dem er spielen kann. Wenn er öfters mit anderen Hunden spielen darf, dann ist es irgendwann für ihn nicht mehr sowas ganz ganz Besonderes. Einfach auf andere Hundebesitzer in eurem Ort etc. zugehen und ganz bewusst fragen, ob ihr eure Hunderl spielen lassen wollt.
So ein regelmäßiger Hundekontakt kann ebenfalls Wunder bewirken.Ist alles viel Aufwand, der sich aber lohnen wird. War bei mir auch so. - Viel Erfolg.

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