was haltet ihr vom Fichtelmaier prinzip?

  • Ich war vor vielen Jahren mal in einer HS die nach Fichtlmeier arbeitet , weiß nich ob sich daran viel geändert hat....

    Die Idee dahinter gefiel mir eigentlich ganz gut.
    Ja/Nein-Prinzip - einfach nachzuvollziehen für beide Seiten -also Hund und Halter
    Aber die Umsetzung war mir persönlich nen Tick zu heftig und übertrieben
    "Ja" sehr viel mit Lob , auch Leckerlies verstärkt. ansich nich verkehrt...
    "Nein" recht heftig , auch mit "Gewalt" zB Ohrumdrehen, am Ohr zurück zum Platz schleifen , hochziehen an Leine bis Hund sich setzt.
    Schlägen zB mit Leine oder Hut (kein Witz, in der Hs liefen dann damals plötzlich alle mit so nem Schlapphut rum) nach dem Motto: Lieber einmal richtig , als öfters zu wenig . Also da war dann schon Wumms hinter.

    Hier in der Umgebung hat er , bzw die HS die nach ihm arbeitet , den Spitznamen "Fichtlschläger"

    Wo ich mir immer nen Lachen verkneifen musste: übertriebene Körpersprache des HH , die den Hund zB dazu veranlassen sollte, sich hinzusetzen.

  • Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Der Hund an der Leine" von Fichtlmeier gelesen. Das hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Denn das Prinzip, dem Hund deutlich zu zeigen, was erwünscht ist und was nicht (Ja/Nein-Prinzip) macht ja durchaus Sinn. Es ist schon etwas her, aber ich kann mich eigentlich nicht an heftige Methoden erinnern, lediglich ein sehr deutliches Arbeiten mit der Stimme ist mir gut in Erinnerung geblieben. So wurde z.B. empfohlen, wenn der Hund gemaßregelt wird, dies mit deutlicher Stimme zu tun, sobald er das unerwünschte Verhalten unterlässt, sofort mit der Stimmlage in das andere extrem zu wechseln, um damit klar zu signalisieren, das eine ist nicht o.k., das andere aber schon.
    Mit dieser Methode bin ich immer sehr gut zurecht gekommen. Ansonsten muss man ja nicht übernehmen, was man selbst nicht vertreten kann.

  • Zitat

    Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Der Hund an der Leine" von Fichtlmeier gelesen. Das hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Denn das Prinzip, dem Hund deutlich zu zeigen, was erwünscht ist und was nicht (Ja/Nein-Prinzip) macht ja durchaus Sinn. Es ist schon etwas her, aber ich kann mich eigentlich nicht an heftige Methoden erinnern, lediglich ein sehr deutliches Arbeiten mit der Stimme ist mir gut in Erinnerung geblieben. So wurde z.B. empfohlen, wenn der Hund gemaßregelt wird, dies mit deutlicher Stimme zu tun, sobald er das unerwünschte Verhalten unterlässt, sofort mit der Stimmlage in das andere extrem zu wechseln, um damit klar zu signalisieren, das eine ist nicht o.k., das andere aber schon.
    Mit dieser Methode bin ich immer sehr gut zurecht gekommen. Ansonsten muss man ja nicht übernehmen, was man selbst nicht vertreten kann.

    ich habe das Buch auch, bin erst am Anfang aber finde es bisher ganz gut. Und da stand bis jetzt auch nichts von Gewaltanwendung oder so

    LG Sandra

  • Im Buch und der DVD , die mir beide auch gefallen haben , wird das auch nicht gezeigt....
    Realität sah leider anders aus...Gab göaub ich auch mal ne Fernsehsendung mit ihm , die nich soo doll ankam , bzw wo viel diskutiert wurde. habs leider nich gefunden

  • Also dann fange ich mal an es waren 5 Hunde ein Trainer, ich habe die halbe zeit nur da gestanden und geschaut. wenn ein hund nicht funktioniert muss der rest warten! Sie hat ne leine nach einem hund geworfen da er zu seinem Frauchen wieder wollte. Ich fand das die welpen dem trainer sehr eingeschüchtert gegenüber waren.
    Es wird an der Leine gerissen wie blöd wenn der Hund nicht funkioniert!

    Ich habe mich heute nach einer anderen schule ungesehen und denke das ich diese nehmen werde!

    Und ober er ein schlagersäner war, das weiß ich nicht! :-)

  • Gut dass du das schreibst. Ich bin zur Zeit auch auf der Suche nach einer guten Hundeschule. Und gestern habe ich eine Labbihalterin getroffen die eine Hundeschule besucht die nach diesem Prinzip arbeitet und total davon geschwärmt und gemeint das sei besonders für Jagdhunde ganz toll. Aber das klingt mir nicht nach der richtigen Methode für mein Sensibelchen.

  • Zitat

    Also dann fange ich mal an es waren 5 Hunde ein Trainer, ich habe die halbe zeit nur da gestanden und geschaut. wenn ein hund nicht funktioniert muss der rest warten! Sie hat ne leine nach einem hund geworfen da er zu seinem Frauchen wieder wollte. Ich fand das die welpen dem trainer sehr eingeschüchtert gegenüber waren.
    Es wird an der Leine gerissen wie blöd wenn der Hund nicht funkioniert!

    Ich habe mich heute nach einer anderen schule ungesehen und denke das ich diese nehmen werde!

    bei dem, was du da beschreibst, ist es doch gar keine frage, für so einen mist zahlt man nicht noch. wenn du dir eine andere hundeschule ansehen gehst, dann bitte erst ohne hund.
    achte darauf, dass die hunde bei ihren haltern schutz suchen dürfen, dass eingegriffen wird, wenn es heftig wird und ein hund gemobbt wird. natürlich sollte der trainer auch in der lage sein, etwas zu erklären.

    unglaublich, was sich heutzutage alles hundeschule nennt. :hust:

    gruß marion

    guckt mal, ob ihr hier eine hundeschule in eurer nähe findet. http://www.chakanyuka.de/wissen/links.html

  • Zitat

    Gut dass du das schreibst. Ich bin zur Zeit auch auf der Suche nach einer guten Hundeschule. Und gestern habe ich eine Labbihalterin getroffen die eine Hundeschule besucht die nach diesem Prinzip arbeitet und total davon geschwärmt und gemeint das sei besonders für Jagdhunde ganz toll. Aber das klingt mir nicht nach der richtigen Methode für mein Sensibelchen.


    du solltest aber beachten, dass nicht jeder Hundetrainer gleich arbeitet - selbst wenn ein und das selbe Prinzip dahinter steht ;)
    ich würde immer erstmal selber schauen und mir dann eine eigene (!) Meinung bilden...

    Gruß
    sarah

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!