Lösungsansatz gesucht, bitte Hilfe
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Einen wunderschönen Guten Morgen,
ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand bei nachfolgendem "Problem" helfen könnte, ich bin
einfach zu doof, da einen richtigen Weg zu finden, ich hoffe, ich kann das vernünftig erklären:Es geht im zwei Australien Shepherds (Rüde wird im Mai 3 Jahre und Hündin (gewesene) 8 Jahre) und um unsere Pferde.
Wir haben Pferde am Haus stehen und wenn ich diese am Abend versorge meint die Hündin, von Zeit zu Zeit (zurzeit öfter) sie müsse die grossen Viecher mal anwuffen (sie kennt die Pferde ihr ganzes Leben, der Rüde auch), dann kommt der Rüde von seinem Platz angeschossen und es geht eine wilde bellerei und jagerei zwischen den Pferden los. Die Pferde sind relativ coll und lassen das ganze recht ruhig über sich ergehen, aber ich will das einfach nicht! Es kann ja auch mal anders sein, und einer schlägt aus, trifft blöd.......
Nun macht das so einem Hütehund wohl richtig viel Spass zwischen den Pferden rum zu springen, so dass das mit dem abrufen auch nicht immer so 100% klappt, also dachte ich mir benutze ich doch die
Pfeiffe, dann kommen sie auf jeden Fall, werden aber auch belohnt fürs kommen.
Und da liegt nun der Hase im Pfeffer, denn Hund hat schnell gelernt, Frauchen pfeifft ich komme, dann gibts Lecker. Also gehe ich wieder Pferde anbellen und das tolle Spiel geht weiter.Nun könnte ich die Hunde natürlich wegsperren, während ich die Pferde versorge, will ich aber möglichst nicht, sie sollen ja bei mir mit rumlaufen. Ich könnte ein tolles Spiel spielen, dann komme ich aber nicht merh zum Pferde versorgen, ist also auch blöd.
Mir fällt einfach kein genialer Lösungsansatz ein, mit dem ich dieses Verhalten, möglichst auch noch positiv, unterbinde.

Daher würde ich sehr freuen, wenn mir hier jemand Tipps geben könnte.
Viele Grüße
bbsla - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo!
Zitat
Nun macht das so einem Hütehund wohl richtig viel Spass zwischen den Pferden rum zu springen, so dass das mit dem abrufen auch nicht immer so 100% klappt, also dachte ich mir benutze ich doch die
Pfeiffe, dann kommen sie auf jeden Fall, werden aber auch belohnt fürs kommen.
Und da liegt nun der Hase im Pfeffer, denn Hund hat schnell gelernt, Frauchen pfeifft ich komme, dann gibts Lecker. Also gehe ich wieder Pferde anbellen und das tolle Spiel geht weiter.
Ja, da hast Du eine typische Verhaltenskette aufgebaut.
Und ein kluger Hund weiß, wie er an seine Belohnung kommt, und das noch in doppelter Hinsicht.
Das "Spielen" mit den Pferden ist ja eine Belohnung, die er sich selbst macht.Um davon wieder weg zu kommen, wirst Du etwas an Deinem Training ändern müssen.
Zitat
Mir fällt einfach kein genialer Lösungsansatz ein, mit dem ich dieses Verhalten, möglichst auch noch positiv, unterbinde.
Positiv wäre, wenn Du die beiden dafür bestärkst, daß sie in Deiner Nähe bleiben.
Die Verhaltenskette kannst Du "unterbrechen", wenn Du nicht sofort nach dem Kommen eine Belohnung gibst, sondern es ein, zwei Sekunden länger hinauszögerst.
Dann anschließend sofort wieder eine Belohnung geben, dafür, daß sie (noch) bei Dir geblieben sind.
Grad am Anfang kann es sein, daß Du quasi in einem fort am Belohnen bist. Mit der Zeit wird das weniger werden, bzw. die Abstände zwischen den Belohnungen werden größer.
Ich gebe zu, daß das Ganze etwas umständlich ist.
Aber, es könnte funktionieren.Des weiteren würde ich die beiden vorerst auch absichern.
Meist nimmt man eine Schleppleine.
Wie Du das in der Situation lösen kannst, weiß ich nicht, muß Du selbst schauen.
Aber, Absichern ist insofern wichtig, damit sich die Hunde nicht mehr selbst für ihren Ungehorsam "belohnen" können. Denn genau das passiert nämlich, wenn sie zu den Pferden rennen!
Und wenn das wieder passieren sollte, hast Du Dir Deinen aktuellen Trainingsstand wieder "versaut", und Du kannst noch einmall von vorne anfangen.Eventuell würde es Dir auch helfen, wenn Du mit beiden vorerst alleine diese Situation beim Pferd trainierst.
Dann kannst Du Dich auf einen Hund konzentrieren, was wirklich leichter ist, und es ist kein "störender" Hund da, der den anderen zu "Untaten" anstachelt.
Du "kämpfst" dann also gar nicht gegen zwei Faktoren an.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Ruf Deine Hunde nicht nur ab, sondern gib ihnen eine andere Aufgabe.
Laß sie etwas für Dich tragen (Handschuhe oä), laß sie im Platz auf einem bestimmten Fleck liegen, schick sie zwischendurch auf einige Strohballen und laß sie dort liegen bis Du die Pferde fertig versorgt hast ..... irgendwas.
Belohnung gibt es für korrekt ausgeführte Aufgaben, nicht als Zwischensnack zum Pferde-scheuchen-Spiel
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VG Bianca -
Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten.
Am meisten gefällt mir ja die Variante, dass sie "einfach" bei mir bleiben, auch, wenn das sicherlich etwas aufwändig ist und sehr viel Aufmerksamkeit von mir auf die Hunde erfordert. Das heisst, ich
muss die Aufmerksamkeit eigentlich ja immer bei den Hunden haben, muss aber eben ausserdem noch
andere Sachen machen, wie Schubkarre fahren und Futter verteilen. Aber sicherlich kann man das auch
kombinieren mit der ein oder anderen Aufgabe, die sie zwischendurch auszuführen haben. Oder?!Sie haben auch einen Liegeplatz, bzw. eben einen Korb, in den ich sie schon mal schicke. Derzeit ist es eben so, dass ich nach so einem -Hunde haben Spass bei den Pferden- Vorfall, abrufe, sie dann in ihren Korb schicke/bringe und sie dann dort erst belohne. Allerdings möchte ich zumindest nicht dauerhaft, dass sie auf ihrem Platz liegen bleiben müssen. Sie können ja im Garten rumwuseln, während ich beschäftigt bin. Sie sollen eben nur nicht zu den Pferden und Halligalli machen.
Die Absicherung mittels Schleppleine ist natürlich eine sehr sinnvolle Sache, allerdings muss ich da wirklich erst einmal überlegen, wie ich das umsetze, denn das erscheint mir derzeit schwierig.
Mit einem Hund zur Zeit arbeiten ist sicherlich einfacher, allerdings geht die Hündin zumindest nie ohne den Rüden los, die knurrt nur oder bellt halt mal von aussen, sie würde aber niemals alleine zu den Pferden in die Weide gehen. Beim Rüden ist das allerdings schon anders.
Anfangs hat er das auch sehr häufig gemacht, daraufhin bekam er eben einen Platz zugewiesen, wurde fürs dort bleiben belohnt und hat sich dort ganz gut abgefunden. Er kann von dort die Katzen beobachten, das mag er
Wenn nun aber die Hündin "Alarm" schlägt, dann gibt es kein halten mehr.Ich werde heute abend gleich mal ein wenig exprimentieren.
Lieben Dank
bbsl
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