Hund beschäftigt sich nicht
-
binbin -
7. Februar 2012 um 19:12
-
-
Hallo
Vielleicht könnt ihr mir mal kurz bei meinem Problemchen helfen. Und zwar beschäftigt sich mein Hund (Labrador, 5 Monate) nie mit sich selber. Wenn ich mit ihr spiele, macht sie auch bereitwillig mit. Aber sobald ich vom Boden aufstehe, läßt sie ihr Spielzeug fallen und trabt mir hinterher. Setzt oder legt sich neben mich und stiert mich ständig an. Irgendwann legt sie dann den Kopf zwischen ihre Vorderpfoten und langweilt sich zusehends, so lange, bis sie einschläft. Draussen spielt sie aber komischerweise normal. Ich weiß echt nicht, wie ich ihr beibringen soll, daß sie sich auch innerhalb der Wohnung mit sich selber beschäftigen kann. Erstens tuts mir leid, wenn sie sich langweilt, zweitens kekst mich das ständige angelotze schon irgendwie. Weiß jemand Rat?
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Hund beschäftigt sich nicht schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo!
Sei doch froh, dass sie offensichtlich auch zur Ruhe findet und pennt - das sollten so junge Hunde nämlich unbedingt! Ich habe meinen Jungspund damals mit knapp 5 Monaten bekommen und der war durch seine bis dahin vorherrschenden Lebensumstände (turbulente Familie, kommt vermutlich aus schlechter Haltung, dann Tierheim) keine Sekunde still, als er hier einzog. Hampelte von hier nach da etc.pp. Viele Hunde müssen es erst mal lernen, was Ruhe bedeutet, da hast du also in dieser Hinsicht den Sechser im Lotto ;-) So lange du draußen auch mit ihr spielen kannst und sie ein wenig was für den Kopf tun darf, ist es doch so super!
Das Anstarren würde ich einfach ignorieren, mich evtl. auch demonstrativ mit etwas anderem beschäftigen - dann merkt sie schon, dass sie damit nicht zum Erfolg kommt und wenn Ruhe angesagt ist, dann auch wirklich nichts für sie spannendes passiert...
Viel Erfolg und viele Grüße!
Annika -
Nun, sei froh das in der Wohnung kein Halligalli stattfindet, sondern das der Hund pennt. So sollte es auch sein.
Das anstarren kommt halt daher, das ihre Erwartungshaltung sicherlich das ein oder andere Mal auch belohnt wird und deswegen wird es immer wieder angewendet. Starren, irgendwann beschäftigt sich Frauchen auch mit mir.
-
Für deinen Hund solltest du der Sozialpartner Nr 1 sein. Die gemeinsame Aktivität sollte bei euch beiden an erster Stelle stehen.
Mein Hund hat auch nie viel mit sich selber gespielt, warum auch ? Was bringt mir ein Hund, der sich mit sich selbst beschäftigt ?
Versteh ich nicht...
Meiner hat immer auf mein Signal gewartet, dass etwas passiert, hat früh gelernt, dass ich entscheide, wenn Aktivitäten anstehen. Der Rest der Zeit wird geruht.
Das sollte deiner auch tun.Natürlich versucht er auch mal zu manipulieren und starrt dich an, er könnte ja Erfolg haben. Gehst du darauf ein, wird er es immer wieder probieren, ignorierst du ihn, wird er es lassen.
Aber wenn dich das bereits nervt...
-
Mein Hund macht in der Wohnung NICHTS, NULL, NIENTE, außer ab und zu mal was fressen oder trinken. Den ganzen Tag wird gedöst und geguckt.
Ich habe am Anfang auch gedacht, ich müsste ihr Spielzeug kaufen, sie beschäftigen usw...aber nö, die will sich draußen auspowern und drinnen ist sie einfach ruhig. Mittlerweile bin ich froh darüber, da ich ja zu Hause auch arbeiten muss.
Natürlich würde sie gerne den ganzen Tag gestreichelt werden und guckt mich dann an oder legt sichmir vor/zwischen die Beine. Aber das geht eben nicht ständig...also muss sie sich mit meinem Fuß zufrieden geben. Auch will sie am liebsten 10 Stunden spazieren gehen und rennt in Wachphasen ständig vor die Haustüre, sobald ich meinen Hintern vom Stuhl bewege, aber auch hier lass ich sie dann einfach liegen und nehme sie wieder mit hoch, denn ich bin doch nicht der 24h-Bespaßer. -
-
Zitat
Mein Hund macht in der Wohnung NICHTS, NULL, NIENTE, außer ab und zu mal was fressen oder trinken. Den ganzen Tag wird gedöst und geguckt.
.... das könnte unsere Hummel sein

Unsere Maus ist zuhause auch eher ne Schlafmütze. Anfangs habe ich immer ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich dachte, sie langweilt sich und ist unglücklich. Wenn ich sie zum Spielen animiere, dann spielt sie ein paar Minuten und hat dann keinen Bock mehr. Oder ich mache Kopfarbeit mit ihr. Aber auch da lässt ziemlich schnell das Interesse nach. Am liebsten döst sie oder schaut aus dem Fenster oder liegt einfach bei mir, wenn ich am PC sitze oder lese etc. Mittlerweile bin ich froh, dass es so ist - Sie kann also zuhause bei mir entspannen und ausruhen und draussen dann richtig aufdrehen. So hat sie es für sich gewählt.
Ich finde es wichtiger, dass der Hund nicht ständig alleine ist und bei seinen Menschen sein kann - auch ohne Action.
Und: Dein Hund ist noch ein Welpe. Welpen brauchen viiiiiel Schlaf

Und: natürlich sollen unsere Hunde auch "bespielt" und beschäftigt werden - aber kein Rund-Um-Die-Uhr-Animationsprogramm

-
Hunde sind soziale Lebewesen...die betreiben ein Sozialspiel...die können mit sich selber tatsächlich kaum was anfangen!
Ich finde das erstmal völlig in Ordnung und würde mir Gedanken machen, wenn mein Hund sich stundenlang alleine beschäftigt...
Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich die Mehrhundehaltung favorisiere... -
Danke für die Antworten. Dann bin ich beruhigt. Ich denke eben immer, daß sie sich langweilt. Aber vielleicht interpretiere ich das auch nur falsch.
-
Das wußte ich nicht Sleipnir. Ich sehe häufig Hunde, die mit Bällen oder Stofftieren oder sonst was spielen.
-
Ja, vielleicht mal zwei Minuten...aber dauerhaft? Solche Hunde kenne ich nicht...
Man sollte das auch gar nicht forcieren.
Nichts ist schlimmer als so ein Beschäftigungsjunkie, der nie zur Ruhe kommt.
Bei mir gibt es in der Wohnung Streicheleinheiten und mal was zu Knabbern. Ansonsten ist dort Ruhe angesagt.
Rennen, spielen, toben...auf dem Spaziergang gerne...aber nicht unbedingt ständig zuhause! - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!