Hund springt und schnappt
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Hi
ich habe mich hier angemeldet, weil ich Rat brauche.
Seid zwei Wochen habe ich zwei Hunde zum Gassigehen. Eine ist eine 2 Jahre alte Podenco-Spitz-Mischlingshündinn, die andere eine 7 Monate alte DSHündinn. Erzogen sind beide nur bedingt. Sie haben so Dinge wie komm, sitz und platz schon mal gehört, aber ob sie es auch befolgen, entscheiden sie nach Lust und Laune. Die ältere der Beiden ist zurückhaltend und vorsichtig und mit einem Gewicht von 15 kg eher ein Mäuschen, im Gegensatz zu dem 7 Monate alten, 35 kg Brocken und die "Kleine" ist noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Die erste Begegnung mit den Beiden zu Hause lief so ab, dass die junge Schäferhündinn, versuchte an mir hoch zu springen und dabei hoch jaulte und kurze, hohe Beller vor Aufregung abgab. So weit, so gut mit der Übersprungshandlung, um die Aufregung zu kompensieren. Ich habe mich immer von ihr weg gedreht, bis sie sich beruhigt hat. Wenn ich nun mit den beiden spazierengehe ist die Schäferhündinn ausser sich, sie jankt und hüpft an der Leine und zieht auch bis wir auf der Straße sind. Leinenführig, ist sie auch nicht, sie zieht also weiter, nur jankt und bellt sie nicht mehr. Ich arbeite mit stehen bleiben, rufe sie zu mir und es geht nur vorwärts so lange die Leine durch hängt. Damit habe ich schon erste kleine Erfolge erziehlt. Wenn uns aber jemand entgegen kommt, der sie anstarrt oder sehr schnell und gradewegs auf uns zuläuft passiert es das sie denjenigen anspringt und auch zuschnappt. Sie verletzt dabei niemanden und weh tut sie auch niemandem, aber die schnappt und bellt und knurrt dabei bösartig. Stellt euch den Schreck für einen unbeteiligen Passanten vor, da ist es egal, ob sie denjenigen nicht verletzt, oder ihm Schmerzen zufügt. Es ist klar, dass das alles andere als Spaß für sie ist. Ich habe mir also einen 360 Gradblick angewöhnt und nehme sie an der kurzen Leine auf die andere Seite (so das ich zwischen ihr und anderen Passanten bin) und sage bestimmt NEIN, sobald sie den Engegenkommenden fixiert. Im Wald wenn sie frei läuft intressiert sie sich nicht die Bohne für andere Menschen, das weiß ich von Spaziergängen, die ich gemeinsam mit ihren Haltern gemacht habe. Wenn man sie im Wald sieht, denkt man, man hat eine junge, unerzogene, aber nicht weiter aufällige Hündinn vor sich. Aber ihre Hundefreundinn, der Podenco-Mix, hat zweimal Leute die ihr nicht geheuer waren angekläfft, (im Wald, nie an der Leine) allerdings aus sicherer Entfehrnung. Ob sich die Jüngere, die Bellerei bei der Älteren abgeschaut hat und es nun, nur ihrem Wesen entsprechend übernommen hat? Kann sein. Das erste was ich getan habe, war den Besitzern zu raten sie sollen sich Hilfe suchen. Dann passierte noch etwas, als ich von einem Gang mit Beiden nach Hause kam, ich hab sie gerade abgetrockent, als Frauchen kam. Die Schäferhündinn ist in vollem Tempo auf sie zu gelaufen und hat ihr in den Arm gebissen, auch das ohne sie zu verletzen, sie hat ihr auch nicht weh getan, aber natürlich war sie erschrocken. Für mich sah es so aus als hätte sie Frauchen in dem dunklen Flur nicht erkannt, denn solbald Frauchen was sagte, hat sich der Angriff, in die für sie typisch, überschäumende "Freude" verwandelt.
Ihr Verhalten mir gegenüber war noch nie agressiv, ich habe nicht die geringste Angst um mich, wenn ich mit ihr zusammen bin. Aber davon abgesehen, das die Halter mit ihr arbeiten müssen, damit das Problem nicht so groß wird, das es für sie nicht mehr beherrschbar ist, wie kann ich an ihrem Verhalten arbeiten? Wie und wo soll ich ansetzen? Ich hab einige Ideen, aber ich würde gerne wissen, wie andere das sehen, deswegen habe ich euch auch mit einem so langen und ausführlichem Text malträtiert. Ich hab versucht an alles zu denken, was mir aufgefallen ist und was wichtig ist. Also wie kann ich diesem Hund und seinen Besitzern helfen, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Übrigens ich gehe 3 - 4 mal die Woche, jeweils 1,5 - 2 Stunden mit Beiden spazieren.
Vielen Dank schon mal für eure Geduld.
Mia -
29. Januar 2012 um 23:44
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Moin :)
Als erstes musst du mir bitte die Frage gestatten, wie sie denn andere Passanten anspringen kann?
Da solltest du vielleicht drauf achten, dass sie gar nicht erst die Möglichkeit bekommt - denn so eine heikle Situation kann schnell eskalieren.Grundsätzlich - aus dem was ich jetzt gelesen habe - hast du da halt einfach nur eine unerzogene und vielleicht auch unausgelastete Hündin die einfach klare Grenzen braucht.
Da du ja scheinbar weißt, wie es geht und auch schon gewisse Dinge handhabst, musst du nur weiter Geduld haben, sehr konsequent sein und vielleicht das eine oder andere Privileg entziehen.
Gruß
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Hi
ich habe mich hier angemeldet, weil ich Rat brauche.
Seid zwei Wochen habe ich zwei Hunde zum Gassigehen. Eine ist eine 2 Jahre alte Podenco-Spitz-Mischlingshündinn, die andere eine 7 Monate alte DSHündinn. Erzogen sind beide nur bedingt. Sie haben so Dinge wie komm, sitz und platz schon mal gehört, aber ob sie es auch befolgen, entscheiden sie nach Lust und Laune.
KEINE Bindung, musst mehr mit den beiden arbeitenDie ältere der Beiden ist zurückhaltend und vorsichtig und mit einem Gewicht von 15 kg eher ein Mäuschen, im Gegensatz zu dem 7 Monate alten, 35 kg Brocken und die "Kleine" ist noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Die erste Begegnung mit den Beiden zu Hause lief so ab, dass die junge Schäferhündinn, versuchte an mir hoch zu springen und dabei hoch jaulte und kurze, hohe Beller vor Aufregung abgab. So weit, so gut mit der Übersprungshandlung, um die Aufregung zu kompensieren. Ich habe mich immer von ihr weg gedreht, bis sie sich beruhigt hat.
Wieso wegdrehen? Ignorier sie und mach dein DingWenn ich nun mit den beiden spazierengehe ist die Schäferhündinn ausser sich, sie jankt und hüpft an der Leine und zieht auch bis wir auf der Straße sind. Leinenführig, ist sie auch nicht, sie zieht also weiter, nur jankt und bellt sie nicht mehr. Ich arbeite mit stehen bleiben, rufe sie zu mir und es geht nur vorwärts so lange die Leine durch hängt. Damit habe ich schon erste kleine Erfolge erziehlt.
oki, dann bleib am Ball
Variante: häufige Richtungswechseldas Janken muisste aussitzen: Ohropax.. und häufiges Üben der Strecke, weiter gehts erst, wenn sie ruhig ist. Fängt sie an zu janken, gehts halt wieder nachhause
Wenn uns aber jemand entgegen kommt, der sie anstarrt oder sehr schnell und gradewegs auf uns zuläuft passiert es das sie denjenigen anspringt und auch zuschnappt. Sie verletzt dabei niemanden und weh tut sie auch niemandem, aber die schnappt und bellt und knurrt dabei bösartig. Stellt euch den Schreck für einen unbeteiligen Passanten vor, da ist es egal, ob sie denjenigen nicht verletzt, oder ihm Schmerzen zufügt. Es ist klar, dass das alles andere als Spaß für sie ist. Ich habe mir also einen 360 Gradblick angewöhnt und nehme sie an der kurzen Leine auf die andere Seite (so das ich zwischen ihr und anderen Passanten bin) und sage bestimmt NEIN, sobald sie den Engegenkommenden fixiert.
das ist ok, wie du dich verhälst. Mach weiter so!!
Allerdings würde ich ihr Verhalten nicht als so harmlos abtun wie du das machst: Ich seh da schn ne ernsthafte Drohung drin.
Müsste man aber mal genau sehen, um es richtig beurteilen zu könnenIm Wald wenn sie frei läuft intressiert sie sich nicht die Bohne für andere Menschen, das weiß ich von Spaziergängen, die ich gemeinsam mit ihren Haltern gemacht habe. Wenn man sie im Wald sieht, denkt man, man hat eine junge, unerzogene, aber nicht weiter aufällige Hündinn vor sich. Aber ihre Hundefreundinn, der Podenco-Mix, hat zweimal Leute die ihr nicht geheuer waren angekläfft, (im Wald, nie an der Leine) allerdings aus sicherer Entfehrnung. Ob sich die Jüngere, die Bellerei bei der Älteren abgeschaut hat und es nun, nur ihrem Wesen entsprechend übernommen hat? Kann sein. Das erste was ich getan habe, war den Besitzern zu raten sie sollen sich Hilfe suchen.
kann sein, aber ich würde an deiner Stelle mit jedem Hund EINZELN gehn, um zu sehen, was zum Hund dazugehört, was ggf. ne Art "Rudelverhalten" ist.Dann passierte noch etwas, als ich von einem Gang mit Beiden nach Hause kam, ich hab sie gerade abgetrockent, als Frauchen kam. Die Schäferhündinn ist in vollem Tempo auf sie zu gelaufen und hat ihr in den Arm gebissen, auch das ohne sie zu verletzen, sie hat ihr auch nicht weh getan, aber natürlich war sie erschrocken. Für mich sah es so aus als hätte sie Frauchen in dem dunklen Flur nicht erkannt, denn solbald Frauchen was sagte, hat sich der Angriff, in die für sie typisch, überschäumende "Freude" verwandelt.
das ist m.E. ernsthafter, als du das interpretierst.Ihr Verhalten mir gegenüber war noch nie agressiv, ich habe nicht die geringste Angst um mich, wenn ich mit ihr zusammen bin. Aber davon abgesehen, das die Halter mit ihr arbeiten müssen, damit das Problem nicht so groß wird, das es für sie nicht mehr beherrschbar ist, wie kann ich an ihrem Verhalten arbeiten? Wie und wo soll ich ansetzen? Ich hab einige Ideen, aber ich würde gerne wissen, wie andere das sehen, deswegen habe ich euch auch mit einem so langen und ausführlichem Text malträtiert. Ich hab versucht an alles zu denken, was mir aufgefallen ist und was wichtig ist. Also wie kann ich diesem Hund und seinen Besitzern helfen, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Übrigens ich gehe 3 - 4 mal die Woche, jeweils 1,5 - 2 Stunden mit Beiden spazieren.
Vielen Dank schon mal für eure Geduld.
Miafinde ich schwierig als Gassigänger..
auf alle Fälle würde ich ihnen Aufgaben stellen, auf deren korrekte AUsführung auch peinlich genau achten, bevor ich mit ihnen das nächste übe.
Außerdem öfter mal jeden Hund für sich alleine.
Gezielt Ruhe in die Tiere reinbringen.
Mit der Schäferhündin üben, dass sie Frust besser aushält.
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Zitat
Ich habe mich immer von ihr weg gedreht, bis sie sich beruhigt hat.
Wieso wegdrehen? Ignorier sie und mach dein DingDas könnte schmerzhaft sein, wenn die Schäferhündin so unkontrolliert in einen rein springt..

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