Wie zeigen, dass ein Verhalten unerwünscht ist?
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Zitat
Also würdest du das Kommando einfach noch mal geben? Das funktioniert nämlich folgendermaßen: Ich rufe "Hier", sie kommt ein Stück heran, läuft woanders hin. Ich rufe dann ihren Namen und nochmal "hier!", und dann sitzt sie meistens auch da, wo sie sein soll.
Nö. Ich würde nicht mehrmals rufen. Zumindest nicht direkt hintereinander. Einmal rufen. Madame setzt sich in Bewegung, ist aber nach ein paar Metern der Meinung, dass sie nun nah genug ist und dreht ab. Genau in dem Moment würde ich sie unterbrechen - und das auch nicht sonderlich freundlich. Danach gibt es dann nochmal ein "Hier", um ihr zu zeigen, was der eigentliche Sinn der Übung ist.
ZitatAber was muss ich denn machen, wenn sie eben nicht direkt zu mir kommt? Ignorieren?
Warum sollte ich etwas Ignorieren, was mir nicht passt. Mund aufmachen, erklären, dass das so nicht in meinem Sinne ist und ihr zeigen, was ich eigentlich will, wäre mein Vorgehen.
Viele Grüße
Frank, der auch so ne Kommando-Mogel-Liesel hat - Vor einem Moment
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Zitat
Nö. Ich würde nicht mehrmals rufen. Zumindest nicht direkt hintereinander. Einmal rufen. Madame setzt sich in Bewegung, ist aber nach ein paar Metern der Meinung, dass sie nun nah genug ist und dreht ab. Genau in dem Moment würde ich sie unterbrechen - und das auch nicht sonderlich freundlich. Danach gibt es dann nochmal ein "Hier", um ihr zu zeigen, was der eigentliche Sinn der Übung ist.
Warum sollte ich etwas Ignorieren, was mir nicht passt. Mund aufmachen, erklären, dass das so nicht in meinem Sinne ist und ihr zeigen, was ich eigentlich will, wäre mein Vorgehen.
Viele Grüße
Frank, der auch so ne Kommando-Mogel-Liesel hatHallo,
genauso habe ich das mit meinen beiden auch gemacht bzw. mache ich das heute noch so. Vorbeirennen wurde bei mir verbal "geahndet", wenn ich schnell genug war, auch mal geblockt. Dann kam ein neues "hier" und wenn Hundis dann vor mir saßen, verbales Lob und Freigabe. Dann zeitnah eine zweite Chance, hat das gefunzt, haben sie dann auch ein Leckerli gekriegt.
Heute ist das manchmal auch noch so, dass sie am Ziel vorbeistürmen. (Aber eher, weil sie viel zu schnell angedonnert kommen) Ich habe meistens schon so ein Gefühl und kann sie vorher verbal ausbremsen und daran erinnern, was sich gehört.
Das klappt ganz gut. Und die paar Male, bei denen es nicht klappt, kann ich verknusen. Hundis sind eben keine Maschinen. Und irgendwie merken sie recht schnell, wann es wirklich ernst ist. Dann klappt alles wunderbar.Liebe Grüße
NelePS: ich halte nicht so viel davon, den Hund an der Schlepp zu sich heranzuangeln. So lernt er nur (meiner Meinung nach), dass er mit Leine sich seinem Schicksal fügen muss, bis die Leine dann mal ab ist...
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Du könntest auch den Impuls zu dir zu kommen verstärken indem du dann rückwärts läufst und sie anfeuerst und dich dann richtig freust, wenn sie bei dir ist. Schießt sie an dir vorbei, gehst du in die andere Richtung, zügig ohne dich umzudrehen. Kommt sie dann, freust du dich. Du könntest auch ein anderes Wort neu aufbauen, dass bedeutet, du kommst augenblicklich zu mir! und hier ist dann halt, komm in meine Nähe. So ist das bei uns mit "warte" wenn ich warte sage, schnuddeln sie halt langsam ru, bis ich wieder nah genug bin und nur bei Steh! bleiben sie stehen. Eigentlich sollten sie bei warte schon stehenbleiben, das habe ich aber durch zu frühes benutzen auf Entfernung halt versaut und festgestellt, es ist leichter einen neuen Befehl aufzubauen, als dieses Verhalten nun zu ändern.
Vielleicht ist, gefällt mir nicht zu zeigen auch gar nicht so der Weg ... ich denke doch eigentlich bist du wahrscheinlich genervt genug, dass sie das weiß .. ich wäre es jedenfalls
Vielleicht bedeutet hier auch zu oft: "wir gehen jetzt und es wird langweilig" und sie zögert es deshalb hinaus.
Einen fest sitzenden neuen Befehl kann man über toller Leckerlies machen oder eben über Schleppleine, wobei ich die dann auch nur zum Unterbrechen des vorbeirennens benutzen würde, nicht zum rannziehen, wenn sie nicht auf ein Abbruchwort oder Geräusch reagiert. Ich ..grunze immer missmutig, mein "Wort" für Nee, gar nicht gut. Das habe ich nicht speziell trainiert, das haben sie schon als Welpe verstanden, dass ich dann unzufrieden bin. Natürlich kann man auch ein Schade richtig üben, da gibts bestimmt hier auch schon gute AnleitungenAnsonsten Schlaue Maus, man muss "nur" lernen das zum eigenen Vorteil auszunutzen
Vielleicht macht es ihr mehr Spaß, wenn sie viele Dinge für dich tun muss, wenn sie kommt. Meine Freundin hat so einen Hund. Wenn er kommt, dann wird getrickst und dann gehts erst an die Leine, sie ruft ihn auch immer mal wieder ran und er springt über ihr Bein und kann wieder losfetzen mit Sitz Komm bleib war er so unterfordert und angeödet, er war das Grauen und auch nur für "Futter nach Arbeit" zu motivieren. Das wurde mit mehr üben von sitz Platz Bleib komm auch eher immer mieser als besser. Nun ist seine größte Belohnung was neues zu lernen und wenn es nicht in die Situation passt zu tricksen, gehorcht er nun auch viel selbstverständlicher auf die simple weise, weil er insgesamt zufriedener ist. (auch wenn er schon die Bewunderung der Leute genießt, wenn er sich erst verbeugt und dann vor sein Frauchen hinsetzt) Vielleicht ist es ja eine Anregung für dich.
angefangen ist sie glaube ich mit Hepp über etwas drüber. Das hat sie zuerst beigebracht, dann sich hinter das Objekt gestellt und hepp und Komm kombiniert. Das machte die Spaziergänge dann auch spannender für beide, immer Stellen zu finden, wo so ein Rückruf möglich ist. Dann auf Sachen draufstellen und warten. Erst Verbeugung und dann kommen usw.
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