Gassi gehen mit Aris
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Er springt auch vollkommen problemlos an der langen Leine über die Wiese, lässt sich auch oft mit Stöckchen, Spielzeug oder Leckerlie animieren und kommt auch zu uns. Nur ab einem gewissen Punkt (mal früher, mal später, mal schon auf dem Grundstück, mal erst 100 Meter entfernt) hockt er sich einfach hin und schaltet auf stur.
Ein Welpe ist wie ein kleines Kind, solang Action ist merkt er nicht wie fertig er eigentlich ist. Wenn er sich hinsetzt, habt ihr den Bogen bereits weit überspannt was seine Belastbarkeit angeht. Und das merkt der Kleine halt erst wenns ruhiger wird und ihr euch dem Haus nähert. Das hat nichts mit Starrsinn zu tun (er ist noch ein Baby, das darfst du nicht vergessen)
Also bitte, vor allem in dem Alter nur kurze Spaziergänge, es reicht häufig einen Welpen einfach den Garten zu lassen und dort mit ihm zu spielen. Schont den Zwerg und bedenkt auch, dass er 20 Stunden Schlaf am Tag braucht. Wir haben Liam am Anfang überlastet und das bereue ich bitter.
Lasst es entspannt angehen, ihr habt noch mindestens 10 Jahre Zeit um Action zu haben
Und zum Thema Schlegel schließe ich mich wollyfrauchen an. (Gilt auch für jeden anderen Hundetrainer). Immer dran denken, du bist Hundeführer und steckst die Grenzen ab, lass sie nicht hart sein zu deinem welpen und ihn am Ende noch unterwerfen. So ging es mir in meiner alten Hundeschule und das war auch das letzte Mal dass ich dort gewesen war, aber Fynn hatte davon ein Trauma. Deshalb, Augen auf und dann wird das alles.
Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg mit dem Kleinen!
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich hab mal einen Artikel über Schlegel gelesen (In der Zeitschrift DOG) und fand's interessant. Das mit der Führungspersönlihckeit die ruhig und bestimmt ist und nicht hysterisch kreischen und mit dn Armen wedelnd ihrem Hund hinterherrennt macht für mich durchaus Sinn. Aber ich hoffe trotzdem ich kann meinen Hund erziehen ohne ihn mit einem Gummischlauch und Zischen (also einer 'Schlange') fürchterlich zu erschrecken.
Ich hatte gestern eine Probestunde bei einer tollen Hundetrainerin (leider am anderen Ende der Stadt, einen Kurs kann ich da nicht machen, ohne Auto schaffen das kräftetechnisch weder ich noch mein Hund) und habe gemerkt, dass meine Kommunikation sehr ungenau und zeitlich verzögert ist und ich fast keine Ahnung habe, wie ich meinen Hund 'lesen' muss. Ich bin mir nicht sicher ob ich das jemals so richtig hinbekomme aber Gott sei Dank hab ich nen cleveren Hund, die wird mich hoffentlich irgendwann verstehn :-)
Diese ganzen Sachen zum Alpha sein müssen hab ich auch von verschiedenen Leuten zu höhren bekommen - dazu linke ich mal diesen wunderbaren Artikelhttp://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?cat=8 Seit ich den gelesen habe gehe ich mal vor oder mal hinter meiner Maus durch ne Tür - hauptsache ich klemm ihr nocht wieder ganz fürchterlich die Pfote wie letzte Woche.
Ich halt mich jetzt erstmal an das, was ich im Martin Rütter Hundetrainingsbuch über das Agieren und Reagieren gelesen habe, buch ein paar Einzelstunden und arbeite weiter an einer besseren und klareren Kommunikation.
Aber erzähl doch mal, wie es bei Euch so läuft. Ich bin selber totale Anfängerin und find's immer gut, zu höhren wie sich das Projekt 'Hund groß bekommen' bei anderen so entiwckelt
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Jetzt bin ich total verunsichert

Die Trainerin wurde uns von einer Freundin empfohlen ... muss ich nun Angst haben, dass unser Aris noch der ersten Stunde heute Nachmittag psychisch am Ende ist? Wir wollen für den Kleinen nur das Beste, aber auch nicht riskieren einen Tyrannen heranzuziehen.
Wie viel "Gewalt" ist denn sinnvoll? Damit meine ich keine Schläge etc. sondern die Anwendung hundetypischer Erziehungsmittel (Nackengriff, wegstubsen etc.).
Ich habe Kontakt mit der Gründerin von *sag-nein-zur-gewalt.de* aufgenommen, vielleicht meldet sie sich ja.
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oh nein - also wir wollten jetzt um Himmels Willen Keine Verunsicherung - wir wollten nur den Hinweis geben, dass Schlegel nicht unbedingt überall beliebt ist. Gehe mal auf Youtube und gib Schlegel ein, da erscheinen einige Videos - da kannst Du dann selbst entscheiden ob es das ist, was Du magst.
Also ich sage immer Erziehung von Hunden ist wie Erziehung von Kindern - es kommt immer auf Dein Gegenüber an - wenn Du Glück hast hast Du einen Hund, der alles mit dem sog. Will to erledigt und da braucht es nur Konsequenz oder Du hast einen Hund,der sich auch mal taub stellt, bei dem mußt du dann schon mal etwas durchgreifender Deinen Willen durchsetzen.
Ich denke mit Fingerspitzengefühl und auch dem sog. Bauchgefühl kann man eigentlich nicht viel falsch machen.
Was jetzt die Trainerin angeht - lass sie kommen, schaut wie es Euch zusagt, lasst sie aber auf keinen Fall körperlichen Einsatz bei Eurem Welpen anwenden. Wobei ich denke, dass dies jetzt eh noch nicht nötig ist. Schaut mal im Netz nach, da gibt es sehr gute Lektüre, wo man sich sehr gut mit der Erziehung seines Hundes auseinandersetzen kann.
Was dieses Dominanzgeplänkel betrifft - vergiß es - körperliche Auseinandersetzungen mit einem Hund, da kannste eigentlich nur verlieren - Du darfst nicht vergessen - die Zähne können schon weh tun. Ich rempel meinen Hund aber auch mal, wenn sie sich wieder mal wie die Axt im Wald benimmt, nur ist das eben eine Ausnahme.
Es kommt immer drauf an was man sich wünscht - also versuch Dein Glück und berichte mal. Es kann ja auch sein, dass die Dame zwar nach dem Prinzip von Schlegel agiert, aber eben auch mit Herz und Verstand agiert.
Berichte aber bitte mal, es tät mich schon mal interessieren.
Viel Spaß mit Eurem Süßen
LG Susanne und Xena
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Jetzt bin ich total verunsichert

Die Trainerin wurde uns von einer Freundin empfohlen ...
nicht jede empehlung ist eine sinnvolle.
ZitatWie viel "Gewalt" ist denn sinnvoll?
keine. laß die finger von trainern, die so arbeiten.
gruß marion
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Danke Susanne,
ich denke auch dass wir erst einmal schauen wie die gute Frau arbeitet. Dann können wir immernoch entscheiden ...
So ein Welpe ist eben doch keine programmierbare Maschine

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na GsD - sonst hätten die noch An und Aus - Schalter

wie gesagt - schaut Euch einfach an, was sie Euch rät und wenn Du unsicher bist, dann frag halt hier einfach mal nach, aber rechne immer damit, dass es hier auch mal etwas ruppiger im Umgangston hergeht, da mach Dir mal keine Sorgen - das ist normal.

LG Susanne und Xena
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Hallo zusammen,
kurze Info zu den vorher beschriebenen Überlegungen:
Wir hatten Donnerstags die besprochene Einzelstunde mit der besagten Trainerin. Sie hat uns (vermeintlich) ganz gute Tipps gegeben und sich wirklich gut verkauft.
Samstags ist meine Frau dann mit Aris allein zur Welpenstunde gefahren, da ich meinen Geburtstag feiern durfte :)
Sie kam vollkommen aufgelöst wieder, hatte Tränen in den Augen und wußte nicht mehr ein noch aus:
Schon als sie beim Training ankam, wurde sie angeblafft, wieso sie es zulässt, dass unser Aris Kontakt zu den anderen Welpen aufnimmt und wieso sie ihn beim Namen ruft! Die Hunde dürfen erst mit frühestens 6 Monaten miteinander spielen und seinen Namen muss man erst mit etwas angenehmen verknüpfen, sonst hört er nicht darauf (merkwürdig das Aris kommt wenn wir ihn beim Namen rufen).
Das sind nur Auszüge ...
Seit letztem Samstag sind wir nun bei einer richtigen Hundeschule, bei der auch auf uns als Anfänger eingegangen wird, wo erklärt wird, warum Spielzeug zur positiven Motivation besser ist als Leckerlies - Dir aber freigestellt ist, weiter mit ihnen zu arbeiten :)
Und: Es ist toll zu sehen, wie Aris mit anderen Welpen, Junghunden und ausgewachsenen unterv Traineraufsicht Tieren herumtollen darf...
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schön wieder von Euch zu hören und ganz ehrlich - so eine Welpenschule wie als erste von Dir beschrieben, hätte mich auch nie wieder gesehen.
Das ihr jetzt eine gefunden hat, wo ihr Euch wohlfühlt ist gut, aber auch hier ist es wichtig, wenn Fragen aufkommen bitte stellen, denn nur so könnt ihr rausfinden, welchen Sinn und Zweck die jeweilige Anforderung haben soll.
Und Welpen brauchen Kontakte zu Artgenossen - und zwar so schnell wie möglich, auch wenn die Ohren oft auf Durchzug gestellt sind, weil das Spielen wichtiger ist
.Also bitte weiter berichten
LG Susanne und Xena
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Zitat
Sie kam vollkommen aufgelöst wieder, hatte Tränen in den Augen und wußte nicht mehr ein noch aus:Schon als sie beim Training ankam, wurde sie angeblafft, wieso sie es zulässt, dass unser Aris Kontakt zu den anderen Welpen aufnimmt und wieso sie ihn beim Namen ruft! Die Hunde dürfen erst mit frühestens 6 Monaten miteinander spielen und seinen Namen muss man erst mit etwas angenehmen verknüpfen, sonst hört er nicht darauf (merkwürdig das Aris kommt wenn wir ihn beim Namen rufen).
Das sind nur Auszüge ...
Hä??? Klar - Welpen aus einem Wurf werden ja auch peinlichst genau von ihrer Mutter isoliert damit die ja nicht miteinander in Kontakt kommen. :irre:
Mannoman, manchmal bin ich doch froh, in der Hauptstadt zu leben. Da gibt es soviel Konkurrenz da könnte sich keine HuSchu so einen Schwachsinn erlauben. Das nervigste, was mir bislang begegnet ist war so ne schichimicki Hundestube.
Meine Maus spielt fast täglich mit Hunden und einem anderen Welpen seit sie 9 Wochen alt ist. Sie ist dabei relativ gut abrufbar (es sei denn sie dreht komplett hoch - dann gibt's ne kurze Pause) und ich habe nicht den Eindruck, dass es ihr geschadet hat - im Gegenteil.
Und ja, klar, ich rufe meine Hund erst beim Namen, wenn er Abitur hat. Bis dahin rufe ich ihn...erm...gar nicht?
Als sei der normale Alltag mit nem Welpen noch nicht irrwitzig genug. Bestell Deiner Frau mal ganz liebe Grüße. - Vor einem Moment
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