Hilfe, mein Hund wird erwachsen
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Hallo,
ich vermute, dieses Thema wurde schon des Öfteren behandelt, ich habe
aber nichts passendes gefunden.Meine Hündin ist 2 1/2 Jahre alt und war bisher mit Menschen und allen Hunden
sehr verträglich. Sie ist sehr temperamentvoll und hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb,
daher ist sie oft an der Leine.
Seit ein paar Wochen ist es so, dass sie anfängt, sich bei manchen Hunden aufzubauen
und zu pöbeln.
Ich bin mir unsicher, wie ich am besten reagiere.
Einen großen Bogen um diese Kandidaten machen, oder absitzen lassen oder mit Leberwurst
dran vorbei locken oder....
Wobei ich noch sagen muss, dass sie nicht sehr verfressen ist. Futter interessiert sie
draußen nicht so sehr.Liebe Grüße
Gudrun - Vor einem Moment
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Hi,
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Hallo Gudrun,
Deine Hündin ist 2 1/2 Jahre alt und wohl schon etwas länger erwachsen
.
Mir stellt sich die Frage, welchen Auslöser es gegeben haben muss, dass sie erst jetzt anfängt zu meckern.Sicher kannst Du einen Bogen laufen, sie absitzen lassen etc, doch wichtiger wäre zu wissen, warum sie das aufeinmal macht
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Hallo Conny,
du hast Recht mit dem Alter, da habe ich schneller geschrieben als gedacht.
Ich habe sie oft an der Leine, weil sie einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hat
und immer sehr große Runden dreht, wenn ich sie abmache.
Hier in der Gegend gibt es leider auch einege Hundehalter, die der Meinung sind,
der Hund muß frei laufen und jedem guten Tag sagen.
Und wenn sie frei laufen regeln die das schon allein.
Ich habe es leider nicht konsequent geschafft, diese Hunde von meiner wegzuhalten
und so wurde das Verhalten meiner Benja leider immer aggressiver.
Ich versuche schon, ihr Verhalten zu lesen, bevor etwas passiert. Aber ich merke,
dass mir hierfür die noch Erfahrung fehlt.
Viele Grüße
Gudrun -
Zitat
Ich habe sie oft an der Leine, weil sie einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hat
und immer sehr große Runden dreht, wenn ich sie abmache.
Kann ich verstehen, doch würde ich etwas dagegen tun.
Wir haben auch einen Jägermeister und den Jagdtrieb gut unter Kontrolle. Hat zwar viel Mühe gekostet, sich aber gelohnt.
Damit hättest Du ein Problem schon mal aus der Welt.ZitatIch habe es leider nicht konsequent geschafft, diese Hunde von meiner wegzuhalten
und so wurde das Verhalten meiner Benja leider immer aggressiver.
.
Das ist auch nicht immr möglich, denn Du kennst den anderen Hund nicht,weißt nich, wie er reagiert und das könnte schon übel für Dich werden.
Da nützt es Dir auch nichts, Benja absitzen zu lassen, denn der andere Hund wird davon nicht beeindruckt sein.Ich hasse es, wenn HH ihre Hunde auf angeleinte Hunde zu laufen lassen.
Besteht nicht die Möglichkeit, mit dem anderen HH zu reden, dass er seinen Hund gar nicht erst auf Euch zu laufen lässt?
Schwierig, ne?Deine Benja merkt natürlich Deine Unsicherheit und das trägt nicht zur Lösung des Problems bei.
Wie wäre es mit einem Hundetrainer?
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Hallo Conny,
der Rückruf klappt inzwischen oft, aber noch nicht sicher.
Da bei uns viel Wald ist, lasse ich sie nur von der Leine, wenn ich weit genug
sehen kann. Wenn sie nicht an der Leine ist, kennt sie nur eines: Rennen, rennen, rennen.
Auch nach mehreren Stunden draußen ändert sich das nicht.
Und ich mag sie nicht alle paar Sekunden zurückrufen.
Hundeschule habe ich bis zum letztn Sommer besucht, habe aber im Augenblick
nicht das nötige Geld, um da weiterzumachen. Das wird sich hoffentlich bald wieder ändern.
Die anderen Hundehalter reagieren nur, wenn Benja ihren Hund einmal in der Mangel hatte.
Vorher kommt meist 'die wollen doch nur spielen'
Das trägt nicht dazu bei, das ihr Verhalten besser wird.
LG
Gudrun -
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Schiet Gudrun, das ist wirklich blöd.
Auch wenn das jetzt nichts an Deinem Problem ändert
ZitatWenn sie nicht an der Leine ist, kennt sie nur eines: Rennen, rennen, rennen.
wie lastest Du sie denn aus?
Was ist sie überhaupt für ein Hund?EDIT:
Wer lesen kann ist im Vorteil.
Ein LabradormixDie könntest Du doch richtig gut mit Apportieren auslasten.
Fördert die Bindung, was dazu führt, dass sie mehr auf Dich achtet und das ist für die Kontrolle des Jagdriebes gutIch sehe da schon MÖglichkeiten
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Du, meine Lilo (Beagle) ist etwa gleichaltrig und zeigt neuerdings ein ähnliches Verhalten, das vorher nicht da war. Ihr "Prollen" ist aber reine Frust-Intoleranz, weil sie unbedingt zu dem anderen Hund will. Denn sobald sie das darf, ist sie freundlich.
Ich übe mit ihr jetzt konzentrierter das "Fragen". Sie muss sich grundsätzlich bei Hundesichtung erst mir zuwenden und dann darf sie mit mir gemeinsam zu dem anderen Hund (hier in der Nachbarschaft kennt man sich, da kann ich das so handhaben). Ich spreche sie sehr frühzeitig schon an, bevor der "Druck" für sie zu groß wird. Und ich bestätige das mit Futter. Hilfreich ist hier für mich, dass sie eh 50% der Tagesration auf Handfütterung bekommt und daher sehr gut auf Futter reagiert.
Gleichzeitig übe ich bei fremden Hunden, dass ich sie ins "Fuß" nehme und dann mit Konzentration auf mich an dem anderen Hund vorbei gehe. Auch hier setze ich momentan noch Futter ein. Klappt aber auch ganz gut, finde ich.
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