Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

  • Ach wo - ich erinnere mich immer wieder gern an die Geschichte von der jungen Frau, deren kleiner Mops sie davor bewahrt hat von einem Mann ins Auto gezerrt zu werden; der Kerl hat den Hund wohl nur nach der Größe beurteilt ... ;) aber große Hunde sind i.d.R. natürlich erstmal respekteinflößender für böse Jungs, das ist wohl so.
    Und ganz ehrlich: ich bin froh wenn hier wieder ein Hund im Haus ist. Ich fühle mich einfach irgendwie sicherer.

  • Ich bin absoluter Fan von großen Hunden. Je größer desto besser eigtl..
    Aber wie's so ist kommts ja immer anders und jetzt habe ich zwei kleine Hunde (ca. 30cm SH, ca. 5kg). Eigtl war ich überhaupt nicht auf Hundesuche für mich.. Erst wollte ich fertig studieren, eine gescheite Wohnung suchen und mir dann einen (mindestens mittleren) Hund holen. Ja - dann hab ich aber ab und an mal auf Tierheimseiten rumgeschaut und die zwei entdeckt. Dann alle paar Wochen auf die Seite geschaut und sie waren immer noch da.. Der Beschreibung nach dachte ich mir das sich die zwei so schnell wohl auch keiner holen wird und dann hab ich sie eben mal besucht und mich noch mehr verliebt :) Wären die beiden groß hätte ich sie allerdings nie zu mir holen können. Einfach schon allein wegen meiner Lebens- (Student, nicht so viel Geld) und Wohnsituation (damals WG und in der Stadt).
    Früher hatte ich auch wirklich viele Vorurteile gegenüber kleinen Hunden - ich kannte kleine Hunde aber auch immer nur als "Handtaschenhündchen". Jetzt weiß ich das es keinen Unterschied macht. Im Gegenteil - die zwei brauchen mehr Auslauf und Beschäftigung als einige große Hunde die ich kenne.

    Ich bin aber auch sehr froh das sie so klein sind. Schon allein weil Ines anfangs gerne mal Menschen attakiert hat. Wenn sie groß wäre bin ich mir nicht sicher ob nicht doch mal jemand verletzt geworden wäre. Wobei ich mir dann wohl auch sofort einen Maulkorb besorgt hätte..
    Wenn sie sich dann zu zweit in die Leinen hängen und rumprollen bin ich auch wieder froh das sie so klein sind.
    Große Hunde sind eh kein Problem für die zwei und für mich auch nicht.

    Nachteile sehe ich hauptsächlich in den anderen Menschen und vor allem Kindern, die meinen kleine Hunde sind ja immer zum knuddeln da usw. Das mögen sie halt gar nicht :D Und das sie einem ständig vor den Füßen rumwuseln nervt auch manchmal :D Genauso das man den Piefke einfach nicht einfangen kann wenn er es nicht zulässt. Ein großer Hund kann sich da nicht immer so durchwinden :D
    Und Nachts wünschte ich sie wären mind. 80cm groß!

    So sind die zwei momentan eigtl perfekt für mich. Vor allem jetzt mit den Hundeklappen, so dass sie in den Garten können wenn sie länger allein sind (Hat sich durch das Praxissemester jetzt leider so ergeben..).

    Alle Hunde größenmäßig anzupassen find ich schon eine komische Idee. Die ganzen Extreme könnte man mMn weglassen, aber solange der HH sich auf die Größe (egal ob groß oder klein) einstellt und andere Leute Rücksicht nehmen (ich denke da hängt's meistens -.-) ist doch alles gut :)

  • Hallo!

    Eigentlich bin ich große Hunde gewohnt, wir hatten früher einen Berner Sennen Rüden und ein Rottimädel...

    Trotzdem habe ich mich jetzt für einen kleinen Hund entschieden, Lilo ist ein Havaneser-Bolonkamix.
    Gründe die eben aktuell für einen kleinen Hund sprachen:

    -ich habe drei Kinder (7,4 und 2 Jahre alt), ein junger Hund ist eben auch mal wild und ungestüm und einen kleineren Hund können auch die Kinder leichter "abwehren" falls nötig.
    -ein kleiner Hund kann ohne Probleme mit ins Restaurant und ins Hotel, wir musste noch nirgends draussen bleiben
    -ein kleiner Hund braucht weniger Platz im Auto und auf dem Sofa
    -der Hund soll später evtl. mal mit meiner Mum ins Pflegeheim, da ist die "Schosshundgröße" sehr praktisch

    Angst habe ich um Lilo bei Hundekontakt eigentlich nicht. Allerdings beobachte ich bei ungleichen Größenverhältnissen den Kontakt sehr genau und rufe Lilo ab wenn ich das Gefühl habe es geht schief. Nervös werde ich eigentich nur bei der Dogge die wir ab und an mal treffen. *gesteh*

    Ich bin wirklich ein Fan von großen Hunden, aber in unser Leben passt ein kleiner im Moment einfach besser.

  • Ich habe hier ja nun beides sitzen.

    Hündin 33 cm

    Rüde 50 cm.


    Die Hündin war zuerst da und mir war es eigentlich egal wie groß sie wird (Mischling). Die Kleine läuft genauso wie ein Großer macht alles mit und spielte auch mit jedem. Sie kann ich egal wohin überall mitnehmen.

    Seit meine Kleine mehrmals von Großen einfach überrannt wurde ist Schluß mit lustig. Sie zeigt großen stürmischen Hunden schon von weitem die Zähne. Was erstaunlich ist: die wenigsten großen Hunde reagieren auf Ihre Signale und ich muß einschreiten.


    Der Große ist manchmal echt unhandlich und wird auch nicht überall gerne gesehen.


    Ich habe meine Hunde wegen Ihres Charakters genommen nicht wegen der Größe.

  • Zitat

    Ach wo - ich erinnere mich immer wieder gern an die Geschichte von der jungen Frau, deren kleiner Mops sie davor bewahrt hat von einem Mann ins Auto gezerrt zu werden; der Kerl hat den Hund wohl nur nach der Größe beurteilt ... ;) aber große Hunde sind i.d.R. natürlich erstmal respekteinflößender für böse Jungs, das ist wohl so.
    Und ganz ehrlich: ich bin froh wenn hier wieder ein Hund im Haus ist. Ich fühle mich einfach irgendwie sicherer.


    Eigentlich wollte ich gerade schreiben, dass unsere sich wohl eher hinter mir verstecken würden, aber bei genauerem Nachdenken, denke ich, dass zumindest Paco mich in einer Extremsituation verteidigen würde, der stürmt ja so schon ganz gerne auf "Eindringlige" auf dem Hof zu.
    Aber es war einfach schon ein anderes Gefühl, als ich damals noch mit der Großpudeldame meiner Eltern unterwegs war, die auch wirklich in unklaren Situationen nach vorne gegangen ist. So einem Hund traue ich in der Hinsicht einfach mehr zu.


    Außerdem waren kleine Hunde in der Vergangenheit notwendig und sind es wohl auch heute noch ab und zu, da fallen mir besonders die kleinen Terrier und Dackel ein, die in Fuchsbauten, etc. eingesetzt werden. Ein großer Hund würde da gar nicht reinkommen.

  • Ich hatte erst nen größeren Hund, kniehoch und habe nun einen kleinen von 35cm Höhe. Dafür is er fast 60 cm lang und ist von der Statur her, überhaupt nicht zerbrechlich. Ich habe bei Begegnungen mit anderen Hunden so gar keine keine Angst, dass meinem Hund etwas passieren könnte. Ich denke soweit gar nicht. Ich mache mir generell über Eventualitäten recht wenig Sorgen, bin bei meiner Tochter auch nicht "zimperlich".
    Außerdem is mein Hund sehr flink und hat schon einige Angreifer einfach abgehängt. Er kommt dann zu mir und ich versuche ihn so gut es geht zu schützen.
    Mein erster Hund war auch gut zu händeln, allerdings ist mein Kleiner einfach praktischer. Eigentlich bei Allem. Außer natürlich bei der Streichelhöhe, die is nicht optimal. Denn bei einem großen Hund muss man sich eben nicht bücken, um ihn zu streicheln... :D
    Das Entscheidende daran, dass wir nun einen kleinen Hund haben, war einfach der Punkt, dass unsere Verwandtschaft 800km weit weg wohnt und wir sie mehrmals im Jahr besuchen fahren und da muss der Hund eine praktische Größe haben, damit wir alle es bei einer Reise mit öffentl. Verkehrsmitteln entspannter haben. Ich denke mit einem kleinen Hund verreist es sich da leichter... :???:

    Mein Hund ist ein Spitzmischling und daher von Natur aus eigentlich schon sehr wehrhaft und unerschrocken. :smile: Und er hat Stimme und zwar wie ein Großer.

  • Nein, die Kleinhunde sollen nicht größer werden, aber ein Rempler hat mmn nichts mit unerzogen zutun, sondern Schäferhunde (mal als Beispiel) spielen anders, körperbetonter als ein Windhund.
    Das ist einfach so und macht den Schäfer noch lange nicht unhöflich. Aber die Windi-Mixhündin meiner Mum hat mit ihren 55cm und den 29 kg meinem Wilden was entgegenzusetzen und nein, Schäferhunde müssen nicht plötzlich sanfter werden, nur damit es ein viel zu kleingeratener Hund überlebt.
    (denn ich halte nichts von Toy - oder Teacupzuchten, ein normale Chi hat durchaus so 5kg und dann ist das auch kein Problem)

  • Zitat

    Nein, die Kleinhunde sollen nicht größer werden....


    Die Kleinhunde vielleicht nicht, aber die Ultraminis durchaus. Ich finde die Züchtung von 2-3 kg Hunden so verwerflich wie die von Kolossen mit 90-100 kg.

    Übrigens finde ich, grad die Windis spielen oft recht rüplig körperbetont - die hier rumflitzenden Whippets sind meist zu heftig für Hunde vergleichbarer Gewichtsklasse. Sie sind eher zu rüplig für ihren zarten Bau. Das ist ja auch das Problem selbstbewusster Kleinsthunde: ihnen kann eine ganz normale hündische Geste ein gebrochenes Rückgrat eintragen, da hilft die beste Hundesprache nicht. Kommt leider gar nicht so selten vor. :sad2:

  • Zitat


    Die Kleinhunde vielleicht nicht, aber die Ultraminis durchaus. Ich finde die Züchtung von 2-3 kg Hunden so verwerflich wie die von Kolossen mit 90-100 kg.

    Übrigens finde ich, grad die Windis spielen oft recht rüplig körperbetont - die hier rumflitzenden Whippets sind meist zu heftig für Hunde vergleichbarer Gewichtsklasse. Sie sind eher zu rüplig für ihren zarten Bau. Das ist ja auch das Problem selbstbewusster Kleinsthunde: ihnen kann eine ganz normale hündische Geste ein gebrochenes Rückgrat eintragen, da hilft die beste Hundesprache nicht. Kommt leider gar nicht so selten vor. :sad2:

    Genau das mein ich ja, da ist doch der normal gewachsene Schäferhund nicht Schuld, dass es solch kleine Hunde gibt, die einen Pfotenhieb nicht überstehen...
    Und mit Windhund meinte ich die 9 Jährige Dame meiner Mum, die mag einfach nicht angerempelt werden, sondern steht eher auf Laufspiele.
    Und die einjährige Dobidame ist sogar meinem Schäfertier einiges zu wild und die hätte einen Kleinsthund plattgetrampelt, einfach so. :/

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