Hund während dem Studium??

  • Hallo,
    ich möchte nächstes Jahr gerne ein Studium in Tiermedizin anfangen und überlege mir, da ich sehr oft alleine wäre, einen Hund anzuschaffen.
    Die Mietwohnung in der ich bereits wohne ist im Erdgeschoss, hat 75qm und liegt in der Nähe eines grosen Parks. Auserdem sind Hunde in allen grösen erlaubt. Nun habe ich mir überlegt ob da eine Deutsche Dogge geeignet wäre?
    Denn während den Pausen könnte ich nach Hause fahren und mich um den Hund kümmern und Geld hätte ich auch genug zur Verfügung. Informiert habe ich mich natürlich auch schon ;)
    Was haltet ihr davon? Oder glaubt ihr, dass eine andere Rasse vielleicht besser wäre?
    Lg mingki

  • Bist du sicher, dass du genug Zeit haben wirst? Ich spreche nicht aus eigener Erfahrung, aber Tiermedizin ist doch sehr zeitaufwendig :) ich würde das Studium erstmal anfangen und dann im zweiten oder dritten Semester schauen, wie es läuft. Und überleg dir, wohin du nach dem Studium willst und ob du da auch noch so viel Zeit für den Hund hast :gut:

  • Die Frage ist: Willst du den Hund nur gegen das Alleinesein?

    Wann würdest du dir den Hund den anschaffen wollen? Ich denke, dass Tiermedizin ein aufwändiges Studium ist - kann mich aber irren. Ich würde daher unbedingt abwarten, wie es läuft und wie viele Kurse du besuchen musst. Nicht, dass du oft den ganzen Tag in der Uni hockst...

    Tja und dann hätte ich noch gern gewusst: Wieso unbedingt eine Dogge? (Nicht negativ gemeint) Welche Eigenschaften erwartest du von einem Hund, was möchtest du mit ihm machen?

  • Nunja, es kommt drauf an wie viel Zeit dir für die Erziehung usw. noch bleibt. Und ob du einen Welpen möchtest oder einen erwachsenen Hund, da die Welpen zu Anfang ja nicht alleine bleiben können und es womöglich lange dauern kann, bis der Hund den Tag über alleine und ohne Terz und kaputten Gegenständen in der Wohnung bleibt.

    Ich würde auch zuerst abwarten, wieviele Kurse du besuchen musst und wieviel Zeit dir bleibt.

    Liebe Grüße

  • Hey ho, also ich würde dir auch raten erst ein paar Semester ins Land ziehen zu lassen.
    Ich sehe das an meiner Cousine. Gut, sie studiert Humanmedizin, aber ich denke der Aufwand ist in etwa der selbe.
    Und sie meinte mal zu mir, das sie ihrer Hündin gar nicht gerecht werden könnte, wenn ihr Freund nicht wäre... Er kann dir Hündin nämlich mit in die Uni nehmen! :gut:

    Ich hatte mir als Jugendliche auch geschworen, das ich mir, sobald ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, einen Hund zulege.

    Erst 3 Jahre später zog Buddy bei mir ein, weil ich erst planen musste, bis alles passte und mein Kalb zu mir ziehen konnte...
    Auch sind Freunde, Kommilitonen oder Familienmitglieder wichtiger als man denkt!
    Oder kannst du gewährleisten, dass dein Hund auch dann gut versorgt ist, wenn du mal krank bist oder ähnliches?!

    Das ist jetzt alles nicht böse gemeint und ich möchte dir den Traum „Hund“ sicher nicht ausreden, sondern dir lediglich ein paar Denkanstöße geben... =)

    Liebe Grüße

    Tania

  • Ich studiere selbst Tiermedizin mit 2 Hunden -
    Ich rate dir: Schaff dir den Hund entweder im ersten Semester an (so viel Zeit wie da hast du nie wieder!) oder nach dem Physikum.

    Grade das 2., 3. und 4. Semester sind sehr sehr anstrengend und sehr zeitaufwändig. Da noch eine Hundeanschaffung reinquetschen und dem Hund grundlegende Dinge beibringen, halte ich für ziemlich schwierig.
    Außerdem kommt es darauf an, was für ein "Lern-Typ" du bist. Ich kann mich gut selbst motivieren mich an meinen Schreibtisch zu setzen und Bücher zu wälzen. Dafür gehe ich so gut wie nie in Vorlesungen. Wenn man allerdings sehr gut aus den Vorlesungen lernt und diese braucht, dann sehe ich es mit einem Hund auch recht kritisch.

    Außerdem - aber das ist ja bei jedem Studium so - braucht man immer einen Plan B. Grade Praktika oder auch sehr lange Uni-Tage mit Pflichtveranstaltungen kommen nicht selten vor und wenn man den Hund dann nicht ewig alleine lassen will, braucht man definitiv jemanden, der sich kümmert.

    An sich geht es auf jeden Fall, ich würde mal behaupten, der Großteil aller Tiermediziner hat Hunde. Aber man muss eben mehr planen und organisieren als ohne.

  • Hey,

    ich studiere selber Tiermedizin und ja es ist ein aufwändiges Studium.
    Ich weiß ja nicht an welcher Uni du anfängst?
    Ich habe mir selber im November einen Hund aus dem Tierschutz geholt und das ging am Anfang auch nur, weil ich in einer WG wohne und meine Mitbewohnerinnen mit aufgepasst haben.
    Allerdings komme ich auch jetzt ins 6te semester und wusste vorher wieviel Zeit ich habe.
    Zwei meiner Mitbewohnerinnen haben auch Hunde und bei denen klappt das super.
    Bei mir ist noch das Problem dass meine Hündin nicht alleine bleiben kann. Ich würde deshalb an deiner stelle vielleicht nach einem Hund suchen der das schon kennt, vielleicht von einer Pflegestelle oder so?

    Liebe Grüße

  • Eine Freundin von mir studiert Tiermedizin in München.

    Sie wünscht sich auch einen Hund, sagt aber selber, es wäre absolut nicht machbar. In den Lernphasen ist man zwar viel zu Hause und hat sicher auch mal Zeit für Training und Spaziergänge, aber dann kommen Praktikumsphasen mit stark variierenden Arbeitszeiten oder man ist den ganzen Tag in der Uni.

    Dann funktioniert das nur, wenn man ein wirklich enges Betreuungsnetz in der Hinterhand hat. Ich denke es gibt durchaus Studiengänge wo ein Hund möglich ist.

    Bei dem Tip erstmal ein paar Semester abzuwarten, sollte man bedenken, dass das Studium sich doch auch gegen Ende nochmal stark verändern kann.

  • Zitat

    Bei dem Tip erstmal ein paar Semester abzuwarten, sollte man bedenken, dass das Studium sich doch auch gegen Ende nochmal stark verändern kann.


    Klar, aber was nutzt es, wenn sie im erstem Semester den Hund gut halten kann und dann im dritten, vierten ... letzten Semester wegen dem Aufwand auf die Schnauze fällt? Der Hund ist doch da und will betreut werden. Auch am stressigen Ende des Studiums.

  • Also ich lerne eigentlich recht schnell und wenn ich mir einen Hund anschaffen würde dann sowieso keinen Welpen. Außerdem habe ich gelesen dass man Doggen gut in einer Wohnung halten kann wenn man oft genug mit ihnen raus geht und sie beschäftigt. Und große Hunde faszinieren mich einfach, möchte nämlich keinen kleinen "Kläffer" ;)

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