Freilauf im Hof - wie aufbauen?

  • Sie müssen keine Angst vor ihr haben. Sie darf ohnehin erst in den Hof, wenn sie gut gehorcht. Wie sie dann auf die Nachbarn reagiert muss man ohnehin testen. Mit angehen meine ich dieses Hochspringen und zum Spielen animieren, so wie sie das auch bei mir und meinen Eltern macht.

    Und ich sehe auch null Unterschied zwischen meinem Hund, der vielleicht die Nachbarn stört und zwischen den Kindern, die mir auf den Nerven rumtrampeln.
    Ich sehe nicht ein, wieso ich mich diesbezüglich einschränken sollte. Solange dann mein Hund hört und ich dabei bin, hat keiner was zu mucken - es ist auch unser Hof.

    Also Tipps, wie ich es anstelle, dass sie primär nicht auf die Straße flitzt?

  • Kann man vielleicht ein Hoftor einbauen? Oder Euren Teil zumindest symbolisch abgrenzen? Flatterband/Strich auf dem Boden/Minizaun? Unsere Hunde gehen mit zum Camping und die Hündin hat nach den ersten 2 Wochen, damals war sie mit 1,5 Jahren ganz neu zu uns gekommen und kannte genau nichts, schnell die Parzellengrenzen herausgehabt und schafft das auch auf jedem Stellplatz sehr schnell (5 Minuten oder so), ohne dass wir die Grenzen mit ihr abgehen müssen, es scheint zu reichen, dass WIR wissen, wo sie sind. Trotzdem kann es passieren, dass sie zu jemandem hinläuft (oft locken Hundefreunde sie halt und dann kann sie schwer widerstehen), deshalb ist sie nie alleine draußen. Ich hoffe, mit dem Kleinen klappt es genausogut.

    Wenn also der ganze Hof allen Menschen gehört, ist es schwierig, glaube ich.

    Und ohne Tor mit Durchgang zur Straße wäre mir zu gefährlich...

    Lg
    Morgana

  • Also ein Tor wäre schlecht machbar, leider... Fänd ich auch am Besten.

    Mit unserem Schäfi gings ja auch imemr, daher dachte ich, dass es mit der kleinen Schnecke ja nun auch gehen müsste. Ich werde mal Flatterband testen, wenns soweit ist. :)

    Weitere Tipps sind gerne willkommen. Und danke schonmal. :)

  • Naja, ich finde es gibt schon noch einen Unterschied zwischen Hunden und Kindern.
    Wenn Deine Nachbarin irgendwann irgendwem sagt, Dein Hund hätte sie angefallen (vielleicht weil er sie freudig begrüßen wollte) kannst Du schlecht entgegnen "ja, aber Ihre Kinder sind auch manchmal laut".

    Der Hund ist eben auch schnell mal weg, wenn sich an entsprechender Stelle beschwert wird, bzw. das Verhalten des Hundes einfach negativ interpretiert wird weil man sich nicht auskennt.
    Von so einem Hund geht finde ich auch eine ganz andere Gefahr aus als von lärmenden Kindern... und das ist meine Meinung OBWOHL ich meinen Hund lieb habe.

    Wir tun hier alles dafür, dass bloß keiner im Haus einen falschen Eindruck vom Hundchen bekommt.
    Vielleicht klappt´s ja tatsächlich mit Flatterband oder so... ch würde es mich halt nicht trauen.

    Liebe Grüße,
    Chrisi

  • Zitat

    Naja, ich finde es gibt schon noch einen Unterschied zwischen Hunden und Kindern.
    Wenn Deine Nachbarin irgendwann irgendwem sagt, Dein Hund hätte sie angefallen (vielleicht weil er sie freudig begrüßen wollte) kannst Du schlecht entgegnen "ja, aber Ihre Kinder sind auch manchmal laut".

    Immer schön Gleiches mit Gleichem vergleichen ;) wenn mir meine Nachbarin sagt, mein Hund hätte heute wieder zwei Stunden gebellt, dann sage ich durchaus, ja, aber Ihre Kinder schreien auch schon seit zwei Stunden. Wenn du von anfallen redest, kann ich das natürlich nicht mit Lärm vergleichen, weil es eine andere Art der Belästigung ist. Aber egal von wem es kommt (Kind oder Hund), beides sollte nicht vorkommen.

    Zitat

    Der Hund ist eben auch schnell mal weg, wenn sich an entsprechender Stelle beschwert wird, bzw. das Verhalten des Hundes einfach negativ interpretiert wird weil man sich nicht auskennt.

    Ja und genau das kritisierte ich. ;)

    Däumelinchen, schau mal, vielleicht hilft dir das? http://www.polar-chat.de/topic_51245.html so in etwa (zweiter Beitrag, unterer Teil) hätte ich das auch vorgeschlagen.
    Hier siehst du, dass es funktionieren kann ;) http://www.youtube.com/watch?v=cx7Af0M_uTU
    Ist aber halt immer ein Restrisiko dabei. Wenn draußen was interessanteres ist, würd ich mich nie drauf verlassen, dass der Hund drin bleibt. Kommt aber wohl immer auf den Hund drauf an, was der für interessant hält oder nicht. Du scheinst ja eine kleine Hibbeline zu haben :D da wär ich doppelt vorsichtig.

  • Die Nachbarn würden sicher nicht behaupten der Hund hätte sie angefallen, wenn er sie nur freudig anspringt. Sie würden ihr Kind wieder 3 Tage lag baden, aber das wars auch.
    Unser Schäfi hat den Kindern auch mal nen Ball gelklaut und sie auch schonmal berührt - das sahen sie nicht soooooooo eng. Sicher, es ist wider deren Religion, aber es gab keinen Stress.
    Prinzipiell tue ich ja auch alles, damit die Schnecke nicht doof auffällt. Und bis sie im Hof laufen könnte, dauert eh noch ne Weile - ich will mich nur rechtzeitig schlau machen.

    Ja, ich hab nen Hibbelchen.
    Danke für die Links. :) Schau ich mir mal näher an.
    Restrisiko ist da, jap... Unser Dicker war auch schonmal weg, wenn ne Hündin in der Nähe läufig war. Ganz sicher ist man vor sowas nicht... Aber ich will sie ja nicht alleine im Hof lassen und könnte sie im Falle des Falles zurückrufen (bis dahin muss ja der Rückruf sitzen).

  • Zitat

    Immer schön Gleiches mit Gleichem vergleichen ;) wenn mir meine Nachbarin sagt, mein Hund hätte heute wieder zwei Stunden gebellt, dann sage ich durchaus, ja, aber Ihre Kinder schreien auch schon seit zwei Stunden. Wenn du von anfallen redest, kann ich das natürlich nicht mit Lärm vergleichen, weil es eine andere Art der Belästigung ist. Aber egal von wem es kommt (Kind oder Hund), beides sollte nicht vorkommen.

    Das sehe ich schon auch so, ich wollte mit dem überzogenen Beispiel einfach verdeutlichen, was ich meine. ;-)


    Ja und genau das kritisierte ich. ;)

    Däumelinchen, schau mal, vielleicht hilft dir das? http://www.polar-chat.de/topic_51245.html so in etwa (zweiter Beitrag, unterer Teil) hätte ich das auch vorgeschlagen.
    Hier siehst du, dass es funktionieren kann ;) http://www.youtube.com/watch?v=cx7Af0M_uTU
    Ist aber halt immer ein Restrisiko dabei. Wenn draußen was interessanteres ist, würd ich mich nie drauf verlassen, dass der Hund drin bleibt. Kommt aber wohl immer auf den Hund drauf an, was der für interessant hält oder nicht. Du scheinst ja eine kleine Hibbeline zu haben :D da wär ich doppelt vorsichtig.

  • Zitat

    Die Nachbarn würden sicher nicht behaupten der Hund hätte sie angefallen, wenn er sie nur freudig anspringt. Sie würden ihr Kind wieder 3 Tage lag baden, aber das wars auch.
    Unser Schäfi hat den Kindern auch mal nen Ball gelklaut und sie auch schonmal berührt - das sahen sie nicht soooooooo eng. Sicher, es ist wider deren Religion, aber es gab keinen Stress.......

    Nachdem die Nachbarn da doch Toleranz zu zeigen scheinen, würde ich einfach am Rückruf arbeiten, und dann aufpassen - wenn die Nachbarn aus dem Haus kommen, sofort den Hund herrufen. Muß man halt öfter trainieren, daß dann quasi das Erscheinen der Nachbarn gleichbedeutend ist mit "Zu-Frauchen-Gehen". Erfordert in der ersten Zeit natürlich Aufmerksamkeit von Dir, wenn Du mit dem Hund draußen bist, aber da gewöhnt sich der Hund schon dran, die nicht zu begrüßen.

    Zusätzlich würde ich den Nachbarn zeigen, wie sie den Hund abblocken können, falls der Hund doch mal hinrennt, und sich für den Hund uninteressant machen können (Körpersprache: Handflächen entgegenstrecken und damit "bleib weg" zeigen, wegdrehen, den Hund nicht anschauen beim Vorbeigehen, Kinder eben NICHT rennend und kreischend oder gar ballspielend im Hof -dafür gibts Spielplätze- etc....). Ansonsten evtl. zeitlich absprechen: wenn Du z.B. im Garten grillen möchtest (mit Hund) und dabei nicht immer auf den Hund gucken möchtest, vorher Bescheid geben.

    Evtl. noch beim Grillen dem Hund z.B. einen Bereich zuweisen, in dem er laufen kann (lange Laufleine, oder Decke in ne bestimmte Ecke legen, wo er dann zu bleiben hat).

    Das wären so meine spontanen Ideen, das umzusetzen.
    LG,
    BieBoss

  • Hallo,
    ich würde dir dringend davon abraten, den Hund unbeaufsichtigt zu lassen, wenn in der Nähe eine Straße ist.
    Mein Seelenhund wurde vor 1,5 Jahren überfahren, sie war fast drei und lebte von Anfang an in diesem Haus. Und sie wusste auch, dass die Straße tabu ist.
    Der Katze konnte sie dann aber doch nicht widerstehen.
    Du weißt einfach nicht, welchem Reiz sie dann doch irgendwann nicht mehr widerstehen kann. Auch wenn sie die Grenze kennt. Hunde sind nun mal Lebewesen und keine Maschinen.
    Du könntest sie, auch mit Rücksicht auf deine Nachbarn an eine Laufleine legen. Dann kann sie nicht weg und die Nachbarn wissen um ihren Radius und ihr könnte für ein paar Minuten auch mal ohne Sorge aufs Klo oder telefonieren.
    Liebe Grüße
    Nele

    PS: Moff war nicht mal alleine draußen, ich und ihre Besitzerin standen neben ihr als sie durchgestartet ist.
    Der Knall, ihr Aufjaulen und die entsetzliche Stille danach werde ich nie mehr aus meinem Kopf kriegen. Und ich möchte so was auch nie mehr erleben müssen.

  • Manchmal ist Mensch wohl nicht flott genug, es geht ja auch teilweise so verdammt schnell... :(
    Tut mir jedenfalls sehr leid, Tuuka... Das war bestimmt richtig furchtbar.

    Vielleicht leg ich sie wirklich erstmal an die Schlepp. Sie muss sich ja ohnehin erst an die neue Situation ("Waaaaah, ich darf im Hof spielen...") gewöhnen. Alles Weitere muss man vermutlich abwarten.
    Entweder es wird was, oder eben nicht... Ansonsten darf sie eben nur an der Schlepp mit raus...

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