Ist in diesem Falle ein Zweithund empfehlenswert?

  • Hallo ihr Lieben,

    und zwar geht es um meinen Hund Murphy. Er ist 7 Monate alt und mein Schatten. Er läuft mir immer hinterher und ist sehr auf mich fixiert. Vor Fremden hat er immer Angst und es dauert bis er warm wird.
    Ich habe ihn von einer Frau mit 3 Kindern und Katze, mit denen er sich super verstanden hat. Bei anderen Hunden freut er sich immer tierisch und will sofort spielen und wenn sie dann weiter gehen, will er am liebsten hinterher und quitscht wie ein kleines Schweinchen am Spieß ;)
    Jetzt überlege ich, da er ja ab und zu doch mal alleine bleiben muss, ob ich ihm nicht einen Kumpel hole. Ich hab auch schon einen ins Auge gefasst und bin auch schon mit den Besitzern in Kontakt (4 Jahre alter Chi, aber noch sehr verspielt), aber irgendwie bin ich mir noch ein bisschen unsicher, da mein Kleiner ja so auf mich fixiert ist. Nicht dass er nachher eifersüchtig und traurig ist oder so... Aber andererseits sind Hunde ja eindeutig Rudeltiere...

    Deswegen würde ich mal gerne Eure Meinung dazu hören... :hilfe:

  • hallo,
    zu einem 7 monate alten hund würde ich keinen zweiten nehmen. warte erst mal, bis dein hund erwachsen geworden ist, keine nennenswerten baustellen mehr hat.

    gruß marion

  • Hallo,

    wie lange ist Murphy den schon bei Dir ?
    Wenn Murphy eher unsicher ist und Dich wie ein Schatten verfolgt, dann sieht es so aus, dass Du ihm die nötige Sicherheit bietest, die er anscheinend braucht. Ein zweiter Hund wird dieses sehr wahrscheinlich nicht verändern.
    Ich denke daher, dass ein Zweithund für diese Situation keine Lösung ist. Besser wäre zunächst ein Training, in dem Murphy lernt, dass die Welt nicht untergeht wenn Du für einen Moment ohne ihn verbringst.

    Grüße Gunnar

  • Hallo,
    ich finde auch, dass dein Hund sehr unsicher zu sein scheint und mit 7 Monaten ist er ja auch noch nicht mal durch die Pubertät durch. Da kann noch einiges auf dich zu kommen,.
    Leider orientieren sich Hunde auch an den negativen Charakterzügen und Eigenheiten des zweiten Hundes, daher könnte es dir passieren, dass dein unsicherer Hund sich jeden Blödsinn vom anderen abguckt.
    Ich würde also abwarten bis dein Hund einen gefestigten Charakter hat und durchs gröbste durch ist.
    Außerdem sind zwei Hunde genauso allein wie einer, wenn Frauchen nicht da ist.
    Die meisten Hunde spielen auch nicht miteinander wenn die Bezugsperson weg ist, von daher würde ein zweiter Hund in der Hinsicht kaum etwas ändern.

  • Deinen ZweithundGedanken in allen Ehren...ein Hundekumpel wird nicht eure Probleme lösen (können)...

    alle "Baustellen"....und zwar ringsrum...solltet ihr zwingend notwendig ersteinmal für euch abarbeiten!!! step by step...er hatte wohl nicht wirklich gute Grundvauraussetzungen bei seinem ersten Beistzer...gib ihm die Zeit die er benötigt...er ist noch soo jung!!!

    Ein Zweithund löst sicherlich in keinster Weise irgendwelche "Problemchen" die jetzt und hier vorhanden sind...sobald dein Kleiner sich mit dir/euch stabilisiert hat, alles gelernt hat und ihr eine gute Vertrauensbasis geschaffen habt, er all die Dinge verinnerlicht hat die euer Zusammenleben incl. den Ablauf im Alltag betrifft, maximal ab diesen Zeitpunkt könnte man über einen Hundekumpel nachdenken...hilf ihm seinen Weg zu gehen ohne einen Spielgefährten...denn..damit ist es längst nicht abgetan!

  • Danke für Eure Antworten :) Ich denke dann werde ich das auf jeden Fall erstmal lassen...
    Am Mittwoch bin ich mit Murphy das 1. Mal in der Hundeschule. Die Trainerin sagte mir, dass man dieser Unsicherheit auch schon damit etwas entgegen wirken kann, in dem er eben Grundkommandos lernt. Denn hören tut er nur, wenn grad nichts Interessanteres in der Nähe ist ;)

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