Plötzliche Angst
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Hallo Ihr lieben,
Ich habe ein grosses Fragezeichen im Gesicht: Meine Lili, 9 Monate alt, ist ganz plötzlich super ängstlich und zwar hauptsächlich in unserer Wohnung.
Sie ist normalerweise eine fröhliche quirlige Hundedame, die sich über alles freut, sehr neugierig ist und wirklich sich sehr wohl gefühlt hat. Allein bleiben mag sie nie so gern, aber da gibt es auch schlimmere Fälle. Sie jaulte nur ein enig...
Sylvester war ihr erstes. Da bin ich mit ihr zuhause geblieben. Sie hatte schon ein wenig Angst, aber ich denke, ich hab sie beruhigen können. Um Mitternacht sind wir dann von Fenster zu Fenster gehüpft und haben geschaut, was da so einen Krach macht. Sie stand auch mit normaler Rutenhaltung neben mir und hat neugierig geguckt.Anders in letzter Zeit war, dass ich nen paar Tage krank war und zwar mich mit ihr rausgeschleppt habe, demk auch genügend, aber hier drinnen mich weniger um sie gekümmert habe.
Ausserdem hat sie Weihnachten Frischfleisch bekommen und Sylvester nen riesigen Knochen. Das Futter habe ich auch umgestellt, da sie das alte Welpenfutter nicht mehr gegessen hat. Beides ist und war Trockenfutter. Einmal royal Canin, das neue Majestic.Sie niest ganz häufig und hat auch noch Durchfall. Allerdings auch immer wieder festen Stuhl zwischendurch. Das so seit 3 Tagen.
Ich habe sie gestern 10 min allein gelassen im Wohnzimmer. Sonst bleibt sie allein in einem kleinen Zimmer, dass ich Hundesicher gemacht habe. Danach fing es an, richtig schlimm zu werden, denn seitdem weicht sie mir nicht mehr von der Seite. Sie krabbelt auf meinen Schoss, sitzt nur zu meinen Füssen, will keine 10cm von mir entfernt sein. Alle, diesie kennen bestätigen mir, dass sie sehr ängstlich ist. Ich steigere mich also nicht nur da rein... ;-)
Wenn wir draussen sind, geht es eingermassen, aber sie ist auch da extrem zurückhaltend. Heute in der Hundeschule wich sie mir auch kaum von der Seite. Sonst ist sie ne kleine Krawallschwester, die ich kaum rangerufen bekomme, weil sie so viel tobt... :-)
Ich hab auch das Gefühl, dass sie sich nach dem Gassi gehen fast streubt, wieder in die Wohnung zu gehen.... Gaaaanz seltsam.
Ich war auch schon beim Arzt mit ihr, aber die konnte nichts feststellen und hat Valium gespritzt und dann Beruhigungstabletten mitgegeben.
Sie ist mein erster Hund und ich habe keine Erfahrung damit. Ich mach mir Gedanken un würde es gern verstehen, optimalerweise sie wieder beruhigt bekommen...
Habt Ihr irgednwelche Ideen?Ach, sie hatte 3 winzige Stacheln unterm Kiefer. Die hab ich grad erst entdeckt. Fühlten sich fast an wie Barthaare. Die habe ich grad rausgezogen...
Wenn Ihr noch mehr Infos braucht, ich beschreib Euch alles....! ;-)
Danke schon einmal im Voraus fur Eure Hilfe!!!
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5. Januar 2012 um 00:33
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Hallo!
Erst einmal: junge Hunde kommen, teilweise mit Eintritt der Pubertät, in eine sogenannte "Unsicherheitsphase" rein. Da kann es vorkommen, daß alles, was eigentlich "normal" und bekannt ist, plötzlich zu wahre Monster mutieren.
Straßenlaterne auf der anderen Straßenseite = unheimlich
Mülltonne im Hof = unheimlich
geparkte Autos = haben doch nie dort gestanden!
und so weiter...
Das könnte eine Erklärung zu ihrem Verhalten sein.Es könnte allerdings auch sein, daß Du ihr unabsichtlich etwas "falsches" beigebracht hast.
Und zwar mit Deiner Aktion am Silvester.ZitatSie hatte schon ein wenig Angst, aber ich denke, ich hab sie beruhigen können.
Wie hast Du sie denn beruhigt, wenn ich mal fragen darf?
ZitatUm Mitternacht sind wir dann von Fenster zu Fenster gehüpft und haben geschaut, was da so einen Krach macht. Sie stand auch mit normaler Rutenhaltung neben mir und hat neugierig geguckt.
Jetzt kommen wir zu dem Teil, wo ich denke, daß Du ihr etwas "falsches" beigebracht hast.
Das ist nur eine Vermutung meinerseits, eine Theorie. Die muß also nicht stimmen.
Also, wäre es möglich, daß Du durch Deine Aktion, eventuell warst Du dabei sogar noch unsicher, ganz bestimmt aber aufgeregt, "gezeigt" hast, daß da was nicht "in Ordnung" ist.
Klar, das alles ist draußen passiert, aber Du hast in der Wohnung "Theater" gemacht.
Mein Gefühl sagt mir, daß Du ihr aus Versehen vermittelt hast, daß die Wohnung nicht mehr sicher ist
ZitatIch hab auch das Gefühl, dass sie sich nach dem Gassi gehen fast streubt, wieder in die Wohnung zu gehen.... Gaaaanz seltsam.
Nicht, wenn das, was ich weiter oben beschrieben habe, tatsächlich zutreffen würde.
Hier aus der Ferne, also am Computer, kann man da schlecht helfen.
Ich persönlich würde Dir raten, da Du ja sowieso schon in einer Hundeschule bist, sprich Deinen Trainer mal auf das ganz spezielle Problem an. Er sollte Dir helfen können. Er könnte sich das bei Euch Zuhause anschauen. Ein Trainer vor Ort kann viel mehr sehen, Dir einiges erklären und auf jeden Fall gute Tipps geben, wie Du das Problem in den Griff bekommen kannst.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo SheltiePower,
Viiiielen Dank für Deine Antwort. Was Du da schreibst kann wirklich sehr gut angehen. Sie springt nämlich jetzt auch immer zu den Fenstern, sobald ein Auto auf den Hof fährt oä. Ich hab sie beruhigt, indem ich fröhlich gesagt hab, dass alles gut ist. und ich war definitiv unsicher und dazu noch immer ein wenig krank, hab mich also eh nicht so gut gefühlt.
Wie bringe ich ihr denn wieder bei, dass hier alles gut und sicher ist? Hast Du da Tipps für mich?
Die Hundetrainer in der Hundeschule meinten, ich soll einfach so sein wie immer und das wird sich dann irgendwann legen.
Liebe Grüsse und nochmals Danke!!!
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Ups,
nicht mitbekommen.Also, das ist jetzt etwas schwer zu sagen.
Wie gesagt, man sitzt hier vor dem PC, könnte nur Vermutungen abgeben.
Und, ohne den Hund und Dich zusammen in Aktion sehen zu können, ist es schwierig.Falls Du es tatsächlich unbewußt "gefördert" hast, daß sie "Angst haben muß", sollte es wohl weggehen, indem Du Dich jetzt so normal wie möglich benimmst.
Wenn es aber "nur" die Unsicherheitsphase ist, hilfst Du ihr eher, indem Du ihr die Gelegenheit gibst, daß es "nichts schlimmes" ist. Laß sie schnüffeln, selbst testen, daß diese Gegenstände harmlos sind.
Ist es eine Kombination von beidem, dann wirst Du Dich wohl wieder etwas leicht anders verhalten müssen.
Du solltest auch lernen, und ich weiß, es hört sich jetzt leichter an, als es getan ist, souveräner zu werden. Trete ruhig und vor allem gelassen auf. Zeige Deinem Hund, daß Du alles regelst. Daß Du sie beschützt.Leichter für Euch zwei wäre es, in meinen Augen immer noch, wenn ein Trainer vor Ort sich das Ganze anschaut.
Dann kann er Dir gleich Trainingstipps geben.Was in der Wohnung noch "unheimlich" sein könnte:
- Kühlschrank, Gerfrierschrank
- Fußbodenheizung
- Nachbarn (Getrampel von Füßen, laute Stimmen, Arbeitsgeräusche)
- Handwerker, die ein und aus gehen, wenn es auch nur in anderen Wohnungen ist
- Baustellenlärm
Wenn Du nicht alleine leben solltest, könntest Du ja Deine(n) Partner(in) / Mitbewohner(in) bitten, während Du mit dem Hund Gassi gehst, ein paar Leckerchen in der Wohnung zu verteilen.
So wäre die Ankunft zu Hause eventuell ein schönes Ereignis für Deinen Hund.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo,
ich glaube auch, dass sie sich wegen des Feuerwerks so verhält.
Gerade in dem Alter wo sie jetzt ist, sind sie oftmals eh etwas ängstlicher neuen Sachen gegenüber.An Deiner Stelle würde ich mich in der Wohnung so verhalten wie immer und draußen, wenn sie Angst vor igendwelchen Sachen zeigt, ihr die Möglichkeit geben diese zu erkunden wenn sie denn möchte.
Wenn sie nicht möchte, dann kannst selbst zu diesen Objekten gehen und ihr so zeigen, dass sie nicht gefährlich sind. Nur keinen Zwang ausüben und nicht übertreiben, denn das kann auch nach hinten losgehen.Gib ihr etwas Zeit und schau wie sich das entwickelt.
Liebe Grüße
Steffi
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Sehe es ähnlich, wie meine Vorschreiber. Du hast die Knallerei verstärkt und zu viel Tamtam drum gemacht. Nächstes Silvester solltest du es anders handeln. Nun ist es zu spät und du solltest dich ganz normal verhalten und sie nicht noch besonders trösten oder so.
Aber mal was OT: Warum um alles in der Welt ziehst du dem Hund die Barthaare raus?!?!?!

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