Brauche dringend Hilfe!!!!

  • Hallo,

    ich heiße Theresa und bin 17 Jahre alt. Ich habe zwei riesen Probleme. Am besten ich fange gleich mal an...

    Vor sechs Jahren habe ich einen kleinen Yorkshire Terrier bekommen (er wiegt ausgewachsen 2 kg).... Vor 3 Jahren ist dann noch ein Hund dazu gekommen, der der ganzen Family gehört. Er ist ein großer Labrador-Pudel Mischling.Der kleine ist der Chef und das akzeptiert der große auch. Aber trotzdem wird er,seit er hier ist,weiterhin von meinem Yorkie türanisiert.
    Meistens läuft das dann so ab, dass Jacko (so heißt mein Yorkie), den großen anspringt und ihn einfach so beißt oder zwickt, und das ein paar Mal und ganz ohne Vorwarnung.
    Es gibt Tage, da ist es richtig schlimm...und es ist ja ohnehin schon gefährlich für ihn. Ich möchte ja nicht, das es irgendwann mal schlimmer endet. :verzweifelt:

    So und jetzt zu dem zweiten Problem.
    Das hat mit dem großen Hund zu tun....
    Bekanntlich sind Labradors ja Alles-Fresser. Das ist unserer auch, er frisst wirklich alles mit Verpackung usw. Irgendwann haben wir dann mitbekommen wie er das anstellt, er macht die Türen auf.
    Mittlerweile ist es so, das er weiß wenn die Familie zu Hause, dann mache ich das nicht.
    Wenn wir nicht zu Hause sind würde er aber jede Chance nutzen, an etwas essbares zu kommen.
    Deshalb machen es meine Eltern so, dass wenn sie arbeiten sind er tagsüber in einen Zwinger gesperrt wird.
    Kann man das Problem nicht auch anders in den Griff bekommen?

    So nun bin ich fertig und hoffe auf eure Ratschläge und Tipps. Vielleicht könnt ihr ja weiterhelfen...

    LG Jacko94

  • Warum kann man denn nicht einfach die Küchentür abschließen und alles essbare unzugänglich machen? Ich finde es nicht schön, dass ein Hund den ganzen Tag in einem Zwinger eingesperrt ist. Wo bist du denn nach der Schule?

  • mein vater ist so jemand der die Räume nicht abschließt, und das wird er auch wegen eines Hundes nicht tun.
    Ich gehe in einem Internat zur schule und bin dementsprechend nicht oder selten zu Hause.

  • Ihr könntet versuchen, die Türklinken hochzustellen. Bei manchen Hunden reicht das schon, bei meiner leider nicht, hier hilft auch nur abschließen :roll: Oder zusätzlich ein Kindergitter in die Tür klemmen als Barriere.
    Ehrlich gesagt kann ich deinen Vater da aber nicht verstehen. Es ist ja nicht nur lästig, sondern kann unter Umständen auch gefährlich für den Hund sein (vor allem, wenn er die Sachen samt Verpackung isst!).. da sollte das Verantwortungsbewusstsein doch über der eigenen Bequemlichkeit stehen, mal den Schlüssel rumzudrehen!

  • Eine Freundin von mir hatte einen Boxer, der auch Türen geöffnet hat. Die haben kurzerhand alle Klinken durch so Knaufe ausgewechselt, die man drehen muss, um die Tür zu öffnen. Das können Hunde nicht ;)

  • Zu Deinem ersten Problem.
    Deine Angaben müssten genauer sein. Wie läuft das Ganze ab? Für jedes Verhalten gibt es einen Auslöser, finde ihn. Wie verhälst Du Dich? Wie reagierst Du?

    zweites Problem:
    hier könnte man mit indirekter Bestrafung arbeiten. Indirekt deshalb weil der Hund die unangenheme Erfahrung nicht mit Dir in Verbindung bringt. Präpariere Futter z.B. mit Chillipulver oder Cayennepfeffer, es schadet nicht, dein Hund findet es unangenehm und meidet es.
    Oder baue einen Turm aus Büchsen, provoziere diese Situationen, springt dein Hund darauf an und holt sich Futter bringst Du mit Hilfe einer schnur den Turm zum einstürzen. Natürlich darf dich dein Hund nicht bemerken.
    Man wendet diese Art der indirekten Bestrafung bei der Ausbildung von Behindertenbegleithunden an, denn sie müssen ein sicheres Meideverhalten für bestimmte Situationen erlernen.

    LG
    Jens

  • Zitat

    Präpariere Futter z.B. mit Chillipulver oder Cayennepfeffer, es schadet nicht, dein Hund findet es unangenehm und meidet es.


    auja, gerne gesehen...
    den Hund durch Schärfe die Schleimhäute reizen/verbrennen, damit er auch blos brav ist

    sorry, aber das ist pervers

  • Zitat


    Man wendet diese Art der indirekten Bestrafung bei der Ausbildung von Behindertenbegleithunden an, denn sie müssen ein sicheres Meideverhalten für bestimmte Situationen erlernen.

    Stammt nicht von mir!
    Es kommt auch auf den Hund an, sicher reagiert einer sensibler als andere, wichtig ist das man den Hund davor bewahrt alles in sich reinzufressen. Wobei ich anmerken möchte das auch hier sicher nicht alles der Idealernährung des Hundes entsprechen dürfte und er sich innerliche Schäden zuziehen könnte (Nieren- , Leberschäden o.ä.).

    Für alternativ Methoden bin ich offen und gespannt, man lernt nie aus.

    LG

  • Zitat

    Präpariere Futter z.B. mit Chillipulver oder Cayennepfeffer, es schadet nicht, dein Hund findet es unangenehm und meidet es.

    Es schadet nicht?
    Sorry, solche Tipps sind aus meiner Sicht abartig und wer sowas tut, dem gehört der Hund weggenommen!

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