Brauche unbedingt euren Rat :-(
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Guten Abend oder besser gesagt guten Morgen,
ich konnte mal wieder nicht einschlafen weil ich mir nur Gedanken mache und bin durch google auf euer nettes Forum gestoßen und hoffe einfach mal das ihr mir weiterhelfen könnt...
Ich muss ein bisschen weiter ausholen. Hoffe das, dass kein Problem ist.
Ich habe am 14.07.2009 meinen ersten Hund bekommen ( Jack-Russel- Pinscher Mix). Ich wollte schon als ich klein war immer einen Hund haben. Ich habe ihn verwöhnt und ihn jeden Tag meine liebe geschenkt er war für mich eigentlich wie ein Kind mein ein und alles. Er war überall mit dabei, ich bin mit ihn durch dick und dünn gegangen wenn es mir schlecht ging wa er für mich da. Ich hatte wirklich eine sehr sehr starke Bindung zu ihn.
In der Nacht vom 13 .7 auf den 14-7.2011 ist er abgehauen. Er kam unter tragischen Umständen ums leben. Er wurde angefahren. Die Frau die ihn auf dem gewissen hat, hat meinen kleinen Racker nicht geholfen sie hat ihn stattdessen hinter eine Hecke gelegt/geschmissen. Wo er dann einsam im kalten Regen verstorben ist.....
Ich habe jetzt schon wieder Tränen in den Augen wenn ich das hier so schreibe... Für mich brach einfach eine Welt zusammen...Im Haus war es leer. Er hat einfach gefehlt...
Ich konnte es einfach nicht mehr Aushalten und ich habe mir am 28.7.11 einen neuen Hund zugelegt (für viele mag das zu früh sein aber ich konnte diese leere nicht mehr ertragen)
Gesagt getan der neue Familien zuwachs war da. (Jack-Russel-Dackelmix)
Ich habe die ganzen Liebe die Ich in meinen ersten Hund gesteckt habe nun auch versucht meinen neuen Hund zu geben. Aber ich habe mittlerweile das Gefühl das ich einiges Falsch gemacht habe...
Ich habe fast gar keine Bindung zu Ihn sondern der Hund hat eher die Bindung zu meiner Schwester.
Ich bin zwar da für Ihn aber mehr auch nicht. Er hat z.B. sein Körbchen bei mir im Zimmer stehen und wenn wir dann Abends zu Bett gehen wollen läuft er durch das Zimmer kratzt an der Tür und will zu meiner Schwester..Auf mich hört er so gut wie gar nicht. Sein beißen (welpen beißen ja ab und an mal beim spielen ) konnte ich ihn nicht abgewöhnen. Er ist am 23.05.2011 geboren. Ich meine er ist ja nun schon fast 8 Monate alt.
Wir haben vor unserer Heizung einen kleinen Hocker stehen. Wo er sich dann ab und an mal hinlegt und einschläft. Will ich ihn Hochnehmen und in sein Körpchen legen wird er richtig aggressiv. Er knorrt bellt und schnappt nach mir.
Nimmt meine schwester ihn aber hoch dann ist alles okay. Sie wird dann erst einmal freudestrahlend abgeleckt.Vor kurzem ist er bei mir auf den Schoss gespungen, Ich war total überrascht und habe mich gefreut. Aber nein meine Freude war nur von kurzer Dauer er hat mich angepinkelt.
Bei mir und meiner Mutter rammelt er seit neusten das Bein ab und sagt man zu Ihm "aus" dann bestärkt ihn das noch mehr. Bei meiner Schwester macht er das nicht.
Auch wenn Sie mal weggeht sucht er sie. Und ist nur am jaulen.
Ich habe meinen Hund nichts getan. Woher kommt das ? Was kann ich machen? Was mache ich falsch ? Wie komme ich an ihn ran ?
Es veletzt mich schon sehr weil so wollte ich das eigentlich nicht haben :-(..
Liebe Grüße
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3. Januar 2012 um 05:15
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Brauche unbedingt euren Rat :-( - Vor einem Moment
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Zitat
Woher kommt das ? Was kann ich machen? Was mache ich falsch ? Wie komme ich an ihn ran ?
Moin, moin,
es wird jetzt nicht unbedingt das sein, was Du als Antwort lesen möchtest - aber: Versuch einfach, Deinen Hund auch wie einen HUND zu behandeln.Wir alle hier "lieben" unsere Hunde, ganz ohne Frage, aber Hunde sind mit dem, was man im Allgemeinen unter menschlichen Liebesbeweisen zu verstehen hat, schlichtweg überfordert.
ZitatIch habe ihn verwöhnt und ihn jeden Tag meine liebe geschenkt er war für mich eigentlich wie ein Kind mein ein und alles
Du musst keinen "kleinen Prinzen" aus Deinem Hund machen, damit Ihr eine gute Bindung miteinander entwickeln könnt. Ganz im Gegenteil! Stattdessen ist es für einen Hund wichtig zu wissen, welche Regeln gelten, wer diese aufstellt, wer Eurer Mensch-Hund-Team anführt.ZitatAuf mich hört er so gut wie gar nicht. Sein beißen (welpen beißen ja ab und an mal beim spielen ) konnte ich ihn nicht abgewöhnen.
Das könnte schlichtweg daran liegen, dass er Dich sowohl gar nicht versteht, als auch, Dich als Ansprechpartner nicht so recht für voll nimmt. Damit meine ich nicht den so populären Dominanz-Kram oder das Alpha-Gedöns, sondern einfach, dass Du mit dem Hund auf eine viel zu menschliche Art kommunizierst und er einfach gar keine Chance hat, zu verstehen, was Du von ihm willst. Eitwas provokativ formuliert - warum sollte ein Hund Kommandos von jemandem befolgen, der doch bloss dazu da ist, ihm - dem Hund - die Pantoffeln nachzutragen, ihn mit kleinen Häppchen zu verwöhnen und hinter ihm her rennt, um um die Hundeliebe zu "buhlen".... klingt fies, ich weiss, aber Dein Hund hat gar keinen Grund, Dir in irgendeiner Art und Weise entgegen zu kommen - Du rennst ja schliesslich den halben Tag hinter ihm her....
Da wäre einfach mal der grundsätzliche Umgang mit dem Kerl zu überdenken, z. B. indem Du Dich mitsamt Hund mal in die Hände einer guten HuSchu begibst und Dir Tipps und Hilfestellung zum allgemeinen Umgang mit dem Hund holst.ZitatWill ich ihn Hochnehmen und in sein Körpchen legen wird er richtig aggressiv. Er knorrt bellt und schnappt nach mir.
Nimmt meine schwester ihn aber hoch dann ist alles okay. Sie wird dann erst einmal freudestrahlend abgeleckt.Das tragische Schicksal der kleinen, handlichen Hunde ist es, dass viele Menschen, die nicht mal ansatzweise auf die Idee kämen, eine Dogge durch die Gegend zu tragen, dies mit kleinen Hunden einfach tun.
Aus dem Schlaf gerissen zu werden, ist für viele Hunde schon schlimm genug, plötzlich verlieren sie dann noch den Boden unter den Füßen, weil sie hochgenommen werden...aus Hundesicht eine Katastrophe. Der riesige Mensch beugt sich in extrem bedrängender Weise über den Hund, nimmt ihn hoch und trägt ihn durch die Gegend - um da in keinster Weise abwehrend zu reagieren, muss ein Hund schon verflixt hart im Nehmen sein. Bei Deiner Schwester mag es hinhauen, weil der Kerle zu ihr ein etwas anderes Verhältnis hat. Wirklich toll wird er das auch bei Deiner Schwester nicht finden.
Kann der Hund denn nicht selber laufen - oder kann er nicht einfach da schlafen, wo er möchte? Wenn er unbedingt woanders schlafen soll, warum ruft man ihn nicht und läßt ihn mitgehen oder schickt ihn da hin, wo er schlafen soll?ZitatVor kurzem ist er bei mir auf den Schoss gespungen, Ich war total überrascht und habe mich gefreut. Aber nein meine Freude war nur von kurzer Dauer er hat mich angepinkelt.
Das kann alle möglichen Ursachen haben - vielleicht hast Du Dich, eben weil Du Dich über die Kontaktaufnahme durch den Hund so gefreut hast, (ich übertreib jetzt extra mal...) halb über ihn geworfen und ihn umarmt und geknuddelt?
Dann könnte er sich vor Schreck oder Stress eingepieselt haben, z. B.ZitatBei mir und meiner Mutter rammelt er seit neusten das Bein ab und sagt man zu Ihm "aus" dann bestärkt ihn das noch mehr. Bei meiner Schwester macht er das nicht.
In den seltensten Fällen ist diese Rammelei tatsächlich sexuell motiviert. Meist steckt eine Übersprungshandlung dahinter. Euer Hund ist grad in einem Alter, in dem er nichts dringender braucht, als klare Regeln, einen Rahmen innerhalb dessen er genau weiss, was er darf und was nicht und menschliche Ansprechpartner, die ihm diesen Rahmen immer wieder geduldig und klar aufzeigen. Das hat auch wieder nix mit dem Dominanz-Kram und dem Alpha-Gedöns zu tun, sondern mehr mit einem guten Chef, wenn man denn menschlich angehauchte Vergleich heranziehen möchte.Ein kleiner, wichtiger Tipp für den Anfang: Renn dem Hund nicht hinterher, sondern mach Dich dadurch für den Hund wichtig, indem Du ihn nicht mit Aufmerksamkeit überschüttest. Ab und an rufst Du ihn zu Dir und DANN, wenn er dann kommt, dann kannst Du ihn knuddeln und streicheln. Und dann, wenn es grad am Schönsten ist, hörst Du wieder damit auf. Dein Hund wird erst einmal so
aus der Wäsche gucken....aber das macht nichts, Du machst Dich für ihn dadurch umso kostbarer. Spargel ist nur deshalb als Delikatesse verschrien, weil es ihn nur saisonal gibt, hätten wir den 3 x täglich auf dem Tisch, Jahr für Jahr, würde er uns bald zum Hals raus hängen...Euer Hund "hängt" grad ziemlich verzweifelt in der Luft - Ihr liebt ihn, aber Ihr schafft es nicht, ihm einen Rahmen zu geben, innerhalb dessen er sich sicher und geborgen fühlen kann. Ihr gesteht ihm einiges an Freiheiten zu viel zu und das überfordert so einen Hund.
Hunde "ticken" in vielerlei Hinsicht anders als wir Menschen. Deshalb tun wir ihnen keinen Gefallen, wenn wir sie nach menschlichen Gesichtspunkten liebevoll, fair und gerecht behandeln. Einen Hund einfach wie einen Hund zu behandeln, bedeutet nicht, dass das nicht auch liebevoll und fair stattfindet, aber es bedeutet, dass man auf eine Art mit dem Hund umgeht, die er auch verstehen kann.
Ich rate Euch dringend, eine Hundeschule zu besuchen - das macht ja auch Spaß und ist nicht nur harte Arbeit und schon gar nichts Schlimmes.
LG, Chris
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Hallo,
ich kann Deinen Kummer verstehen und es tut mir sehr leid was mit Deinem Hund passiert ist. Es ist schwer so etwas zu verstehen...
Die Leere die danach entstanden ist kann ich auch gut nachvollziehen und dass ein anderer Hund bei euch eingezogen ist auch.
Hunde sind Individuen, so wie wir auch. Der eine ist so und der andere ist so.
Euer jetziger Hund ist gerade in der Flegelphase und die fällt von Hund zu Hund unterschiedlich aus.
Was das Rammeln angeht, wo würde ich ihn einfach mit einem NEIN von dem Bein runter setzen und verhindern, dass er das nochmal macht. Beim kleinsten Anzeichen schon ein NEIN und dann wird er das ganz schnell lassen.Ich habe hier drei Hunde und jeder ist anders von seinem Charakter.
Das ist normal.Was Du tun kannst:
wenn Du ihn wieder mal aufheben möchtest wenn er schläft, dann sprich ihn vorher an. Viele Hunde erschrecken sich wenn man sie einfach so im Schlaf anfasst.
Das ist nichts ungewöhnliches.
Ansonsten hat ja meine Vorschreiberin schon einiges geschrieben.Wer füttert den Hund und geht mit ihm spazieren?
Wenn Du das nicht machst, dann übernehme das mal für die nächste Zeit. So lernt euer Hund, dass Du wichtig bist und er auch mit Dir Spaß hat.Und eins noch:
versuch den jetzigen Hund nicht mit dem vorigen Hund zu vergleichen, denn das tut immer weh weil ein Hund nie so sein kann wie der andere.
Das macht es euch beiden leichter.Ganz liebe Grüße
Steffi
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Zitat
In der Nacht vom 13 .7 auf den 14-7.2011 ist er abgehauen. Er kam unter tragischen Umständen ums leben. Er wurde angefahren. Die Frau die ihn auf dem gewissen hat, hat meinen kleinen Racker nicht geholfen sie hat ihn stattdessen hinter eine Hecke gelegt/geschmissen. Wo er dann einsam im kalten Regen verstorben ist.....
Die Frau konnte ihn nur deshalb anfahren, weil der Hund abgehauen war :-/
Wenn mir mein Hund wegläuft (was durchaus passieren kann) und ums Leben kommt, dann würde ich aber ganz sicher keiner anderen Person außer MIR die Schuld daran geben.Ansonsten leben hier vier Hunde. Hunde, die von uns geliebt, aber dennoch wie Hunde behandelt werden.
Gruß
Doris
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ich würde ihn abhängig von dir machen. Er bekommt nur noch futter von DIR. und das muss er sich erst verdienen. Also z.B. Sitz, Platz, Fuß und nur so bekommt er sein Futter. Er wird nicht verhungern wenn er einen Tag nix bekommt. Und deine Schwester sollte ihn komplett ignorieren. Und das anrammeln ist eindeutig ein zeichen von "ich Chef, du nix!"
Eine Hundeschule solltest du auf jeden Fall besuchen.
Und viel mit ihm spielen, so das er denkt ah da kommt ja wieder der, der immer so toll mit mir spielt =Schwanzwedel
LG
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