Hund 9 Monate "drohte" meiner Tochter
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Wo in Dänemark seit ihr denn? Falls es nur knapp über die Grenze ist, kann ich einen sehr guten Trainer aus Flensburg empfehlen. Er nimmt eine km-Pauschale, da müsste man dann schauen, was möglich wäre!
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3. Januar 2012 um 17:07
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Hund 9 Monate "drohte" meiner Tochter - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
das würde ein sehr teurer Spass werden, da wir in Nordwestjütland leben, ca. 3 Std. von Flensburg entfernt.....trotzdem danke....
Lg. Carmen
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Zitat
Währenddessen ging meine Tochter einen Schritt auf unseren Hund zu und da geschah es: er krümmte sich, klemmte seinen Schwanz ein, fletschte mit den Zähnen, knurrte fürchterlich und ging auf den Arm unserer Tochter los. Er hat sie nicht gebissen, Tochter spürte nur seine feuchte Nase auf ihrem Arm.
Wie habt ihr in der Situation reagiert und vor allem WANN: beim Zähne fletschen, beim knurren, als der Hund losgestürmt ist, als er den Arm berührte, als die Tochter schrie...?ZitatEs scheint wohl, dass unsere Tochter in der Rangordnung gefallen ist, entspricht ja auch der Phase, in der sich der Hund gerade befindet
Deine Tochter ist nicht in der Rangordnung gefallen, weil es keine Rangordnung zwischen Menschen und Hunden gibt! Es gibt sie ja nicht mal unter Hunden.Dennoch könnte dieser Rangordnungsgedanke eines eurer Probleme sein. Wenn Menschen nämlich ihre Hunde entsprechend einer fiktiven Reihenfolge erziehen, um sie in der Hirachie immer "unter sich" zu haben, kann das gewaltig nach hinten los gehen. Da diese Art der Erziehung absolut hundeuntypisch ist, können durch übertriebene Strenge, Unterordnung und sinnlose Regeln hausgemachte Probleme entstehen, die der Hund bei "normalem" Umgang nie gehabt hätte.
Ich weiss nicht, wie ihr ansonsten mit dem Hund umgeht. Dennoch würde ich euch in dieser Sache schon mal ein Umdenken empfehlen.
ZitatKind sollte ihm abends das Futter in den Napf tun und erst bei Kommando an den Napf (machen wir und klappt auch).
Der Ansatz ist gut, aber ich würde eure Tochter bei dem Training komplett aussen vor lassen.
Stelle ich mir das richtig vor, dass ihr dann zu dritt um den Hundenapf steht und die Sache beobachtet?
Frisst der Hund denn ganz gemütlich, wenn ihr euch in seiner Nähe aufhaltet? Wie reagiert Hundi, wenn ihm einer von euch (bitte nicht deine Tochter) den Napf wieder wegnehmen möchte?ZitatVon daher hätte ich schon ganz gerne eine Art Trainingsanleitung.
Die wichtigsten Aspekte für den passenden Trainingsansatz stehen - wie so oft - zwischen den Zeilen: Vermenschlichung, Inkonsequenz, Unsicherheit usw. Auch die Dinge, die du gar nicht erwähnt hast, sind von Belang, wie zB: allgemeiner Umgang, Ansprache an den Hund, Körpersprache usw. Da wir darüber aber nur Vermutungen anstellen können, ist eine seriöse "Trainingsanleitung" über das Forum in diesem Fall aus meiner Sicht nur schwer möglich. -
ich find es immer wieder erstaunlich, dass es so üblich ist, im Futter seines Hundes rumzuwühlen, ihm den Napf wegzunehmen etc - weil ich den Sinn nicht begreife.... Ich will beim Essen meine Ruhe haben und mein Hund darf das auch.
Ein Hund frisst ja keine 5 Stunden - und ich würde es einfach so organisieren, dass in der Zeit keiner am Napf vorbeilaufen muss.
Bei uns steht der Napf abseits. Unser Hund frisst meistens wenn wir selbst essen. Als Mama ist man eh meist die Letzte, die sich an den Tisch setzt.....Dann gibt es da noch die endlos haltbaren Nageteile, die hier rumliegen. Meine knurrt die Kinder anfangs auch an. Dann nehm ich ihr das Teil ab, geb es meinem "Kind" und das gibt an den Hund zurück. Wobei das nie "Hund kaut gerade konzentriert-Situationen" sind, sondern wir nehmen manchmal das Kauzeugs als Spielzeug her
Die Kauknochenkugel z.B. Ich zieh mich dann ziemlich schnell aus dem Spiel zurück - und siehe da, wenn es die Wahl gibt: Spiel geht weiter und die Kinder dürfen die Kugel nehmen oder Spiel hört auf, dann funktioniert das auf einmal bestens..... -
Zitat
ich find es immer wieder erstaunlich, dass es so üblich ist, im Futter seines Hundes rumzuwühlen, ihm den Napf wegzunehmen etc - weil ich den Sinn nicht begreife.... Ich will beim Essen meine Ruhe haben und mein Hund darf das auch.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob du dich auf mich beziehst. Daher eine kurze Erklärung:
Im Grunde sehe ich das genauso wie du: wenn Hundi frisst, dann hat er seine Ruhe. Dennoch sollte es zumindest möglich sein, ihm den Napf (Schweineohr, Kaustange oder was auch immer er gerade bearbeitet) ohne großes Theater wieder abzunehmen. Nicht, um irgendwie "Macht" zu beweisen, sondern weil es in ganz seltenen Fällen einfach nötig ist. Beispiele, die mir schon passiert sind: neugierige Katzen, Medizin vergessen, Zutat vergessen. -
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ICH betrachte es als selbstverständlich, daß meine Hunde völlig entspannt und ohne Hektik auch dann fressen, wenn ich unmittelbar daneben stehe.
Und wenn ich "moment mal" sage, in den Napf greife, weil ich z.B. glaube, da liegt was, was der Hund nicht fressen sollte, dann möchte ich einen Hund haben, der vertrauensvoll die Nase rausnimmt, wartet und weiß, daß er danach wieder in Ruhe weiterfressen kann.Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit im Umgang und dem Zusammenleben mit meinen Hunden !
Gruß, staffy
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zappa,
natürlich ist es wünschenswert und auch sinnvoll, wenn ein hund soviel vertrauen hat, dass er sich mal was abnehmen lässt, dass er was leckeres auch wieder ausspucken kann oder dass man auch mal wenns denn sein muss, an den napf kann.
ich glaub, da sind wir uns alle einig.
aber (!) nicht jeder hund ist beim fressen "tiefenentspannt". es gibt kandidaten, die stört das nicht weiter, die sind schlicht nicht so "futterneidig" - so einen hab ich auch hier.
dann gibts die, die eigentlich ganz gerne "ihrs" behalten würden - aber es mit der zeit und viel geduld lernen. auch so einen hab ich hier.
und dann gibts die, wo es immer ein bisschen kritisch ist, ihnen beim fressen nahe zu kommen. auch die können mit der zeit und mit viel geduld lernen, einen menschen zu akzeptieren, der im falle eines falles eben an den napf geht oder dem man auf verlangen was "ausgibt".
die letzteren aber lernen bei aktionen wie "ich nehm dem ständig den knochen ab/ich nehm dem mehrmals am tag den napf weg" nur, noch "wachsamer" zu sein. und das sind dann auch die, die irgendwann mal aufhören, zu warnen - und die dann nach vorne gehen.
ich finde immer noch, dass es erstmal immer darum geht, dass "hund" lernt, er kann in der regel immer in ruhe fressen. darauf kann man dann langsam eben auf vertrauen aufbauen, was man eben gern hätte: mal an den napf, mal ein "gibs mir" oder "spuks aus", mal als tauschgeschäft, mal lässt man was in den napf fallen, mal als spiel - wie man das auch immer machen möchte - meiner erfahrung nach gehts am einfachstens, wenn hund erstmal verinnerlicht hat: "ich darf in ruhe fressen, niemand will mir was".
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Zitat
ICH betrachte es als selbstverständlich, daß meine Hunde völlig entspannt und ohne Hektik auch dann fressen, wenn ich unmittelbar daneben stehe.
Und wenn ich "moment mal" sage, in den Napf greife, weil ich z.B. glaube, da liegt was, was der Hund nicht fressen sollte, dann möchte ich einen Hund haben, der vertrauensvoll die Nase rausnimmt, wartet und weiß, daß er danach wieder in Ruhe weiterfressen kann.Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit im Umgang und dem Zusammenleben mit meinen Hunden !
Gruß, staffy
Mit dem Satz und dem Wort hast Du es genau auf den Punkt gebracht: eine Selbstverständlichkeit, auf Vertrauen basierend. Kein Sport, kein Trainingsziel - schon gar keine Mutprobe.
Zu dem Ganzen gehört für mich die Berechenbarkeit des Menschen aus Hundesicht dazu. Es muss einfach klar sein, dass wir nicht da reingrapschen um eine überlebenswichtige Ressource wegzunehmen. Das setzt Vertrauen voraus - und erst dann kann es eine Selbstverständlichkeit sein.
Auch wenn es vielleicht blöd klingt: wenn das Gesamtpaket passt, darf man auch in den Napf fassen - wenn es nicht passt, dann muss man daran arbeiten. Aber ich glaube eben genau nicht, dass dieser eine Vorgang des Fressen wegnehmens der Hauptaspekt ist, um den es eigentlich geht.
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LaBellaStella: bin etwas verwirrt, das du mich direkt ansprichst. Ich finde mich in deinem Posting ehrlich gesagt nicht wieder und weiss nicht, was du genau meinst.
Das die TS ihrem Hund ständig was wegnehmen soll, habe ich zB nicht geschrieben oder gemeint. Wie der Hund drauf ist und wie man ihn einstufen kann, hat sie uns nicht verraten, weshalb ich auch im ersten Posting schrieb, dass man nur Vermutungen aussprechen könne, welcher Trainingsansatz der richtige ist. Die Fragen die ich dort stellte sollten nicht als Trainingstipp verstanden werden, sondern das Problem einkreisen. Ich denke nämlich ehrlich gesagt nicht, dass es hier allein um den Napf oder die Ressource geht, sondern um den allgemeinen Umgang mit dem Hund.
Deshalb kann ich deine Antwort nicht so recht einordnen.
Hilf mir mal auf die Sprünge :-) -
Zitat
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Zu dem Ganzen gehört für mich die Berechenbarkeit des Menschen aus Hundesicht dazu. Es muss einfach klar sein, dass wir nicht da reingrapschen um eine überlebenswichtige Ressource wegzunehmen. Das setzt Vertrauen voraus - und erst dann kann es eine Selbstverständlichkeit sein.
Auch wenn es vielleicht blöd klingt: wenn das Gesamtpaket passt, darf man auch in den Napf fassen - wenn es nicht passt, dann muss man daran arbeiten. Aber ich glaube eben genau nicht, dass dieser eine Vorgang des Fressen wegnehmens der Hauptaspekt ist, um den es eigentlich geht.
Ganz, ganz richtig! - Vor einem Moment
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