Hündin tobt, wenn sie nur einen Artgenossen sieht
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Wir haben seit einiger Zeit ein großes Problem mit unserer fast 3 j. Jack-Russel-Dame.
Sieht sie beim Spazierengehen an der Leine (oder im Restaurant etc.) schon von weitem einen Artgenossen, fängt sie an zu toben und zu bellen, das sich bis zum Kreischen (das ist mehr als unangenehm) steigert, und läßt sich durch nichts beruhigen.
Waren, als sie jünger war, 2 x in der Hundeschule und dort lief alles gut ab. Aber nun ganz plötzlich dieses merkwürdige Verhalten. Hatten vor kurzem noch einmal eine Einzelstunde zusammen mit der Hündin (ausgebildet für Altenpflege) der Trainerin. Das Vorbeilaufen an der Leine klappte recht gut. Dann zum Schluß das Ableinen zum Spielen. Unser Hund schoß ohne Vorwarnung auf die andere Hündin zu und machte sie "satt". Sonst hört sie als J.-R. recht gut.
Wer weiß einen Rat?
Allen Lesern ein frohes neues Jahr wünscht wurschtel
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1. Januar 2012 um 11:31
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Hündin tobt, wenn sie nur einen Artgenossen sieht - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Wieviel Kontakt hat sie denn zu anderen Hunden?
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Zitat
Wieviel Kontakt hat sie denn zu anderen Hunden?
Im Moment fast gar keinen, weil ja auch jeder Besitzer nur die Nase rümpft. Im Restaurant haben Leute deshalb auch schon den Raum verlassen. -
Das Problem tut sich mit meiner Lilo auch gerade auf. Sie ist ja grundsätzlich mit allem und jedem verträglich und war bis dato auch bei Begegnungen mit anderen Hunden immer ruhig. Seit ein paar Wochen (sie wurde im August 2J.) stimmt sie allerdings (an der Leine) ein fürchterliches Gekreische an, wenn uns ein fremder Hund entgegen kommt. Ich denke, das ist mangelnde Frusttoleranz. Denn sobald sie zu dem Hund hin darf, ist sie freundlich und fröhlich. Wobei natürlich die meisten Leute gleich mal ausweichen, wenn die so loslegt

An mangelndem Kontakt kann's nicht liegen. Zum einen hat sie ja ständig meinen Kalle um sich, zum anderen sind wir viel mit anderen Hunden unterwegs. -
Also sind andere Hunde für sie sowas wie Außerirdische? Das muss sich ändern. Ein Hund kann Sozialverhalten nur üben, wenn er regelmäßig Kontakt zu Artgenossen hat. Am besten eine feste Gruppe, nicht dauernd andere. Und dann muss da noch ein vernünftiges Training angegliedert werden, das Problem in den Griff zu bekommen.
Was hat denn die Trainerin zu Eurem Problem gesagt? Und zu dem Verhalten gegenüber Deiner Hündin?
Viele Grüße
Corinna -
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Zitat
Am besten eine feste Gruppe, nicht dauernd andere.
Viele Grüße
CorinnaHallo, warum ist eine feste Gruppe besser ? ich frage weil ich in einigen Büchern gelesen habe das Hunde die "höflichen" Benimmregeln schon mal schleifen lassen wenn sie sich erstmal gut kennen und "Kumpels" sind. Merke das auch an unserem Zeus, wenn er seinen besten Freund Leo trifft jagen die beiden geradewegs aufeinander zu. Bei einem fremden läuft das aber viel ruhiger und höflicher ab.
Ich meine wäre es dann nicht besser öfter mal fremde Hunde zu treffen damit sich ein anständiges Begrüssungsverhalten etablieren kann ?
LG
Kai -
Ein ungeübter Hund braucht Übungspartner, die er einschätzen kann. Wir haben es hier mit einem Hund zu tun, der es nicht kann!
Außerdem begegnet man fremden Hunden zwangsläufig eh dauernd...
Mal ein Vergleich zum Mensch: Man hat einen Freundeskreis, mit dem man sich triftt - weil man Sozialkontakte möchte. Keiner würde auf die Idee kommen, den abzuschießen um jedes mal, wenn er Lust auf Sozialkontakte hat neue Leute kennenzulernen. Warum? Weil man sich auf neue Leute einstellen muss, rausfinden muss wie die ticken - das ist anstrengender als sich mit Leuten zu beschäftigen bei denen man weiß, was man zu erwarten hat. Dort kann man mal so sein, wie man ist. Kennt die Grenzen seines Gegenübers. Kann total entspannt sein...
Keine Frage: Beides muss trainiert werden. Aber, wenn regelmäßige und kontinuierliche Sozialkontakte fehlen, also welche, in denen sich der Hund sicher fühlt und nicht dauernd in der Kennenlernphase stecken bleibt, dann tritt man auf der Stelle.
...und meine ganz persönliche Meinung: In meinen Augen ist das das Vorenthalten von adäquaten Sozialkontakten und in meinen Augen auch kein artgerechtes Leben... Aber das nur am Rande.
Viele Grüße
Corinna -
Ok Danke...ja regelmäßige Kontakte sollten stattfinden. Mensch lernt dann ja auch neue Leute kennen.
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