Erst hat er Angst und dann rammelt er
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Hallo zusammen. Karl ist von Natur aus eher ängstlich und zurückhaltend, gerade in fremder Umgebung. Wir sind zu Besuch bei unserer Familie. 2Kinder toben hier herum. Mit dem 3jährigen möchte er gern spielen, vor der 8jährigen Nichte hat er Angst und hält lieber Abstand. Wir bestätigen ausschließlich, wenn er sich den Kindern zuwendet. Angst wird ignoriert. Vorhin waren wir zu viert auf der Couch, haben etwas gespielt, auch mit der Nichte. Und plötzlich will er sie rammeln. Was sagt uns das und wie reagieren wir hier richtig? Karl ist 2,5 Jahre alt, nicht kastriert. Ich danke schonmal für eure Hilfe.
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30. Dezember 2011 um 19:21
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Erst hat er Angst und dann rammelt er - Vor einem Moment
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Ich tippe mal, das Karl überfordert war - einfach ruhig vom Kind runterholen (eventuell "Nein" o.ä. sagen) und dem Hund eine Ruhepause verschaffen.
lg
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Gerade hat er es in einer völlig entspannten Situation bei meiner Schwägerin gemacht. Wie aus einer Spiellaune. Er wirkt er übermütig. Trotzdem Überforderung?
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Ich denke auch: Überforderung und Übersprungshandlung.
Nimm ihn raus aus der Situation bevor er so hochdreht.
Angst und Unsicherheit würd ich generell nicht ignorieren. Grad in Bezug auf Kinder nicht, die grad im Kleinkindalter aber auch später noch für den Hund nicht berechenbar sind.
Kann ins Auge gehen. Grad wenn er aus Unsicherheit/Angst dann doch mal nach vorn geht.
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Kann ne Übersprungshandlung sein. Rausnehmen aus dem Stress und auf einen Platz schicken, wo er Ruhe hat. Kenne den Hund jetzt nicht, kann aber auch Dominanzgebärde sein, dann muß das auf jedenfall unterbunden werden, weil das Kind ja kein Hund ist uund sich nicht wehren kann. Da geht der Schutz des Kindes vor, denke ich.
Muss man in der Situation gucken, arum er das macht. Hast Du ne Hundetrainerin? Zur Not, diese fragen.LG Cafedelmar
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kann man so aus der Entfernung und bei der geringen Beschreibung nicht genau sagen.
Aber ich stelle mir vor, dass schon der ganze Tag für ihn stressig war:
wenn ich es richtig verstanden habe, ist er sonst wenig/nie mit Kindern zusammen und zudem seit ihr mit ihm in fremder Umgebung bei - für ihn - fremden Leuten. Das sind schon eine ganze Menge neuer Eindrücke für ihn
Vielleicht war es aber auch Überdrehtheit - "nach müde kommt blöd".
Aber egal was es war: Hund ruhig von der Person runterpflücken, "nein" o.ä. und ihm eine Ruhepause gönnen;
bzw. rammelt er eine erwachsene Person, so kann sie sich durchaus auch selber "wehren" (also Hund ruhig und bestimmt von sich wegdrücken).
Hat er in dem Haus einen ruhigen Rückzugsplatz, auf dem er ungestört schlafen kann?lg
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Vergiss die Dominanz, Cafedelmar. Die sieht anders aus. Ein wirklich dominanter Hund ist so souverän, dass er genau dieses Verhalten nicht an den Tag legt.
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Das sehe ich anders: Ein selbstbewußter Hund ist in seiner Dominaz souverän. Andere folgen Hunde folgen ihm gern und erweisen ihren Respekt. Wie z.B. meiner Hündin:-) Es gibt aber auch unsichere Hunde, die dominantes Verhalten zeigen und eher aggressiv dominat auftreten. Souveränität hängt nicht mit Dominanz zusammen, sondern mit Selbstsicherheit.
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Lies mal bite hier.http://dogsnake.de/Dominanz/dominanz.htm , Cafedelmare, um kurz vor 24 Uhr bin ich nicht mehr in der Lage das jetzt auseinanderzuklabüstern.
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Den Text ist aus dem Verlag "Animal learn". Ich kenne ihn und auch tausend andere solche Texte.
Ich war früher ein großer Fan von den Animal laern Theorien. Das hat sich geändert, als ich die Chefin persönlich kennen gelernt habe. Eine schreckliche Zicke und nachdem ich bei einer geistig ziemlich begrenzte Hundetrainerin von Animal learn gelandet war, habe ich mir so meine Gedanken gemacht.
Heute ist für mich diese Richtung: "Lassifaire für Hunde", Die "Lassiefairealtung" war früher auch für Kinder mal sehr in Mode:" Keine Grenzen, Kinder entwickeln sich frei." Heute weiß man, dass Kinder Grenzen testen und auch brauchen.Zumindest sehen, dass die meisten so-und auch viele von denen, die früher auf "lassiefaire" standen und nun am eigenen Kind feststellen, wie wenig sinnvoll diese Erziehung ist.
Ich beobachte oft Hunde und ich sehe da sehr wohl eine Rangordnung, die sich aber auch immer wieder ändert. Also "Rangordnung" ist für mich nichts Starres. Und "Dominanz" ist für mich auch nichts Angeborenes. Aber ich sehe durchaus Verhaltensweisen mit denen Hunde immer wieder austesten, wer der Stärkere ist. Und nichts anderes nenne ich "Dominanz".
Als Beispiel: Eine frühere Freundin hatte einen Labradormix. der hat sich gleich das Sofa geschnappt und wehe jemand hat sich darauf setzten wollen, der wurde weggeknurrrt. Das ist "Territorialaggression" und in dem Fall für mich "Dominanzverhalten".
LG Cafedelmar
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