ängstlicher hund
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Wir haben eine Golden Retriever Hündin mit 2Jahren.Vor ihr,hatten wir schon 2 Goldies (Rüden ) also ein wenig Hundeerfahrung ist schon da. Zirka mit 6Monaten fing Dina an sich zu Verändern.Wenn es klingelte wurde gebellt beim Besucher ebenso und ein leises Knurren war zu vernehmen.Viele haben mir dazu geraten,nicht zu reagieren. Mit der Zeit wurde es aber zu einem großen Problem.Wir haben dann einen Tiertherapeuten mit ins Boot genommen.Es hat sehr viel Geld gekostet aber nicht viel gebracht.Heute ist es so,wenn es klingekt wird sie in einem ruhige Ton auf ihren Platz geschickt,wo sie manchmal mit Gebell oder ohne, geduldig wartet.
Wenn ich dann mit Besuch den Raum betrete und sie ihn nicht kennt fängt sie wieder mit ihrem alten Ritual an also knurren und zieht dabei ihre Rute ein.Nach einiger Zeit aber schmust sie den Besucher fast zu Tode. Ich selber komme damit nicht klar und auch Dina tut mir leid.Vielleicht hat einer von euch einen guten Rat.
Gruß Petra - Vor einem Moment
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Hi,
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Wie habt ihr denn mit dem Therapeut daran gearbeitet?
Ich würde den Hund erstmal, wenn Besuch kommt in einen anderen Raum bringen, wo der Besuch eben NICHT ist. Erst wenn der Besuch sitzt den Hun hineinlassen - dann kann sie sich nämlich selber aussuchen, wann sie sich wie nahe an den Besuch ran traut.
Würde sie in so einer Situaation Leckerchen annehmen? (von Dir, nicht von dem Besuch!!)
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Zitat
Wie habt ihr denn mit dem Therapeut daran gearbeitet?
Ich würde den Hund erstmal, wenn Besuch kommt in einen anderen Raum bringen, wo der Besuch eben NICHT ist. Erst wenn der Besuch sitzt den Hun hineinlassen - dann kann sie sich nämlich selber aussuchen, wann sie sich wie nahe an den Besuch ran traut.
Würde sie in so einer Situaation Leckerchen annehmen? (von Dir, nicht von dem Besuch!!)
Danke für den Tipp.
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Gerne!!
Ich kann noch viel gezieltere Hinweise geben, wenn du mir die Fragen beantwortest
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Hallo,
ja Antworten wären super.
Bin auch mit am grübeln
Grüße aus Bremen
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Wieso kommst du damit nicht klar?
Meine Hündin die auch sehr Unsicher ist, die legt aber bei weitem nicht son gutes Benehmen an den Tag wie deine.
Die läuft Knurrend zu fremden hin, wenn die die Wohnung betreten. Anschließend, wenn ich den Besuch reinlasse schleicht Sie sich schräg von der Seite an und beschnüffelt den Besuch (Mein Besuch Ignoriert Sie). Im zweifelsfall drück ich dem Besuch Leckerlies in die Hand. Anschließend nach dieser Begrüßungszeremonie spielt Sie mit dem Besuch und die Unsicherheit und Angst ist weg.
Ich bereite meinen Besuch aber immer schon vorher gründlich darauf vor. Weil mein Mädchen ja nicht beißt, sondern nur Ignoriert werden will vom Besuch um dann entspannt in ihrem Tempo den Besuch kennenzulernen.Mittlerweile mach ich es so, das ich fremde ausserhalb meiner Wohnung meine beiden Hunde kennenlernen lasse.
Ich finde das so völlig OK. Wenn der Hund nach dieser "Oh schreck, ein fremder in der Wohnung" Phase dann sein normales Angstfreies Verhalten zeigt!
Aber ich denke ich versteh dein Problem auch nicht, weil mir solche kurzen Angst Reaktionen echt egal geworden sind. Für mich zählt nur das endergebniss, wo meine Hündin dann mit dem Besuch der ihr kurz zuvor noch Angst gemacht hat spielt.
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Das ist doch egal, warum sie damit nicht klar kommt - und auch kurzzeitige Angstreaktionen muß man ja nicht gut finden, auch, und vielleicht gerade WENN danach ja gespielt werden kann. DANN kann man die Begrüßung auch so streßfrei gestalten, dass der Hund da keine Angst bei haben muß.
Leider sind Menschen da of ja nur an ihren eigenen Zielen, die möglichst schnell erreicht werden sollen interessiert.Ich würde es NICHT so machen, dass der Besuch dem Hund die Leckerchen gibt, weil der Hund dadurch in Konflikt kommt - er möchte gerne die Leckerchen, muß dazu aber näher an den Besuch heran, als er sich eigentlich trauen würde, und wenn das Lockmittel und Aufmerksamkeitsteiler /das Leckerchen...), der die Annäherung hervorruft, weg ist (nämlich im Hund)... Ist der Hund plötzlich VIEL dichter dran.
Ich würde den Hund entscheiden lassen, wie dicht er an den Besuch herangehen mag, dieses Herangehen bestärken (das Leckerchen kommt von mir) und dann wieder mit dem Hund heraus gehen - so bekommt er zwei Bestärker für "ich geh so dicht ran, wie ICH mich selber traue" - nämlich lecker Essen und Distanzvergrößerung (= Sicherheit).WENN sich der Hund dann bis an den Besuch ran traut, würde ich die Leckerchen trotzdem zunächst vom Besuch weg geben - damit der Hund halt sicher sein kann - "ich darf mich jederzeit in Sicherheit bringen".
Der Besuch könnte das Leckerchen auch von sich weg werfen, nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die wenigsten an diese Einfachen Anweisungen halten können, und dann doch versuchen nach dem Hund zu grabbeln, und das ist der Größte Faux Pas, den man mit einem ängstlichen Hund begehen kann.
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Muss ich dir in allem recht geben :).
Wollt ja auch keinen Roman schreiben, bei mir gibts auch bei meiner Methode Regeln die dies beinhalten, was du geschrieben hast.
Zitat
Der Besuch könnte das Leckerchen auch von sich weg werfen, nur habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die wenigsten an diese Einfachen Anweisungen halten können, und dann doch versuchen nach dem Hund zu grabbeln, und das ist der Größte Faux Pas, den man mit einem ängstlichen Hund begehen kann.Ich hab meine Hündin ja seit ich 17 gewesen bin und da hat mein ebenfalls junger Besuch solche Dinge nicht gemacht, die waren noch gewohnt sich an Anweisungen zu halten
. Mit Älteren ist das wirklich ein Problem, darum begrüß ich diese auch immer draussen mit meinen Hunden.
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