Knabberzeug verstecken
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Hallo ihr Lieben!
Ich möchte mal eure Meinung hören über eine gewisse Verhaltensweise von Carlos. Es ist nicht direkt ein Problem, aber seltsam ist es schon.
Carlos hat das Faible seine Lieblingsknabbereien zu verstecken. Er sucht sich ein Örtchen, legt seinen Kauknochen vor sich hin und schiebt ihn dann penibel in das Versteck und barrikadiert es auch noch mit Zeitungen, Tücher, etc, was gerade greifbar ist. Von Zeit zu Zeit holt er sich das Leckerchen raus, kaut ein bißchen darauf herum, zeigt uns seinen Schatz und versteckt es wieder. An sich nichts schlimmes.
Aber: jetzt zeigt er das Verhalten bei allem Essbaren (Futter, Knabberkram). Dabei schubbert er so extrem mit der Nase vor seinem Essbarem, dass er jetzt sogar eine kleine Macke auf dem Nasenrücken hat. Sogar seinen Napf schubst er mit der Nase in die nächste Ecke. Er macht das richtig ritualisiert....
Wie kann ich das deuten? Soll ich ihm das extreme Nasenschubbern verbieten? Ist er mit irgendetwas über- bzw. unterfordert?
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28. Dezember 2011 um 14:25
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Hallo,
ich würde das als rein instinktives Verhalten bewerten --> Futterrreste vergraben, um in schlechteren Zeiten darauf zurückgreifen zu können und sie vor Fressfeinden zu sichern.
Meine Hündin macht das ebenso wie ihre Vorgängerin auch, gerade dieses "mit der Nase vergraben" wirkt oft gewollt und nicht gekonnt, irgendwie automatisiert...
Ich sorge erstmal dafür, dass sie nicht permanent Kauknochen etc. zur freien Verfügung hat, damit diese für sie etwas besonderes bleiben und sie sich damit dann auch wirklich beschäftigt.
Weiter übernehme ich den Part des "Beutesicherns", wenn es mir zu bunt wird, in dem ich den Knochen (oder was auch immer) wegpacke. Oft wirkt meine Hündin dann sogar erleichtert.
LG
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Huhu,
Mina hat das gerne mit Kauknochen gemacht; witzigerweise auch nur mit denen, die wirklich wie Knochen waren, groß und "ergiebig". Die hat sie dann genommen und wusste dann gar nicht wohin mit sich und dem Ding, versuchte es genau wie von dir beschrieben zu verstecken/vergraben, meist im Körbchen ... nur gefressen hat sie sie nicht. Lief dann fiepend herum ...
Ich habe das einige Male mitgemacht, dann für mich beschlossen dass sie das eben nicht mehr bekommt sondern andere Knabbersachen (bei allem anderen war es ja nicht so) und damit war es gut. Vielleicht kannst du bei Kabberzeug auf Dinge umsteigen wo er sich nicht so verhält?
Aber er macht es ja offenbar bei allem, oder? Hmmm das ist natürlich dann schwierig ... ich würde wohl versuchen ihm das abzugewöhnen, nur wie wüsste ich nun auch nicht recht
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Zitat
...Oft wirkt meine Hündin dann sogar erleichtert.

Bei Balus Vorgänger war's auch so. Blutiger Nasenrücken vor lauter Schieben und ein Jammern. Es war nur bei Kauknochen, dann mit der Folge, dass er keinen mehr bekam?!? Auch er war nach dem Wegnehmen erleichtert....Würde mich interessieren, was noch andere schreiben?!?!
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Meine hat Kausachen auch immer gerne so "vergraben", bis ihre Nase wund war. Und dann furchtbaren Streß damit gehabt darauf zu achten, dass es auch dort liegen bleibt. Richtig entspannen konnte sie dann nicht. Daher handhabe ich es so, dass wenn sie anfängt einen Ort zum verstecken zu suchen, ich gegen nen schmackhaftes Leckerlie tausche und das Kauzeugs bis zum nächsten Mal wegräume. So kann sie das Kauen genießen und hinterher auch wieder entspannt sein...
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Dankeschön für eure Antworten. Ich habe erst einmal den Knochen und das Futter weggeräumt. Vielleicht habe ich auch einfach ein Überangebot an Futter bereitstehen...
Auf jeden Fall fängt er jetzt auch das Futtermäkeln an. Sogar sein Feuchtfutter - dass er heiß geliebt hat- wird mit einem Nasenrümpfen kommentiert. Am liebsten würde er sich von Leckerzeug und Käse ernähren. ;-)
Mal schauen, was sich jetzt weiter entwickelt.
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Zitat
Dankeschön für eure Antworten. Ich habe erst einmal den Knochen und das Futter weggeräumt. Vielleicht habe ich auch einfach ein Überangebot an Futter bereitstehen...
Auf jeden Fall fängt er jetzt auch das Futtermäkeln an. Sogar sein Feuchtfutter - dass er heiß geliebt hat- wird mit einem Nasenrümpfen kommentiert. Am liebsten würde er sich von Leckerzeug und Käse ernähren. ;-)
Mal schauen, was sich jetzt weiter entwickelt.
Hat er den ganzen Tag Futter zur Verfügung? Oder klingt das jetzt nur so?
Das würde ich dann als erstes ändern. Feste Futterzeiten, und was nach 5-10 Minuten noch da ist, kommt weg. -
Leni macht das auch. Sie hat dann richtig Stress, wechselt zigmal das Versteck und am Ende schiebt sie mir das Kauzeugs meistens unter die Hand.. nach dem Motto "hier nimm und pack's bloß weg"
Wirklich gegessen wird nur, wenn ein anderer Hund in der Nähe ist oder wenn ich es ihr festhalte. Wenn vom normalen Futter was übrig bleibt, wird da auch meistens eine Decke angeschleppt und drüber gezogen.
Da sie das wirklich arg stresst bin ich dazu übergegangen, sofort alles wegzuräumen, wenn sie mit diesem Verhalten anfängt. Danach wirkt sie immer richtig erleichtert und kann auch endlich wieder entspannen
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Carlos bekommt zweimal am Tag: Morgens Trockenfutter und Abends etwas mit Fleisch und Gemüse. Meist frisst er es weg und damit ist gut. Da er es seit kurzem aber nicht mehr so frisst, lassen wir es meist eine Stunde stehen und stellen es dann weg. Wenn mein Mann da ist, muss ich nur aufpassen, dass er es nicht wieder dahin stellt... Der Hund könnte doch einen Hungertod erleiden.... ;-)
Aber es ist schon erstaunlich, dass Knabberzeug einen Hund so stressen kann, oder?
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