Welpe muss nachts ständig raus
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haunzl -
24. Dezember 2011 um 04:10
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Hallo zusammen,
meine Freundin und ich habe seit 4 Wochen einen jetzt genau 3 Monate alten Labrador Rüden.
Ich bin zwar mit Hund und er Familie groß geworden, es ist jedoch unser erster eigener Hund.
Wir sind überglücklich mit ihm und bis jetzt lief alles ziemlich entspannt und stressfrei ab.
Er ist mittlerweile stubenrein (seit 1 Woche kein Malheur mehr ;)), schläft nachts in seiner Ecke im Schlafzimmer und meldet sich sowohl Nachts als auch tagsüber wunderbar wenn er raus muss.
Die ersten Nächste musste er eigentlich immer nur 1x in der Mitte der Nacht raus, manchmal hat er auch 7-8 Std. durchgeschlafen.Die Probleme begannen vor 6 Tagen, als er eine Wurmkur bekommen hat. Er hatte danach 2 Tage und Nächte Durchfall und musste somit auch Nachts alle 2 Stunden raus. Nach 2 Tagen war der Durchfall weg und sein Verhalten tagsüber auch wieder ganz normal... 2-3 feste Häufchen über den Tag verteilt.
Seit dieser Zeit meldet er sich jedoch weiterhin jede Nacht mindestens alle 2 Stunden (manchmal auch im stundentackt) und weint. Wenn wir dann das Schlafzimmer aufmachen rennt er zur Tür und möchte raus. Ist er dann draußen hockt er sich auch meistens zum Häufchen machen hin, nur kommt in der Regel nichts mehr raus. Er hockt dann da 30sek. und kommt dann wieder rein. Nach 1-2 Stunden dann das gleiche Spiel.Jetzt sind wir etwas überfordert. Wir denken eher nicht, dass er Verstopfungen oder sonstige gesundheitliche Probleme hat, da er ja tagsüber keinerlei Probleme macht, nicht ständig raus muss und auch ganz normale Haufen legt. Er setzt sich tagsüber auch nicht zum machen hin und es kommt nichts. Auch sein Verhalten bezüglich Agilität, schlafen, fressen usw. usw. wirkt absolut normal und gesund.
Andererseits haben wir nicht das Gefühl, dass er nur weint weil er keine Lust mehr auf schlafen hat und Aufmerksamkeit will. Er rennt ja immer direkt zur Tür und sobald sein Pseudo-Geschäft "erledigt" ist kommt er wieder rein und schlurft freiwillig wieder ins Bett.
Wie sollen wir uns jetzt verhalten? Es raubt uns langsam echt die Nerven, jede Nacht ständig aufzustehen. Aber wir können ihn ja auch nicht bestrafen, da er sich ja richtig verhält wenn er das Gefühl hat, dass er muss und sich meldet. Könnte es doch nur eine Aufmerksamkeitssache sein und wir sollten es ignorieren?Wie ist eure Meinung dazu?
Vielen Dank.
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24. Dezember 2011 um 04:10
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Hmm schwierig. Ich glaube ich würde zur Sicherheit trotzdem zum Arzt gehen. Vielleicht sind Drüsen verstopft oder dergleichen. Sollte das nicht der Fall sein und er macht draußen dann auch wirklich kein Kacka oder Pipi... Würde ich den Hund ignorieren.
Vorher aber unbedingt mit einem Arzt abklären. Vielleicht gibt's noch mehr Lösungsvorschläge :)
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Hm, komisch
daß es eine Aufmerksamskeitssache ist glaube ich nicht, denn er legt sich ja wieder hin.Ich würde auch die Analdrüse mal überprüfen lassen und evtl. den After mit einer Wundsalbe einschmieren.
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Hallo,
zum Tierarzt solltet ihr vorsichtshalber gehen.
Möglich wäre auch, dass er Blähungen hat.
Was füttert ihr dem Hund?Wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist, kann durch den Durchfall auch eine Verhaltenskette entstanden sein.
Dann würde ich das tatsächlich mal ignorieren und schauen, was dann passiert.Bestrafen sollte man einen Welpen sowieso nicht, denn egal, was er macht, er macht nichts, um euch zu ärgern.
Gruß
Leo -
Ja, das mit der Verhaltenskette hatten wir auch schon irgendwie vermutet. Heute Nacht war es etwas besser, er hat am Anfang wieder 3x gequängelt, dann aber von 3 bis halb 8 durchgeschlafen. Wenn das nicht besser wird werden wir nach den Feiertagen mal den Arzt aufsuchen. Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass es einfach Nachwirkungen vom Durchfall sind und sich das jetzt von alleine wieder bessert :)
Wir füttern Youngster von bestesfutter. Haben von Royal Canin, welches er beim Züchter bekam umgestellt, da er viele Schuppen, starke Blähungen und ständig Schluckauf hatte. Seit wir das neue Futter haben ist das alles viel besser geworden.
Und mit bestrafen ist natürlich sowieso nur ein strenges "Nein" gemeint. Selbst das tut mir ja schon in der Seele weh, wenn er mich dann mit dem absoluten Hundeblick ansieht :) -
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Hm
... viell. hat er eine Blasenentzündung. Die muss nicht immer mit Schmerzen oder Fieber einhergehen. Manchmal ist das einzigste Symptom halt das *ständige raus müssen* auch ohne Pipi. Er hat zwar den Druck, aber es kommt nicht' s.
Am Tage fällt es nicht weiter auf, weil der Kleine da durch andere Eindrücke ab gelenkt ist.Ggf. würde eine Abklärung durch den Doc Aufklärung bringen.
Wenn er nacht' s quengelig wird und raus will, würde ich ihn gar nicht ansprechen ( auch kein *nein* ), sondern mit ihm rausgehen und gut.
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Ja, aber das mit der Blasenentzündung passt doch insofern nicht, da er sich immer so hinhockt wie er es beim Haufen legen macht. Da kann man schon einen klaren Unterschied erkennen und es ist ganz deutlich immer das hinsetzen zum Haufen legen. Es kommt halt nur nach dem dritten oder vierten mal nichts mehr raus, ist ja auch nix mehr drin dann ;). Pippi macht er gelegentlich wenn er dann schonmal draußen ist auch, aber zuerst kommt das hinhocken zum großen Geschäft
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könnt ihr vll. das nochmal von vorne aufbauen, indem IHR euch bewusst den Wecker stellt und alle zwei Stunden mit ihm raus geht, BEVOR er fiept?
Mir scheint es so, dass er die Stubenreinheit im Prinzip kapiert hatte, aber vll. jetzt durch die Durchfallgeschichte etwas anders konditioniert wurde. Müsst ihr halt wieder umkonditionieren. D.H. wieder von vorne anfangen.
Werden ein bis zwei harte Wochen werden, schätze ich.
Wünsche euch viel Erfolg!
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Viell. liegt es an den Fütterungszeiten
wann fütterst du denn abends ? -
ich denke, da ist schlicht die aufgebaute Verhaltenskette durch die Durchfallgeschichte wieder durcheinandergeraten...
- Vor einem Moment
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