• Hallo liebe hundefreunde!

    mein kleiner Milo (mischling/rüde) und die große schweizer sennenhunddame von meinen eltern verstehen sich eigentlich richtig gut.. manchmal zu gut. sie spielen echt gerne zusammen, was ja ansich nicht schlecht ist. wenn man jetzt aber mal gemütlich essen will oder abends zusammen sitzen will spielen sie immer noch zusammen, was dann meistens zur räumlichen trennung führt und ich mit meinen eltern keinen ruhigen abend zusammen verbringen kann. die beiden stacheln sich gegenseitig immer wieder an, wenn einer von beiden mal zur ruhe kommt.
    hat da jemand ein paar tipps für uns, wie wir die beiden mal "abstellen" können?

    vielleicht noch paar hintergrundinfos: Milo ist ca. 1 jahr alt und Brise 8 Monate. Beide sind noch "intakt" also weder sterilisiert noch kastriert. milo ist erst im frühjahr dran und an brise wird nicht rumgeschnibbelt. Die beiden sehen sich meist nur am wochenende, wenn ich bei meinen eltern zu besuch bin. Wenn noch weitere infos benötigt werden einfach nachfragen.

    lg alex und milo

  • Hallo im Forum :smile:

    Mein Vorschlag wäre:
    Für beide einen Rückzugsort schaffen, wo sie ihre Ruhe haben, also nicht im Flur oder so.
    Nicht im Haus spielen lassen. Gespielt wird draußen.
    Auf ihren Platz schicken und so lange wieder hin bringen bis sie da bleiben. Eventuell geht auch einen Haken in die Wand machen und daran anbinden.

    Wie sicher ist denn bei beiden das "Platz" oder "geh Platz"?

  • also mit milo bin ich da noch am trainieren klappt schon ganz gut; muss aber noch dran arbeiten, das er auch länger auf seinem platz bleibt. bei brise weiß ich nicht genau wie dee stand ist. Meist kann sie sich ja frei im haus bewegen. bin ja auch nur am wochenende da. das mit dem haken finden meine eltern bestimmt nicht so toll *gg* mit dem draußen spielen ist so ne sache... kann milo noch nicht sicher frei laufen lassen. da gibts katzen die interessanter sind als ich :-(

  • Ich würde ein "Wanderkissen" (Decke, Hundekissen...) einführen. Die nimmst Du überall mit hin, wo er länger auf einer Stelle bleiben soll und die dann sozusagen seine "heiße" Zone ist.
    "Heiß", weil es da immer tolle Belohungen gibt - Kauknochen, Kong, besondere Leckerchen, Streicheleinheiten, Entspannung.
    Ich würde dieses Kissen tatsächlich überall mit hinwandern, sodass er da möglichst viel drauf liegt - wenn er mit aufs Sofa darf, dann ist das Kissen mit dabei. Während du isst, ist das Kissen neben Deinem Stuhl und er liegt drauf. Wenn Du am Computer sitzt, liegt es neben Deinem Stuhl und er drauf, etc. und immer fällt irgendwas gutes für ihn ab.
    So wertest Du "auf dem Wanderkissen sein" auf und das wird ein sehr lohnenswertes Verhalten.
    Wenn Deine Eltern sehen, wie gut das klappt, führen sie das vielleicht auch ein, sodass zumindest zu bestimmten Zeiten "Kissenruhe" herrscht.
    Wenn gespielt werden darf, könntet ihr die Kissen wegräumen - oder einfach liegen lassen und einen Jackpot geben, wenn sich ein Hund von alleine auf sein Kissen legt.

  • naja, es setzt die Eltern ein bissi unter Druck, wenn der eine Hund sichtlich bemüht ist, das lohnenswerte Verhalten zu zeigen und dabei immer vom anderen Hund gestört wird... ;)

  • naja, ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich bei zwei Parteien, von denen eine erstam skeptisch bis uneinsichtig ist, nur was tut, wenn man selber anfängt und sich sichtbar was ändert.

    Garantie bietet das logischerweise nicht...

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