Rüde markiert im Haus direkt vor meinen Augen!

  • Hallo,
    das Problem steht ja schon im Betreff aber nun kurz zur momentanen Situation.
    Wir haben nun seit ca. 2 jahren drei Rüden im Haus, einen Berner-Border-Husky mix, einen reinen Border und einen kastrierten Zwergpinscher aus dem Tierheim. Nun haben wir am mittwoch noch eine 12 Wochen alte Chi Hündin dazubekommen. Die sich immer bei mir in der Nähe befindet. Nun sitzen wir beide (Chi und ich) gerade auf dem Boden im Wohnzimmer da kommt unser Pinscher angedackelt und stellt sich ca drei meter vor uns direkt gegenüber, fixiert die kleine kurz dann dreht er sich um läuft am Sofa vorbei bleibt stehen und hebt allen ernstes sein Bein am Sofa und pinkelt ein paar Tröpchen. :hilfe:
    Nun hab ich die Angst das vorallem die beiden unkastrierten Rüden da nochmal drüber pullern wo er hinpullert und als ob es nicht genug wäre pinkelt er alles an wo die kleine mal dran war: Ihr Körbchen,ihre Näpfe,den Mülleimer indem ihr Geschäft drin landet einfach alles.
    Was nun meine Frage ist wie kann ich dagegen vorgehen? Denn ich sehe ja nicht immer wann er das tut er ist ja auch mal alleine in einem Raum.
    Und wieso gerade der kasrtierte die anderen hätten doch viel mehr Veranlagung dazu?
    Legt sich das wenn er sich an sie gewöhnt hat?
    LG =)

  • Das ist echt ärgerlich, aber ich könnte mir vorstellen, dass Dein Zwergpinscher gerade angepi*** von der neuen Prinzessin ist, wo er doch bisher der Kleine King war. :D

    Wie verhalten sich Deine Rüden denn ansonsten im Umgang mit dem Chi-Mädel?

    Die Stellen würde ich gründlich mit Essigessenz o.ä. Geruchsvernichter reinigen ...

  • Zitat

    Das ist echt ärgerlich, aber ich könnte mir vorstellen, dass Dein Zwergpinscher gerade angepi*** von der neuen Prinzessin ist, wo er doch bisher der Kleine King war. :D

    Wie verhalten sich Deine Rüden denn ansonsten im Umgang mit dem Chi-Mädel?
    Blacky der BC ist seeeehr geduldig mit ihr und lässt sich schon regelrecht rum kommandieren, tja der kleine hat ein wenig Angst, wie vor jedem Hund und Luke unser ganz großer Mix, sagen wir es so es könnte besser laufen. Er duldet sie aber sie darf gewisse Sachen nicht überschreiten z.b. an seinem Knochen vorbeilaufen

    Die Stellen würde ich gründlich mit Essigessenz o.ä. Geruchsvernichter reinigen ...

    LG

    *edit Morrigan: Ich hab ein lautes "Nein" durch den Raum geworfen.

  • Vielen Dank für Deine Antwort! Habe mir gerade mal Deinen Fotothread angeschaut - tolle Hunde hast Du! :smile:

    3 Rüden sind sicherlich nicht leicht zu bändigen, daher frage ich mal ganz wertfrei, gab/gibt es bei den Rüden noch mehr oder weniger große Baustellen sowohl erziehungstechnisch als auch untereinander? Oder waren sie bisher, bevor die Maus eingezogen ist, ein richtig harmonisches Rudel?

  • Zitat

    Und wie hat er reagiert? Müdes Gähnen oder "ohhhh"?

    Er hat einmal zurück geschaut und ist dann weggelatscht wie wenn es ihn nicht gejuckt hätte :sleep:

    Zitat

    Vielen Dank für Deine Antwort! Habe mir gerade mal Deinen Fotothread angeschaut - tolle Hunde hast Du! :smile:

    3 Rüden sind sicherlich nicht leicht zu bändigen, daher frage ich mal ganz wertfrei, gab/gibt es bei den Rüden noch mehr oder weniger große Baustellen sowohl erziehungstechnisch als auch untereinander? Oder waren sie bisher, bevor die Maus eingezogen ist, ein richtig harmonisches Rudel?

    Vor ca. 4 Jahren gab es bei Luke noch die Baustelle läufige Hündinnen. Da machte er nachts drei Türen auf+ Gartentor und rannte dann nachts zu seiner geliebten! Die Besitzer der Hündin sahen es zum Glück locker und hatten einen Zwinger in den sie ihn dann steckten und wir konnten ihn am morgen als wir feststellten das er weg war abholen :ops:
    Daraufhin wurde Türklinken umgedreht, Riegel angebracht und und und... Leider hatter er nach 2 Tagen wieder raus wie man diese Hürden umgeht so bleib uns nachts nur noch das anleinen am Geschirr, heute gibts sowas aber nicht mehr da kann mal durch den Briefträger 3 Stunden lang das Tor offen stehen der ist nun treu.
    Bei Blacky ist leider der Jagdinstinkt sehr ausgeprägt und er hat so seine Baustellen, mit ihm geh ich aber weniger spazieren das übernehmen meist andere Familienmitglieder.
    Fips, tja eigentlich Problemlos bist jetzt!
    An der Harmonie fehlt aber gar nichts, Luke und Blacky lieben sich sie sind ein Herz und eine Seele, auch ohne Kastration da könnte man nen Knochen in die Mitte schmeissen da passiert nix, die wissen wer zuerst nimmt und das klappt auch wenn der Metzger seine rinderknochen übern Zaun wirft.

    LG

  • Das hört sich wirklich sehr entspannt an! :gut:

    Du hattest oben erwähnt, dass Fips ein wenig Angst vor anderen Hunden hat?!

    Luke und Blacky scheinen ja ein Dreamteam zu sein .. wurde Fips bisher von Euch irgendwie anders im Gegensatz zu den beiden Rüden behandelt, weil er eben so ein klein und dazu aus dem Tierheim ist?

  • Zitat

    Das hört sich wirklich sehr entspannt an! :gut:

    Du hattest oben erwähnt, dass Fips ein wenig Angst vor anderen Hunden hat?!

    Luke und Blacky scheinen ja ein Dreamteam zu sein .. wurde Fips bisher von Euch irgendwie anders im Gegensatz zu den beiden Rüden behandelt, weil er eben so ein klein und dazu aus dem Tierheim ist?

    Ja fips kommt ja wie gesagt aus dem Tierschutz und hat seit wir ihn haben noch NIE mit nem anderen Hund gespielt.
    Nein, bei uns herrscht gleichberechtigung, keiner darf aufs Sofa auch nicht die kleinen, es drüfen auch alle ins Haus und bei den Leckerlies gibt es die klare Reihenfolge wer wann bekommt.
    Ja luke und Blacky sind wirklich toll trotzdem das wir früher die größte Angst haben das wir doch noch Blacky kastrieren müssen da alle immer auf uns eingeredet haben "kastriert den blos solang er noch jung ist, später beissen sie sich tot.!" Zum Glück haben wir nicht drauf gehört denn jetzt fetzen sie zusammen über die Felder ohne Probleme
    LG

  • So - jetzt lehne ich mich mal gaaanz weit aus dem Fenster (wenn Du die Idee blöde findest, dann vergiss sie sofort). Und falls jemand anderes bessere hat, dann melde er sich umgehend. :D

    Deine Chi-Maus ist ja wahrscheinlich noch nicht stubenrein (vielleicht animieren alleine die Pipipfützen der Kleinen Deinen Fips :???:), auf dass sie ständig raus muss. Ich würde an Deiner Stelle Fips genau dasselbe Training angedeihen lassen wie der Chi-Maus, d.h. sobald einer von den beiden aufwacht - gemeinsam raus - nach dem Spiel/Fressen - gemeinsam raus usw. Und beide werden gelobt und bespaßt, wenn auch nur einer von beiden sich draußen löst.

    Innerhalb der Wohnung würde ich die beiden Kleinen einfach mal für ein paar Tage so gut es geht ignorieren und mich auf die älteren konzentrieren. Sämtliches Spiel und anfängliches Training würde ich nur mit der Kleinen machen, wenn Fips (z.B. mit den anderen Familienmitgliedern) außer Haus ist.

    Anfangs ist dann sicherlich mit einer "Erstverschlimmerung" bei Fips zu rechnen, erwischt man ihn Inflagranti, dann gibt es ein deutliches "NEIN!" und raus gehts mit den Kleinen. Im Gegensatz dazu wird die Chi-Maus nicht geschimpft, denn sie kennt ja noch kein Nein und weiß nicht, dass man das nicht darf.

    Dabei würde ich das Zusammenspiel der Hunde genau beobachten, mir derweil noch neue Strategien überlegen, die dann zur Anwendung kommen, wenn das nicht innerhalb von - sagen wir mal - 2 Wochen einen gewissen Erfolg zeigt.

    Halt uns auf dem Laufenden!

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