unser kleiner bulli...tipps und tricks???

  • hallo liebe hundeffreunde...
    haben seit einer woche unseren kleinen bulli (franzoesische bulldogge).unser kleiner schatz ist jetzt 12 wochen alt. soweit laeuft echt alles super. er weiss,wo er sich erleichtern kann.das klappt zu 80 % auch echt super, zu miest beim pippi machen. aber da mach ich mir keine sorgen. sein grossen geschaeft wierderrum macht er nur im schlafzimmer:( unser kleiner fratz schlaeft mit uns im schlafzimmer, haben am schlafzimmer gleich eine grosse terrasse, die er jederzeit betreten kann. dort macht er auch sein pippi. bis jetzt war ich mit ihm noch nicht draussen, da unser TA gesagt hat, dass es noch zu frueh ist und alles viel zu laut.wiederrum lese ich hier, dass ihr alle mit euren welpis raus geht?! ich habe angst,wenn wir denn spaeter gassi gehen, er rotdem weiter seine grossen geschaefte im schlafzimmer verrichtet. mit dem pippi auf der terrasse habe ich kein problem, er hat seine zeitung da und fertig!
    und kleiner fratz versteht ds wort NEIN noch nicht so ganz und reagiert nicht immer. wie kann ich ihm es beibringen? und allgemein, wann sollte man mit der erziehung (neben der stubenreinheit) anfangen? (also sitz,platz, komm, bleib...etc.) ich moechte keinen dressierten "affen" haben. aber das wihtigste sollte er schon koennen.
    wenn der kleine mal nicht schlaeft, spielen wir viel, aber er kann sich auch gut alleine beschaeftigen.
    ich habe angst,dass er aus langweiler schlaeft, das er ielleicht nicht ausgelastet ist? habt ihr ein paar spieltipps fuer mich?
    ein ganz grosses problem fuer mich sind seine 5 minuten,die er so 2 - 3 mal m tag hat. bulli dreht dann voellig durch, schnappt nach allem, rennt rum wie ein irrer, kaut alles an, was er sonst eigentlich nich so macht, dazu hat er ja sein spielzeug. habt ihr ein tipp,wie ich dann mit ihm umgehen soll? wenn es zu schlimm wird, sperre ich meistens ein paar minuten ins schlafzimmer ein bis er sich beruhigt hat. ich habe angst, dass er es dann falsch verknuepft, weil wenn er alleine is, hat er noch ddas schlafzimmer und seine terrasse zur verfuegung. ihc hbe angst dass er denkt, wenn ich ausser haus gehe und er im schlafzimmer is, er denkt,dss er boese war!!!

  • zuerst mal willkommen im forum.

    zu deiner ersten frage, ob du mit deinem 12-wochen welpen schon raus gehen solltest:

    ja natürlich. es spricht nichts dagegen, kleine, kurze ausflüge in die umgebung zu machen. so ein kleiner hund sollte die gelegenheit bekommen, peu a peu die umwelt zu erkunden.

    keine gewaltmärsche natürlich - aber ganz langsam und spielerisch mal auf eine wiese gehen, mal in den wald oder in einen park, mal autofahren....zum schnuppern, zum gucken, zum entdecken. man kann langsam anfangen, dem welpen alles zu zeigen, was er später im leben auch täglich sehen wird - aber eben in einem langsamen tempo.

    faustregel ist in etwa: 5 minuten pro lebensmonat am stück gehen :smile:

    wie kommt dein TA bloss drauf, dass ein 12-wochen welpe (so er gesund ist) nicht raus sollte??

    zur stubenreinheit:

    raus mit dem kleinen! nach jedem fressen, trinken, schlafen, spielen, alle 2, 3 stunden = raus. dahin mit ihm, wo er sein geschäft auch später verrichten soll oder darf.

    wenn er "es" macht= party! loben! freuen!

    geschäft auf zeitungspapier ist so ne sache....wenns ganz blöd hergeht, hast du später einen hund, der immer irgendwo eine zeitung sucht, wenn er mal muss...könnte passieren. wär doch unpraktisch, oder? da wär ein stückchen wiese oder rasen wesentlich besser.

    zu deiner nächsten frage:

    anfangen ihm was beizubringen kannst du auch schon, klar. je spielerischer und je geduldiger du dabei vorgehst, desto mehr spass wirds euch machen, zusammen etwas zu lernen. dein welpe gibt dir das tempo vor!

    z.b. mach etwas, was ihn furchtbar neugierig macht - wenn er dann guckt und neugierig antrabt - sagst du seinen namen, hängst vielleicht auch schon dein "hier" an - und wenn er dann bei dir ist, spar nicht mit lob (ob leckerli, verbales lob oder ein tolles spiel ist egal, hauptsache klein-welpi fühlt sich total "geschmeichtelt") - so lernt er ganz spielerisch seinen namen und ggf auch gleich das "hier".

    genau so kannst du deinem kleinen auch alles andere beibringen, schön step by step und spielerisch.

    was das "nein" betrifft und andere dinge, die dein hund können muss/sollte/möchte - einfach ein bisschen hier im forum umgucken (suchfunktion) für fast alles gabs schonmal einen thread. :smile:

    zu den "5 minuten welpenwahnsinn":

    tjaja, so sind sie. das kennt fast jeder, der schonmal welpen hatte. hier hilft: durchhalten! selber möglichst ruhig bleiben - und wenns ganz schlimm wird, eine kleine auszeit. die betonung liegt auf "klein". wirklich nicht länger, wenn er sich beruhigt hat, sofort wieder reinlassen und einfach damit weitermachen, was du vorher auch getan hast. wenns möglich ist, würd ich ihn nicht ins schlafzimmer setzen - einfach eine auszeit im flur - tür zu - welpe ruhig - tür wieder auf - ohne viel brimborium drumrum.

    irgendwann gibt sich das wieder.

  • Hallo,

    ich bin mit unserem Labrador, der jetzt in etwa doppelt so alt ist wie dein Kleiner, direkt am ersten (oder eher zweiten) Tag rausgegangen. Natürlich keine großen Runden, höchstens 10 Minuten. Immer so lange, bis er sich gelöst hat. Er hat dann auch relativ schnell gelernt, dass Pipi und Haufen auf der Wiese ganz toll sind, im Gegensatz zum Parkett in der Wohnung. ;)

    Wenn das mit der Terasse kein Dauerzustand werden soll, würde ich mit ihm rausgehen. So oft wie er muss natürlich, auch wenn das nicht immer bequem ist. Bald wird er ja länger inne halten können. Er gewöhnt sich auch an Alltagssituationen / Geräusche und das geht mit einem Welpen in der Prägungsphase besser von der Hand, als mit einem älteren Hund, der das alles nicht kennenlernen konnte.

    Ich wäre ehrlich froh, wenn meiner in der Wohnung ein bißchen mehr Ruhe zeigen könnte. :hust: Welpen schlafen in der Zeit noch viel und das ist auch gut für die Möbel.

  • ich weiss nich ob da spansiche tieraertze ne andere auffassungen haben. wir wohnen auf teneriffa, dirket im hochtourismusgebiet. es is halt viel los, und sehr geraeuschvoll. mit park und wald kann ich leider nicht dienen, nur mit kleineren gruenflaechen oder halt kilometerweit strand;)
    der TA meinte jedenfalls zu mir, dass ich die ersten 10 tage noch nicht mit ihm raus soll, er soll seine ecke in der wohnung haben. montag gehe ich wieder hin, und dann mal gucken was er sagt.
    ich war jetzt 3 mal mit ihm raus, aber hatte ihn auf dem arm, und so ganz geheuer war es ihm nicht!aber is ja normal.

    fuer seine "auszeit" kann ich ihn leider noch ins schlafzimmer "sperren", da ich ihm im wohnzimmer nicht alleine lasse. er geht zwar in unserer anwesendheit nicht an kabeln etc ran, aber man weiss ja nich was er alleine macht. und in unserem gaestezimmer gehts nicht, weil er einfach zu viele "gefaehrlliche sachen gibt. und ins bad kommt er nicht!!!!

    aber koennte er daraus falsche schluesse ziehen? ich moechte nicht, dass er jedensml denkt, wenn er ein bisschen alleine bleiben muss, dass er boese war und deswegen die tuer zu ist.

  • Zitat

    wir wohnen auf teneriffa, dirket im hochtourismusgebiet. es is halt viel los, und sehr geraeuschvoll.

    ich war jetzt 3 mal mit ihm raus, aber hatte ihn auf dem arm, und so ganz geheuer war es ihm nicht!aber is ja normal.


    Wenn du vorhast mit Hund die nächsten Jahre dort wohnen zu bleiben, solltest du ihn jetzt schon an den Trubel gewöhnen, denn sonst wird er immer Angst haben.
    Seine momentane Angst hast du noch verstärkt, weil du ihn auf dem Arm getragen hast. Lass ihn besser seine Umwelt auf den eigenen Beinen erkunden.

  • 10 tage nur in der wohnung? hm.

    nunja, ich persönlich würde es nicht tun. auch dann nicht, wenn ich nicht direkt aufm platten land wohne.

    schlicht schon deswegen, weil ichs mir (und meinen hunden) ungern schwerer mache, als notwendig.

  • Zitat

    10 tage nur in der wohnung? hm.

    nunja, ich persönlich würde es nicht tun. auch dann nicht, wenn ich nicht direkt aufm platten land wohne.

    schlicht schon deswegen, weil ichs mir (und meinen hunden) ungern schwerer mache, als notwendig.


    ich habe mich nur dran gehalten, was der TA gesagt hat!letztendlich is er ja der profi, er wuerd schon seinen grund haben. wir machen uns gut, stuermen durch die wohnung.
    ich glaube, er is ein ganz normaler welpe wie alle anderen auch...er schlaeft viel, schnueffelt viel rum....und moechte gaaaaanz viel geschmust werden.

  • ja natürlich. aber auf die begründung wäre ich sehr gespannt.

    es gibt etwas, was für welpen sehr wichtig ist, das nennt sich "umweltsozialisation". was nichts anderes bedeutet, als das ein kleiner welpe langsam aber stetig an seine umwelt gewöhnt werden muss. damit er später ein souveräner, lebenslustiger und selbstsicherer begleiter in allen lebenslagen sein kann.

    das zeitfenster für diese umweltsozialisation ist nicht endlos dehnbar. das sollte auch ein TA in spanien wissen.

    es gibt sogar eine bezeichnung für diese zeit: sozialisierungsphase

    http://www.hovawart-info.de/welpenerziehung.htm

    auf dieser seite kanns du dich ein bisschen informieren. und dann fragst deinen TA nochmal.

  • Hat Dir Dein TA gesagt, warum Du mit klein Wuffl solange in der Wohnung bleiben sollst?
    Ist der Impfschutz noch nicht ausreichend und Ihr habt da mit hochansteckenden Krankheiten zu kämpfen?

    Bei uns (Tunesien) ist z.B. Parvovirose (ist das jetzt richtig geschrieben?) ein wirklich großes Thema, aber der TA hier meinte nur, ich sollte vorsichtig sein und möglichst alle Kontakte erstmal meiden etc. Aber auch der hat nicht gesagt, dass sie nicht den Garten verlassen darf oder so...

    Also wenn da jetzt gesundheitstechnisch nichts dagegen spricht, bloß immer raus mit ihm, sonst hast Du tatsächlich bald das Problem, dass Du das Baby nicht stubenrein bekommst....

    Na und kilometerweiter Strand ist doch für sowas kleines total super! Und der Trubel in den Straßen? Den sollte Hund ganz schnell kennnenlernen, damit es zur Normalität wird. Außerdem habt Ihr jetzt nicht Wintersaison oder ist da trotzdem viel Tourismus? Ich z.B. habe den Fehler gemacht, meine Kleine von Begegnungen aller Art fernzuhalten, weil hier die Leute schonmal aus der Ferne Steine aufheben bzw. werfen und auch weil ich öfter schon verfolgt wurde und dann im Viertel Schleifen gelaufen bin, damit man nicht rausbekommt, wo ich wohne. Nun ist sie zwangsläufig gerade Männern gegenüber sehr reserviert und wenn Mann sich dann vielleicht nicht "normal" benahm, versuchte sie es mit "Angriff ist die beste Verteidigung". (GsD ohne Beißvorfälle) Wir habens jetzt zwar schon gut im Griff, freuen tut sie sich aber noch lange nicht, dass uns was männliches entgegenkommt...

    Also alles was Hund kennen muss, jetzt schon laaaangsam zeigen und erleben lassen.

    Viel Spaß mit dem Nachwuchs,
    Trööt

  • Der Hund muß unbedingt sozialisiert werden, dafür muß er raus. Und zwar auf seinen eigenen Beinen. Wenn er nicht von der Wohnung weglaufen möchte, trage ihn ein Stück, oder fahre mit dem Auto. Und dann laß ihn in seinem eigenen Tempo die Welt erkunden.
    Sonst wirst Du ihn zu einem Angsthasen erziehen.
    Er muß lernen sich draußen zu lösen. Viel Glück, LG Ina

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